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14.03.2019 15:50
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UPDATE/General Electric zeichnet düsteres Bild

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--GE sieht bereinigtes Ergebnis je Aktie 2019 bei 50 bis 60 Cent

--Industriegeschäft wird Geld verbrennen

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Von Thomas Gryta

NEW YORK (Dow Jones)--General Electric stimmt seine Aktionäre auf harte Zeiten ein. Der Gewinn werde 2019 weiter sinken und der bereinigte Cashflow im Industriegeschäft schwach sein. In der Problemsparte könnten bis zu 2 Milliarden US-Dollar verbrannt werden, warnte das Unternehmen in einem aktualisierten Ausblick. Besserung ist erst ab 2020 in Sicht.

Die Anleger waren indes bereits gewarnt. In der vergangenen Woche hatte CEO Larry Culp angedeutet, dass der freie Cashflow in diesem Jahr negativ ausfallen könnte, und damit einen Ausverkauf in der Aktie ausgelöst. Der traditionsreiche Mischkonzern war in den vergangenen Jahren ins Straucheln geraten und die Aktie 2018 nach über 100 Jahren Indexzugehörigkeit aus dem Dow Jones entfernt worden.

Für dieses Jahr stellt GE ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 50 bis 60 Cent in Aussicht. Analysten hatten laut Factset auf 70 Cent gehofft. 2018 lag der Gewinn je Aktie bei 65 Cent, bei einem bereinigten Cashflow von 4,5 Milliarden Dollar im Industriegeschäft.

Die Trendwende beim Cashflow 2019 ist den Problemen in der Kraftwerkssparte GE Power sowie der teuren Restrukturierung geschuldet, mit der der Konzern auf die veränderte Nachfrage reagiert. GE hat seit dem Kauf des Kraftwerkgeschäfts von Alstom 2015 Überkapazitäten.

Das Management bezeichnete 2019 am Donnerstag in einer Telefonkonferenz als "Reset"-Jahr. Im Vordergrund stehen der Schuldenabbau und die Sanierung des Kraftwerkbereichs. Gewinn und Cashflow würden im ersten Quartal deutlich unter Vorjahr liegen, hieß es.

In der Kraftwerkssparte GE Power werde der bereinigte Cashflow 2019 deutlich kleiner ausfallen und sich 2020 deutlich erholen. 2021 soll er dann positiv ausfallen. 2018 hatte die Sparte einen negativen Cashflow von 2,7 Milliarden Dollar verzeichnet. Nun spitzt der Konzern den Rotstift. Die Kosten der Sparte, in den rund 60.000 Mitarbeiter beschäftigt sind, sollen stärker gedrückt werden, hieß es. In zwei Jahren sollen sie um 800 Millionen Dollar sinken. Größere Werke werden den Sparmaßnahmen nicht zum Opfer fallen, allerdings hat GE gut ein Drittel der Arbeitsplätze in den großen Werken in Schenectady und Greenville abgebaut.

Die Aktie verlor im vorbörslichen US-Handel zunächst 4,5 Prozent, nachdem die Präsentation von GE verfügbar war. Sie erholte sich dann deutlich, nachdem die Investoren die Details des Plans verdaut hatten. Kurz vor Beginn der Telefonkonferenz von GE stieg die Aktie um 1,3 Prozent. Sie baute die Gewinne bis auf 4,4 Prozent aus - die Aussagen Culps kamen gut an.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/bam/cbr

(END) Dow Jones Newswires

March 14, 2019 10:50 ET (14:50 GMT)

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