finanzen.net
10.02.2019 12:31
Bewerten
(0)

US-Botschafter kritisiert deutschen Wehretat als deutlich zu niedrig

DRUCKEN

FRANKFURT (Dow Jones)--Der US-Botschafter in Berlin hat die deutschen Verteidigungsausgaben als weiter deutlich zu niedrig kritisiert. Die Zusage der Bundesregierung, den Wehretat bis 2025 auf 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen, genüge nicht, sagte Richard Grenell der Welt am Sonntag. "Die Nato verlangt 2 Prozent bis 2024." Am Mittwoch und Donnerstag treffen sich die Verteidigungsminister der Nato-Staaten in Brüssel.

"Es sind nicht amerikanische Anforderungen, die Deutschland hier erfüllen muss, sondern Nato-Verpflichtungen, die Berlin eingegangen ist", sagte Grenell weiter. "Amerika erinnert seinen großartigen Bündnispartner Deutschland lediglich daran, dass dies keine Zeiten sind, um die Nato zu schwächen oder auszuhöhlen. Russland steht vor der Haustür, jedem sollte klar sein, dass die Nato jetzt gestärkt werden muss."

Deutschland habe "nach wie vor keinen überzeugenden Plan vorgelegt", um das 2-Prozent-Ziel zu erreichen. Er habe vollstes Verständnis dafür, dass die Deutschen ihr Steuergeld lieber "zu Hause ausgeben, statt den Militärhaushalt aufzustocken". Den US-Steuerzahlern gehe es aber genauso.

Spekulationen, dass die USA unter Präsident Donald Trump das Verteidigungsbündnis möglicherweise verlassen könnte, wies Grenell zurück: "Die USA fühlen sich der Nato vollkommen verpflichtet."

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/sha

(END) Dow Jones Newswires

February 10, 2019 06:31 ET (11:31 GMT)

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX schließt kaum bewegt -- Wirecard: Ermittlungen gegen FT-Journalist -- Deutsche Bank-Aktionär HNA senkt Anteil -- Vapiano-Zahlen enttäuschen -- KlöCo, PATRIZIA, Deutsche Autowerte, BVB im Fokus

Bertrandt-Aktien schwach - H&A: Preisdruck und steigende Personalkosten. Commerzbank: Orphanides-Regel spricht gegen EZB-Zinserhöhung 2019. thyssenkrupptrotz EU-Bedenken optimistisch für Stahl-JV mit Tata Steel. Airbus droht mit "German-Free-Products". Arbeitslosenzahlen in Deutschland weiter gesunken. ifo: US-Sonderzölle könnten deutsche Auto-Exporte fast halbieren.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die korruptesten Länder der Welt
In diesen Staaten ist die Korruption am höchsten
Die beliebtesten Marken im Social Web 2018
Kundenlieblinge 2018
Die teuersten Scheidungen
Diesen Menschen kommt das Liebes-Aus teuer zu stehen
Städte für Millionäre
Hier fühlen sich die Vermögenden am wohlsten
So viel verdienen die reichsten Amerikaner pro Stunde
Wer ist an der Spitze?
mehr Top Rankings

Umfrage

Sind Sie in Cannabis-Aktien investiert?

finanzen.net Brokerage

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Immobilien
18:11 Uhr
Optimistische Profi-Anleger
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
CommerzbankCBK100
Amazon906866
Apple Inc.865985
Allianz840400
Aurora Cannabis IncA12GS7
BASFBASF11
Deutsche Telekom AG555750
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Siemens AG723610
TUI AGTUAG00
Infineon AG623100
Deutsche Post AG555200