Value-Wert

Halloren Schokolade - Ein Leckerbissen für Anleger

11.01.10 10:12 Uhr

Mit ihren Pralinen, Trüffeln oder Kugeln hat Halloren Schokolade bei Naschkatzen einen guten Ruf. Aber auch Anleger schätzen die älteste Schokoladenfabrik im Land.

€uro am Sonntag

von Georg Pröbstl, Euro am Sonntag

Die im November neu platzierte Unternehmensanleihe fand jedenfalls reißenden Absatz. „Wegen der großen Nachfrage der Investoren haben wir zu den ursprünglich geplanten acht Millionen Euro Anleihevolumen noch zwei Mil­lionen Euro extra aufgelegt“, erklärt mir Halloren-Vorstandschef Klaus Lellé. Geld, das der Manager für das rein operative Geschäft eigentlich gar nicht braucht. Denn bei den Hallensern läuft es auch so rund. So machte der in Sachsen-Anhalt ansässige Konzern mit der Übernahme des Schokoladenherstellers Delitzscher einen Quantensprung: 2009 dürfte der Umsatz um rund 40 Prozent auf etwa 54 Millionen Euro gestiegen sein. Und mit einem geschätzten 2009er-Gewinn von 0,48 Euro je Aktie arbeitet Halloren äußerst profitabel.

In diesem Jahr dürfte es sogar noch mehr werden. Vor allem wegen der Einführung neuer Schleckereien und zusätzlicher Vertriebsaktivitäten erwarte ich in diesem Jahr bei den Hallensern ein Umsatzplus von zwölf Prozent auf über 60 Millionen Euro. Steigt der Gewinn nur proportional dazu, sind bereits 0,54 Euro je Aktie zu erwarten. Da bei Halloren die Dividende wegen des Großaktionärs Paul Morzynski tendenziell steigen dürfte, rechne ich spätestens für dieses Jahr mit einer Anhebung der Zahlung auf 0,35 Euro je Aktie. Mit einem 11er-KGV und einer Dividendenrendite von 5,7 Prozent wäre der Titel dann ohnehin schon attraktiv.


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Richtig spannend wird der Wert aber wegen möglicher Zukäufe. Und dafür kommt das Geld aus der Unternehmensanleihe gerade recht. „Wir haben im In- und Ausland interessante Übernahmeziele im Fokus“, sagt Lellé. Der Manager rechnet schon 2010 mit einem Deal. Allein mit dem vorhandenen Cashbestand könnte Halloren Umsätze von annähernd 40 Millionen Euro zukaufen. Da der Manager nur profitable Unternehmen auf der Liste hat, dürfte bereits eine 20-Millionen-Euro-Akquisition einen Gewinnschub auslösen. Eine weitere Anhebung der Dividende sollte Halloren bei An­legern dann noch begehrter machen.

ISIN: DE 000 A0L R5T 0
Gewinn je Aktie 2010e: 0,54 €
Gewinn je Aktie 2011e: 0,74 €
KGV 2010e: 11,3
Div. je Aktie/Rend. 2009e: 0,30/4,9 %
EK* je Aktie/EK-Quote e: 3,90 €/29,8 %
Kurs-Buchwert-Verhältnis KBV(e): 1,6
Kurs/Ziel/Stopp: 6,11/8,50/4,80 €

Fazit: Solide Bilanz, spannende Beteiligungen. Nur mit Limit!

* EK: Eigenkapital.

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