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17.08.2022 12:52

VCI: Forschungsetats der Branche wachsen nicht mehr

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FRANKFURT (Dow Jones)--Die chemisch-pharmazeutische Industrie spart angesichts der aktuellen Herausforderungen an der Forschung. Die Branche investierte 2021 rund 13,2 Milliarden Euro in Forschung- und Entwicklung (FuE), wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) mitteilte. Das war ein Rückgang von 13,7 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Die Unternehmen konnten zwar verschobene Projekte nachholen, das Niveau des Jahres 2019 wurde aber noch nicht wieder erreicht. Auch im laufenden Jahr 2022 erwartet der Branchenverband keine Ausweitung der FuE-Ausgaben.

"Corona, Probleme in den Lieferketten und die Energiekrise erfordern innovative Lösungen aus der Chemie. Aber die aktuellen Herausforderungen setzen die Ertragslage der Unternehmen erheblich unter Druck", sagte Thomas Wessel, Vorsitzender des VCI-Ausschusses Forschung, Wissenschaft und Bildung laut eines Mitteilung der Verbandes. Vor diesem Hintergrund justiere die Branche ihre Forschungsetats.

Im vergangenen Jahrzehnt seien diese Etats durchschnittlich um 5 Prozent pro Jahr gestiegen. Dieser Trend sei wegen der Pandemie und des Krieges in der Ukraine jedoch gestoppt. 2020 waren die Ausgaben für Forschung- und Entwicklung trotz der Pandemie noch um rund 2,5 Prozent erhöht worden.

Wessel warnte davor, dass der Innovationsstandort Deutschland büßt weiter an Attraktivität einbüße. Laut einer aktuellen Mitgliederumfrage des VCI bewerten 65 Prozent der Unternehmen die politischen Rahmenbedingungen für Forschung als negativ oder sehr negativ für ihre Innovationstätigkeit. Dabei könne die chemisch-pharmazeutische Industrie wichtige Beiträge leisten, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen - in der Energieforschung, bei neuen Materialien, in der Katalyse oder im Bereich Gesundheit und Biotechnologie.

"Eine Abwanderung von Forschungstätigkeit aufgrund schlechter Standortbedingungen ins Ausland muss die Politik verhindern, will Deutschland im Wettlauf um Forschungserfolge vorn bleiben und Wertschöpfungspotenziale nicht verspielen", so Wessel.

Der Staat müsse sich mehr in der Finanzierung von Forschungsprojekten engagieren, damit künftig 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung ausgegeben werden, forderte der Verband. Derzeit würden zwei Drittel der Forschungskosten von den Unternehmen getragen und weniger als ein Drittel vom Staat. Wessel forderte zudem eine Beschleunigung der Genehmigungsprozesse für Forschungsprojekte und eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Start-ups. So sei eine Stärkung des deutschen Venture-Capital-Marktes weiterhin nötig, um den internationalen Rückstand bei den Investitionssummen in Zukunftstechnologien wettzumachen.

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