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05.07.2018 10:13
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VDMA-Ordereingang mit kleinem Mai-Dämpfer durch Eurozonen-Schwäche

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Von Hans-Joachim Koch

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Auftrageingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau hat sich im Mai leicht abgeschwächt, nachdem die Unternehmen im bisherigen Jahresverlauf mit fast durchgängig zweistelligen Wachstumsraten brillieren konnten. Vor allem deutlich rückläufige Order aus der Eurozone sorgten für ein Gesamtminus von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum nach einem strammen April-Zuwachs von 12 Prozent, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mitteilte.

Die Auslandsaufträge sanken dabei um 2 (April: plus 8) Prozent, jene aus der Eurozone sogar um 11 (minus 2) Prozent, während sie aus anderen Ländern um 2 (plus 12) Prozent zulegten. Von inländischen Unternehmen gingen 1 Prozent mehr Aufträge ein, im April waren es noch plus 20 Prozent gewesen.

Der Verband wertet den Rückgang als Verschnaufpause, den man angesichts eines halben Jahres mit fast durchgehend zweistelligen Wachstumsraten nicht überbewerten solle.

Etwas günstiger sieht die Lage im Dreimonatsvergleich März bis Mai aus. Hier verzeichnete die Branche ein Auftragsplus von 2 Prozent, wobei das Inland 7 Prozent Zuwachs und das Ausland ein Minus von 1 Prozent beisteuerte. Auch war der Rückgang aus der Eurozone mit 5 Prozent überproportional.

Optimismus zieht der VDMA aus den Produktionsdaten. In den ersten vier Monaten des Jahres legte sie um real 4,2 Prozent zu, die Exporte stiegen um 3,4 Prozent. "Die Konjunktur läuft im Maschinenbau", so VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Die Kapazitätsauslastung sei im April sogar leicht über 90 Prozent geklettert. Zudem gebe es Engpässe bei Zulieferungen und beim Personal, was eine mögliche Mehrproduktion begrenze.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/smh/brb

(END) Dow Jones Newswires

July 05, 2018 04:13 ET (08:13 GMT)

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