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29.01.2018 14:48
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Versteigerung der 5G-Mobilfunklizenzen soll 2018 über Bühne gehen

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Von Christian Grimm

BERLIN (Dow Jones)-- Die Versteigerung der Funklizenzen für den nächsten Mobilfunkstandard 5G soll nach dem Willen des Beirats der Bundesnetzagentur bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Das mit Politikern aus Bund und Ländern besetzte Gremium empfahl der Netzagentur, das öffentliche Konsultationsverfahren "zeitnah" nach der Sitzung am Montag zu beginnen, wie die Behörde mitteilte.

Betroffen sind die Frequenzen in den Bereichen 2 GHz und 3,6 GHz für den drahtlosen Netzzugang, auf die die Telekommunikationskonzerne bieten sollen. Der Beirat bittet die Beamten außerdem, sich bis zum 12. März Gedanken über die Ausgestaltung der Versteigerung zu machen, "damit das Vergabeverfahren noch in 2018 abgeschlossen werden kann".

Mit den Einnahmen der Auktion soll der Ausbau von ultraschnellen Internetanschlüssen deutschlandweit co-finanziert werden. Union und SPD haben sich während der Sondierungen darauf verständigt, 10 bis 12 Milliarden Euro aus der Staatskasse aufzuwenden. Bis 2015 sollen dann Glasfaserleitungen oder der 5G-Standard flächendeckend nutzbar sein. Deutschland ist bei der Verfügbarkeit schnellen Internets nur Mittelmaß.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil kündigte nach einer Sitzung des Parteivorstands an, dass der Digitalisierung in den laufenden Koalitionsverhandlungen ein eigenes Kapitel gewidmet werden soll.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/chg/bam

(END) Dow Jones Newswires

January 29, 2018 08:48 ET (13:48 GMT)

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