07.12.2021 18:02

Deutsche Post-Aktie zieht deutlich an: Appel soll wohl Chef der Deutschen Post bleiben

Vertragsverlängerung?: Deutsche Post-Aktie zieht deutlich an: Appel soll wohl Chef der Deutschen Post bleiben | Nachricht | finanzen.net
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Frank Appel soll Insidern zufolge Chef der Deutschen Post bleiben.
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Zudem ist der 60-jährige Manager auch Favorit für den Posten an der Spitze des Aufsichtsrats der Deutschen Telekom.

Appels 2022 auslaufender Vertrag als Vorstandschef der Deutschen Post solle verlängert werden, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Der Post-Aufsichtsrat komme am Mittwoch zusammen, um über die Personalie zu beraten. Die Post wollte die Angaben nicht kommentieren. Auf den begeisterten Mountainbiker kommt damit viel Arbeit zu - denn der Manager ist Insidern zufolge auch Kandidat für den Posten des Aufsichtsratschefs bei der Deutschen Telekom.

Der ehemalige McKinsey-Berater Appel ist seit dem Jahr 2000 bei der Deutschen Post. 2002 wurde er Mitglied des Vorstands, 2008 rückte er auf den Posten des Vorstandsvorsitzenden. Er ist bis 2022 bestellt. Appel hatte in der Vergangenheit auf Fragen, ob er eine weitere Amtszeit anstrebe, immer gesagt, seine Aufgabe an der Spitze der Post mit ihren rund 570.000 Mitarbeitern bereite ihm großen Spaß. Er hat in seiner Zeit als Vorstandschef die Internationalisierung der Post entschieden vorangetrieben. Trotz der Corona-Krise hatte er den Konzern zuletzt zu neuen Rekordergebnissen geführt. Zudem hat Appel mit der Strategie 2025 eine milliardenschwere Digitalisierungsoffensive angeschoben. Die Post soll zudem grüner werden - bis 2050 strebt der Konzern die Null-Emissionen-Logistik an.

Appel ist Insidern zufolge auch Favorit für die Nachfolge von Aufsichtsratschef Ulrich Lehner bei der Deutschen Telekom. Die Amtszeit des früheren Henkel-Chefs, der das Telekom-Kontrollgremium seit 2008 leitet, endet mit der Hauptversammlung im kommenden Jahr. Appel würde dann in zwei Konzernen mit hoher Beteiligung des Bundes Schlüsselpositionen einnehmen. Der Bund hält über die staatseigene Förderbank KfW rund 20,5 Prozent an der Post. Bei der Telekom sind es 13,8 Prozent, die direkt beim Bund liegen, 16,6 Prozent liegen bei der KfW.

Kritik an möglicher Wahl von Appel an Spitze des Telekom-Aufsichtsrats

Aktionärsvertreter haben die mögliche Wahl von Post-Chef Frank Appel an die Spitze des Aufsichtsrats der Deutschen Telekom kritisiert.

"Eine Ämterdopplung sehen wir kritisch. Ein Vorstandsvorsitzender sollte nicht gleichzeitig den Aufsichtsratsvorsitz eines anderen Konzerns übernehmen", sagte Ingo Speich, Leiter des Bereichs Corporate Governance bei der Fondsgesellschaft Deka, am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Vanda Rothacker von der Fondsgesellschaft Union Investment listete auf: "Nach unserer Zählung hätte Herr Appel fünf Mandate, darf als amtierender Vorstandsvorsitzender eines DAX-Konzerns aber nur drei Mandate haben. Das wäre ein klarer Fall von Ämterhäufung." Der Vorstandsvorsitz bei der Post werde genauso doppelt gezählt wie der Aufsichtsratsvorsitz bei der Telekom. Hinzu komme noch Appels Sitz im Aufsichtsrat von Fresenius.

Insidern zufolge ist der 60-Jährige Favorit für die Nachfolge von Telekom-AR-Chef Ulrich Lehner. Die Amtszeit des früheren Henkel-Chefs, der das Telekom-Kontrollgremium seit 2008 leitet, endet mit der Hauptversammlung im kommenden Jahr. Zudem soll Appel Chef der Deutschen Post bleiben und sein im kommenden Jahr auslaufender Vertrag verlängert werden, wie Reuters von mit der Angelegenheit vertrauten Personen erfuhr. Der Post-Aufsichtsrat komme am Mittwoch zusammen, um über die Personalie zu beraten. Appel würde dann in zwei Konzernen mit hoher Beteiligung des Bundes Schlüsselpositionen einnehmen.

Im XETRA-Handel zog die Post-Aktie bis zum Sitzungsende um 5,82 Prozent auf 54,93 Euro an.

Düsseldorf (Reuters)

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