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11.04.2019 16:17
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Villeroy (EZB) - Geldpolitik bleibt so locker wie nötig

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Washington (Reuters) - Die EZB wird laut Frankreichs Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau ihre Geldpolitik so lange wie erforderlich locker halten.

Sie werde dabei so konjunkturstützend agieren wie notwendig, um ihr Inflationsziel zu erreichen, sagte das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag am Rande der Frühjahrstagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington. Die EZB strebt knapp unter zwei Prozent Inflation als Idealmarke für die Wirtschaft an, verfehlt dieses Ziel aber schon seit längerem.

Die Wirtschaft schwäche sich gegenwärtig ab, falle aber nicht in eine Rezession. Villeroy bekräftigte zudem, dass die EZB die Einführung eines gestaffelten Einlagensatzes prüfe, um die Nebenwirkungen der Negativzinsen auf Banken zu begrenzen. Die EZB verlangt seit 2014 von den Geldhäusern Strafzinsen, wenn diese über Nacht überschüssige Liquidität bei der Notenbank parken. Momentan liegt der Einlagensatz bei minus 0,4 Prozent. Banken klagen schon seit längerem, dass die Minuszinsen an ihren Erträgen nagen.

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