+++ Rocco Gräfe und Harald Weygand - mehr Chart-Kompetenz geht nicht. Heute um 19 Uhr bei Rendezvous mit Harry +++-w-
28.10.2021 06:34

Wahlprogramme beliebter als Social Media: Studie beleuchtet Trends bei der politischen Meinungsbildung

Folgen
Werbung
Wenn es darum geht, sich eine Meinung zu politischen Themen zu bilden, greifen Deutsche am häufigsten zu Parteiprogrammen, nutzen Online-Nachrichtenmedien oder Hör- und Rundfunk (je etwa 47 Prozent). Soziale Medien sind für die Informationsbeschaffung weit abgeschlagen und werden nur von etwa 9 Prozent der Menschen genutzt. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey (1) im Auftrag der News-App UPDAY. Untersucht wurde das Stimmungsbild der Deutschen hinsichtlich der Mediennutzung bei politischen Themen am Beispiel der Bundestagswahl 2021.Direkte Quellen statt soziale MedienJunge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren nutzen mehr als doppelt so häufig Social Media (21 Prozent ggü. 9 Prozent in allen Altersgruppen), um sich über politische Inhalte zu informieren. Bevorzugte Quelle sind bei dieser Generation laut Umfrage allerdings die jeweiligen Parteiprogramme (64,3 Prozent) und Online-Medien (62 Prozent). Bei Personen über 65 Jahren stehen die Hör- und Rundfunkmedien (57,9 Prozent) an erster Stelle.Nutzerdaten von UPDAY (2) zeigen darüber hinaus, dass vor allem unter 18-Jährige und Nutzer ab 50 Jahren vor der Bundestagswahl mehr politische Artikel aufgerufen haben als zuvor: Die Klickrate – also die Weiterleitungen auf die jeweiligen Publisher-Seiten – stieg bei diesen Nutzergruppen im August und September im Vergleich zu den beiden Vormonaten um 9,8 bzw. 12,6 Prozent.Übergreifend gilt: Die Mehrheit der Deutschen (70,2 Prozent) hat sich gut oder sogar sehr gut informiert gefühlt, um bei der Bundestagswahl eine fundierte Entscheidung zu treffen. Die große Mehrheit (87,2 Prozent) informiert sich dabei über alle Altersgruppen hinweg immer bei mehreren Quellen über politische Themen. Der Anteil der Befragten, der ausschließlich ein Medium nutzt, liegt bei 1,6 Prozent.Unübersichtlich und Fake: Herausforderungen bei der InformationsbeschaffungNur 37 Prozent der Befragten gaben an, sich ohne Probleme Informationen zu politischen Themen beschaffen zu können. Zu den wahrgenommen Hindernissen zählten die zunehmende Konfrontation mit Fake News (38 Prozent) und Schwierigkeiten, die Quelle der Informationen zu identifizieren (34,8 Prozent). Zudem gab mehr als ein Viertel an (26,9 Prozent), dass vor allem das Zusammensuchen relevanter politischer Informationen eine Herausforderung darstellt.Diese mühsame Informationsbeschaffung sowie die Zunahme von Falschnachrichten werden verstärkt von der jüngeren Generation zwischen 18 und 29 Jahren als Herausforderungen betrachtet (41,9 bzw. 47,5 Prozent). Im direkten Vergleich zwischen den Geschlechtern nennen Männer häufiger die Zunahme von Fake News (40,8 gegenüber 35,1 Prozent) sowie die Ungewissheit über die Informationsquelle (38,1 gegenüber 31,3 Prozent) als Herausforderungen dabei, sich zu politischen Themen zu informieren.Männer klickten mehr politische Artikel und fühlten sich häufiger gut informiertDass sich Menschen vor der Bundestagswahl mehr mit politischen Themen beschäftigten, zeigen auch die Nutzerdaten der UPDAY News App: Die Klicks – also Weiterleitungen auf die jeweiligen Publisher-Seiten – sind im August und September um 85,9 Prozent gestiegen und die durchschnittliche Nutzungsdauer der App hat sich um 4,6 Prozent erhöht.Im Vergleich zwischen Frauen und Männern zeigt sich: Männer haben grundsätzlich ein größeres Interesse an Artikeln zum Thema Politik. Im Vorfeld der Wahl, von Juni bis September, haben sie politische Artikel dreimal so viel geklickt wie weibliche UPDAY-Nutzerinnen. Dagegen stieg das Interesse der Frauen an politischen Themen vor der Wahl doppelt so stark an wie bei Männern – im August und September klickten sie 21,4 Prozent mehr politische Inhalte als im Juni und Juli. Diese Rate stieg bei Männern nur um 10,8 Prozent.Laut Civey-Umfrage fühlten sich Männer (41,4 Prozent) darüber hinaus deutlich häufiger “sehr gut” informiert als Frauen (34,4 Prozent), um bei der Wahl eine fundierte Entscheidung zu treffen.Über UPDAYUPDAY ist in 34 europäischen Ländern mit einer Reichweite von insgesamt mehr als 25 Millionen Nutzerinnen und Nutzern pro Monat präsent. Der News-Service ist das Ergebnis einer strategischen Partnerschaft zwischen Axel Springer und Samsung zur Entwicklung neuer digitaler Medienformate für Nutzer in Europa. UPDAY ist auf einer Vielzahl von Samsung-Smartphones (S-Serie, A-Serie, J-Serie) und anderen Samsung-Geräten wie Tablets vorinstalliert und besteht aus zwei Teilen: einem algorithmusbasierten NewsStream („My News“), der auf den individuellen Interessen der  Nutzer basiert, sowie einem redaktionellen Bereich („Top-News“), der von professionellen Journalisten kuratiert wird.(1) Das Meinungsforschungsunternehmen Civey hat im Auftrag von UPDAY 5.002-5.003 Personen (variierend je Frage) aus der Gesamtbevölkerung ab 18 Jahren zwischen dem 12. und 15. Oktober 2021 befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ. Der statistische Fehler liegt bei 2,5 %.(2) UPDAY hat Nutzerdaten im Zeitraum Juni und Juli sowie August und September vor der Bundestagswahl untersucht. 
Weiter zum vollständigen Artikel bei "Axel Springer"
Quelle: Axel Springer

Nachrichten zu Axel Springer SE

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Axel Springer SE

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
12.11.2019Axel Springer SE HoldHSBC
27.08.2019Axel Springer SE VerkaufenIndependent Research GmbH
15.08.2019Axel Springer SE HaltenIndependent Research GmbH
14.08.2019Axel Springer SE HaltenDZ BANK
14.08.2019Axel Springer SE NeutralUBS AG
12.06.2019Axel Springer SE buyKepler Cheuvreux
30.05.2019Axel Springer SE overweightJP Morgan Chase & Co.
30.05.2019Axel Springer SE buyGoldman Sachs Group Inc.
15.05.2019Axel Springer SE overweightJP Morgan Chase & Co.
09.05.2019Axel Springer SE buyGoldman Sachs Group Inc.
12.11.2019Axel Springer SE HoldHSBC
15.08.2019Axel Springer SE HaltenIndependent Research GmbH
14.08.2019Axel Springer SE HaltenDZ BANK
14.08.2019Axel Springer SE NeutralUBS AG
15.07.2019Axel Springer SE HaltenDZ BANK
27.08.2019Axel Springer SE VerkaufenIndependent Research GmbH
14.06.2019Axel Springer SE VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
08.05.2019Axel Springer SE SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
20.03.2019Axel Springer SE SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
21.01.2019Axel Springer SE SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Axel Springer SE nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

DAX um Nulllinie -- Behörde verbietet Delivery Hero Zukauf in Saudi-Arabien -- Post-Chef soll wohl Chefkontrolleur der Telekom werden -- Airbus, Bitcoin, Deutsche Bank, Evergrande im Fokus

Saint-Gobain will mit Übernahme von US-Infrastruktur-Programmen profitieren. Bewegung im Ringen um italienischen Telekomkonzern TIM - Gegenwind für KKR. Allianz erwirbt Anteil an Offshore-Windpark von BASF. Studie zeigt: Nur wenige Investoren beim NFT-Handel erfolgreich. Deutscher Auftragseingang im Oktober viel schwächer als erwartet.

Umfrage

Wie hat sich Ihr Wertpapierdepot seit Jahresbeginn entwickelt?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln