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25.10.2012 19:06
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Wall Street Update: US-Börsen drehen ins Minus

New York (www.aktiencheck.de) - Nach anfänglichen Zugewinnen rutschen die US-Leitindizes am Donnerstagmittag in die Verlustzone. Der Dow Jones gibt aktuell 0,10 Prozent ab auf 13.064,17 Zähler. Der NASDAQ Composite zeigt ein Minus von 0,05 Prozent auf 3.980,22 Stellen und der S&P 500 notiert derzeit mit einem leichten Abschlag von 0,01 Prozent bei 1.408,60 Punkten.

Das US-Arbeitsministerium gab bekannt, dass sich die Arbeitsmarktsituation in den USA in der Woche zum 20. Oktober 2012 verbessert hat. So verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gegenüber der Vorwoche um 23.000 auf 369.000. Daneben ist der Auftragseingang langlebiger Güter im September 2012 nach Angaben des US-Handelsministeriums kräftig gewachsen. Bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren lag die Zahl der Bestellungen um 9,9 Prozent über dem Vormonatsniveau. Für August war ein Auftragsminus von revidiert 13,1 Prozent gemeldet worden. Die Federal Reserve Bank of Chicago ermittelte für September 2012 einen Anstieg beim National Activity Index gegenüber dem Vormonat auf 0,00 Punkte, nachdem für August ein Wert von revidiert -1,17 Punkten ermittelt worden war. Im Drei-Monats-Durchschnitt, der monatliche Schwankungen ausgleicht, wurde beim CFNAI ein Wert von -0,37 Punkten ausgewiesen, nach revidiert -0,53 Zählern im August. Zu guter Letzt stieg die Zahl der anstehenden Hausverkäufe in den USA im September an. Wie die National Association of Realtors mitteilte, erhöhte sich der entsprechende Index um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im August war ein Minus von 2,6 Prozent ermittelt worden.

Neben einer Vielzahl von Quartalsberichten kündigte der Automobilbauer Ford (Ford Motor) heute weitere Restrukturierungen in Europa an. Demnach ist im kommenden Jahr die Schließung von zwei Werken in Großbritannien geplant. Insgesamt sollen dabei rund 1.400 Stellen abgebaut werden. Bereits gestern hatte Ford die Schließung eines Werkes im belgischen Genk bis Ende des Jahres 2014 angekündigt. Hier sollen rund 4.300 Mitarbeiter abgebaut werden. Mit den angekündigten Maßnahmen will Ford seine Geschäftsaktivitäten in Europa profitabler machen. Durch die geplante Schließung der drei Werke würden sich die Fertigungskapazitäten um 18 Prozent bzw. 355.000 Fahrzeuge verringern, wobei man sich hier Bruttoeinsparungen in Höhe von jährlich 450 bis 500 Mio. US-Dollar erhofft. Ford geht davon aus, bis 2015 in Europa wieder profitabel zu sein. Die Papiere notieren aktuell 1,6 Prozent fester.

Das Abfüllunternehmen Coca-Cola Enterprises musste im dritten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Negativ habe sich vor allem die konjunkturell bedingt schwächere Entwicklung in Europa auf das Ergebnis ausgewirkt. Daneben kündigte der Konzern ein groß angelegtes Restrukturierungsprogramm an, um die Profitabilität zu verbessern. Die Aktie verliert derzeit 0,3 Prozent an Wert.

Der Kosmetikkonzern Revlon (Revlo a) ist im dritten Quartal angesichts hoher Einmalbelastungen in die Verlustzone gerutscht. So wurde beim Nettoergebnis ein Verlust von 15,0 Mio. US-Dollar bzw. 29 Cents je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 0,1 Mio. US-Dollar bzw. einem Break-Even-Ergebnis je Aktie im Vorjahr. Der Anteilsschein gibt aktuell 0,4 Prozent ab.

Sherwin-Williams (Sherwin-Williams), der größte Farbenhersteller in den USA, meldete, dass sich sein Gewinn im dritten Quartal deutlich erhöht hat. Die Erwartungen wurden damit geschlagen. Zudem wurde der Jahresausblick erhöht. Das Papier notiert 5,4 Prozent fester.

Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (P&G) (ProcterGamble) meldete unterdessen, dass sein Gewinn im ersten Quartal angesichts rückläufiger Umsätze leicht gesunken ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Ebene jedoch geschlagen. Der Jahresausblick wurde bestätigt. Der Titel gewinnt vor diesem Hintergrund 3,1 Prozent hinzu.

Derweil verkündete der Konsumgüterhersteller Colgate-Palmolive , dass er im dritten Quartal trotz eines Umsatzrückgangs, der vor allem auf negative Währungseffekte zurückzuführen ist, einen leichten Gewinnanstieg verbuchen konnte. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen erfüllt. Zudem wurde ein Restrukturierungsprogramm angekündigt. Papiere von Colgate verbilligen sich um 2,1 Prozent.

Der Pharmakonzern Mylan gab bekannt, dass er seinen Umsatz und seinen Nettogewinn im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr steigern konnte. Für das laufende Fiskaljahr erwartet Mylan ein bereinigtes EPS von 2,50 bis 2,60 US-Dollar. Marktbeobachter gehen von einem EPS von 2,52 US-Dollar aus. Die Aktie notiert derzeit mit einem Plus von 3,6 Prozent.

Papiere von Aetna tendieren derzeit 1,0 Prozent fester. Der drittgrößte Krankenversicherer in den USA hatte mitgeteilt, dass sein Gewinn im dritten Quartal leicht gestiegen ist, was u. a. auf erhöhte Mitgliederzahlen zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis klar geschlagen. Zudem wurde der Ausblick angehoben.

Der Papier- und Forstproduktehersteller International Paper meldete, dass er im dritten Quartal einen deutlich geringeren Gewinn erzielt hat, was mit einem schwachen Consumer Packaging-Geschäft in Nordamerika und Asien zusammenhängt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis verfehlt. International Paper büßen 3,7 Prozent ein.

Auch das Ergebnis von ConocoPhillips ging im dritten Quartal zurück, lag jedoch über der Analystenschätzung. Dies war auf Rückgänge bei den Öl- und Gaspreisen zurückzuführen. Anteilsscheine des drittgrößten US-Ölkonzerns steigen um 2,0 Prozent.

Der zweitgrößte US-Hotelkonzern Starwood Hotels & Resorts (Starwood HotelsResorts Worldwide) erklärte, dass er im dritten Quartal angesichts eines soliden Umsatzwachstums einen etwas höheren Gewinn erzielt hat. Die Erwartungen konnten auf bereinigter Basis geschlagen werden. Papiere von Starwood verlieren zurzeit 2,8 Prozent an Wert.

Die weltweit zweitgrößte Kreuzfahrtlinie Royal Caribbean Cruises meldete, dass sie im dritten Quartal angesichts eines Umsatzrückgangs einen geringeren Gewinn verbucht hat. Die Erwartungen wurden jedoch übertroffen. Zudem wurde die Jahresplanung angehoben. Dagegen gab der Konzern einen schwachen Ausblick auf das laufende Quartal. Aktuell legt Royal Caribbean 9,3 Prozent zu. Indes konnte der Rüstungskonzern Raytheon im dritten Quartal den bereinigten Gewinn steigern und die Marktschätzungen übertreffen. Dabei habe man dank weiterer Kostensenkungsmaßnahmen die Margen verbessern können. Im Anschluss wurde außerdem die Jahresprognose angehoben. Die Anteilsscheine notieren aktuell 0,3 Prozent fester.

Für Aktien von United Continental geht es 3,8 Prozent nach unten. Die Muttergesellschaft der beiden US-Fluglinien United Airlines und Continental Airlines musste im dritten Quartal angesichts hoher Einmalbelastungen einen Ergebniseinbruch verkraften. Die Erwartungen der Analysten wurden auf bereinigter Ebene verfehlt.

Das Verlagshaus New York Times (The New York Times) musste im dritten Quartal 2012 einen Gewinnrückgang ausweisen und hat auf bereinigter Basis die Analystenprognose verfehlt. Titel der New York Times brechen aktuell um 16,7 Prozent ein.

Sprint Nextel (Sprint Nextel), der drittgrößte Mobilfunkbetreiber in den USA, gab bekannt, dass sich sein Verlust im dritten Quartal mehr als verdoppelt hat, was auf hohe Kosten für ein Netzwerk-Upgrade und verlorene Kunden zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden jedoch geschlagen. Sprint notieren derzeit 1,3 Prozent leichter. (25.10.2012/ac/n/m)

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