finanzen.net
16.05.2019 11:17
Bewerten
(0)

Weidmann - Eskalation im Handelsstreit wäre "Gift für die Konjunktur"

DRUCKEN

Frankfurt (Reuters) - Bundesbank-Präsident Jens Weidmann warnt vor einem weiteren Konjunkturdämpfer durch die Zuspitzung des Handelsstreits zwischen den USA und China.

Der Welthandel sei schon zum Jahreswechsel spürbar gebremst worden, sagte Weidmann am Donnerstag auf dem Deutschen Sparkassentag in Hamburg. "Daher wäre eine weitere Eskalation Gift für die Konjunktur - vor allem in den USA." Auch Deutschland wäre betroffen, wenn auch in einem geringeren Umfang, ergänzte er. "Hoffnungen, die Wirtschaft könnte von dem Streit durch Handelsumlenkung insgesamt profitieren, sollte sich niemand hingeben."

Nach früheren Bundesbank-Berechungen könnten allein die von den USA und China bereits beschlossenen Handelsschranken die Wirtschaftsleistung beider Länder um jeweils 0,5 Prozent eintrüben und den Welthandel um ein Prozent verringern. Zusätzlich hatten die USA am Freitag neue Zölle auf Importe aus China im Volumen von 200 Milliarden Dollar verhängt. US-Präsident Donald Trump lässt zudem höhere Abgaben auf alle übrigen Einfuhren aus der Volksrepublik vorbereiten. China kündigte daraufhin an, ab Juni weitere Zölle auf US-Waren im Volumen von 60 Milliarden Dollar zu verhängen.

Weidmann ging auch auf die Drohung der USA ein, auf Autoimporte zusätzliche Zölle zu erheben. "Dies würde die deutschen Hersteller hart treffen", sagte er. 2018 exportierten deutsche Produzenten in die USA laut Bundesbank Fahrzeuge und Fahrzeug-Teile im Wert von 27 Milliarden Euro.

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht über 12.000 Punkten ins Wochenende -- US-Börsen schließen im Plus -- May kündigt Rücktritt an -- VW stellt sich auf Mammutverfahren ein -- adidas, OSRAM, Vapiano im Fokus

Boeing muss 737 Max auf Werksgeländen parken. Trump-Familie geht im Streit um Bankunterlagen in Berufung. Deutsche Börse-Aktie nach Investorentag an DAX-Spitze. Auch Siemens prüft Geschäftsbeziehungen zu Huawei. SMA Solar-Aktie mit Kurssprung. Facebook entfernt mehr als drei Milliarden Fake-Konten.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Das hat sich geändert
Diese Aktien hat George Soros im Depot
Big-Mac-Index
In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?
Das verdienen Aufsichtsratschefs in DAX-Konzernen
Deutlich unter Vorstandsgehältern
Apps & Social Media: Die wertvollsten Marken der Welt
Welche Marke macht das Rennen?
Die Länder mit den größten Goldreserven 2019
Wer lagert das meiste Gold?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die rechtspopulistische FPÖ in Österreich hat für einen Skandal gesorgt. Wie glauben Sie wird sich das auf die Europawahlen auswirken?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Wirecard AG747206
Daimler AG710000
TeslaA1CX3T
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
Amazon906866
Huawei TechnologiesHWEI11
BMW AG519000
Allianz840400
BASFBASF11
NEL ASAA0B733
BayerBAY001
CommerzbankCBK100
E.ON SEENAG99