14.06.2017 22:47

Jim Rogers: Uns steht der größte Crash unseres Lebens bevor

Wirtschaftskatastrophe: Jim Rogers: Uns steht der größte Crash unseres Lebens bevor | Nachricht | finanzen.net
Wirtschaftskatastrophe
Folgen
Rohstoff-Guru Jim Rogers ist sich sicher: Ein neuer Börsencrash steht unmittelbar bevor. Und es wird die schlimmste Finanzkrise, die Anleger in den letzten Jahrzehnten erlebt haben.
Werbung
Jim Rogers ist einer der bekanntesten Hedgefondsmanager der Welt. Zusammen mit George Soros gründete er den erfolgreichen Quantum Fonds und analysiert auch heute noch die Finanzmärkte. Für alle Investoren hat der Experte nun jedoch schlechte Nachrichten: Innerhalb eines Jahres soll der Aktienmarkt zusammenbrechen. Und zwar in einem Ausmaß, wie es die Welt bisher nicht erlebt hat.

Die Blase wächst und wächst - bis sie platzt

In einem auf "ZeroHedge" veröffentlichten Interview betonte der 74-Jährige, dass die derzeit labile Wirtschaftslage den "perfekten" Nährboden für eine Krise biete. Durch die überdurchschnittlich hohen Kurse an der Börse sei die Weltwirtschaft heutzutage anfälliger als zu Zeiten der letzten Finanzkrise im Jahr 2008. Wirft man etwa einen Blick auf den Dow Jones, stellt man fest, dass dieser in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 60 Prozent angestiegen ist - und das zu einer Zeit der hohen Staatsverschuldung und des geringen Wirtschaftswachstums.

Denn durch die Niedrigzinspolitik der Notenbanken strömt billiges Geld in die Märkte, was zu einer "Katastrophenhausse" führen kann. Konkret bedeutet das, dass immer mehr Geld in Umlauf kommt und es so an Wert verliert. Anleger und Sparer wollen ihr Vermögen sichern und flüchten in Sachwerte. Dies wiederum treibt die Preise für Aktien, Immobilien und Gold in die Höhe - bis die Blase schließlich platzt.

Verschiedene Ereignisse als Auslöser denkbar

Rogers äußerte in dem Interview, dass der Auslöser für den Crash noch nicht erkennbar sei, aber verschiedene Szenarien in Frage kämen. Der Crash könne dort starten, wo man es am wenigsten erwarte - wie 2007 in Island. Aber auch die Pleite eines US-Rentenfonds oder die Staatsverschuldung Chinas, die laut einer Goldman-Sachs-Studie inzwischen auf 250 Prozent des Bruttoinlandsproduktes gestiegen ist, könnten letztendlich den Startschuss für einen Ausverkauf an den Börsen geben.

Können einleitende Maßnahmen noch helfen?

Ob die US-Notenbank Fed die Wirtschaft wohl noch vor einem Crash bewahren kann? "Sie werden es versuchen, aber es wird nicht funktionieren", so der Investmentexperte. Somit könnte die größte Wirtschafts- und Finanzkrise entstehen, die er in seinem Leben gesehen hat, glaubt der Investmentexperte. Zahlreiche Banken, Unternehmen und weitere Institutionen könnten sich auflösen.

Rogers Vorhersagen klingen bedrohlich, sind jedoch mit Vorsicht zu genießen. Der Hedgefondsmanager prophezeit bereits seit 2012 unbeirrt einen großen Crash - der bis jetzt jedoch ausblieb.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Axel Griesch für €uro am Sonntag, Rawpixel.com / Shutterstock.com
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

US-Notenbank bestätigt Leitzinsen: US-Börsen letztlich in Rot -- DAX schließt kaum verändert -- ABOUT YOU-IPO geglückt -- SAP setzt auf mittelfristig schnelleres Wachstum -- BioNTech, GM im Fokus

Ryanair bekommt erste Maschine aus Boeing-737-Max-Bestellung. Commerzbank-CFO bekommt neuen Vertrag und wird CEO-Vertreterin. Südzucker verdient im ersten Jahresviertel deutlich weniger. WACKER CHEMIE hebt Prognose für 2021 an. Allianz beteiligt sich an American Tower Europe. TUI denkt über Kapitalerhöhung von bis zu einer Milliarde Euro nach - Aufholjagd für Sommer ist in vollem Gang.

Top-Rankings

Das sind die kreativsten Unternehmen der Welt
Welcher Global Player ist vorne mit dabei?
Das sind die schlimmsten Steuroasen
Hier zahlen Unternehmen so gut wie keine Steuern
Die Unternehmen mit den meisten Patienten
Diese Firmen patentieren am meisten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Länder mit der höchsten Wirtschaftskriminalität
In diesen Ländern ist die Korruption besonders hoch
Das sind die schlimmsten Steuroasen
Hier zahlen Unternehmen so gut wie keine Steuern
15 unbekannte Apple-Patente
15 Patente, die Apple für die Zukunft bereithält
Materialien, die teurer sind als Gold
Diese Materialien könnten Sie sich nach Ihrem nächsten Lottogewinn gönnen
Erstes Quartal 2021: Was sich in Carl Icahns Portfolio getan hat
Depot-Details
mehr Top Rankings

Umfrage

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht sich für ein Ende der Maskenpflicht aus. Sind sie auch dafür?

finanzen.net Brokerage
finanzen.net Zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln