XETRA-SCHLUSS/Französischer Neuwahlschock drückt DAX auf 18.000

14.06.24 17:52 Uhr

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FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt hat auch zum Wochenschluss erhebliche Verluste hinnehmen müssen. Der Neuwahlschock in Frankreich belastete weiter - auch die Furcht vor einem Handelskrieg mit China. Die Unsicherheit der Wirtschafts- und Finanzpolitik einer rechten Regierung mit der Gefahr von Steuererhöhungen bis zu Verstaatlichungen in Frankreich seien groß, hieß es im Handel. Die Funktionsfähigkeit der EU könnte gefährdet sein, wurde befürchtet. Der DAX gab 1,4 Prozent auf 18.002 nach.

Unter Druck standen Bankenaktien. Bei einer Krise am französischen Anleihemarkt wären diese besonders betroffen. Der französische Finanzminister Bruno Le Maire schloss eine Finanzkrise in seinem Land nicht aus. Im Handel wurden Erinnerungen an die Schuldenkrise in der Eurozone wach. Zum Bankensektor hieß es außerdem, mit rechten Regierungen sei eine Kapitalmarkt- und Bankenunion schwer durchsetzbar. Deutsche Bank verloren 0,8 Prozent und Commerzbank 4,4 Prozent.

Zweifel an Kooperationen in der Rüstungsindustrie

Mit der Sorge vor einem Wahlsieg von Marine Le Pen bei den französischen Neuwahlen begründeten Marktteilnehmer auch den deutlichen Rückgang der Rüstungsaktien. "Mit den Rechten in Frankreich sind die angedachten Kooperationen in der Rüstungsindustrie nicht zu machen", so ein Marktteilnehmer. Rheinmetall verbilligten sich um 5,3 Prozent, Hensoldt um 2,9 Prozent und Renk um 2,9 Prozent.

Gegen den schwachen Gesamtmarkt behaupteten sich Kontron mit einem Plus von 0,6 Prozent. Hier stützte ein kleines Aktienrückkaufprogramm über 10 Millionen Euro. Infineon konnten sich der Malaise am Gesamtmarkt indes nicht entziehen und verbilligten sich um 3,8 Prozent. Beiersdorf gewannen 0,8 Prozent - hier soll sich JP Morgan positiv geäußert haben.

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INDEX zuletzt +/- % +/- % YTD

DAX 18.002,02 -1,4% +7,57%

DAX-Future 18.001,00 -1,5% +4,64%

XDAX 17.989,69 -1,7% +7,29%

MDAX 25.712,84 -1,4% -5,25%

TecDAX 3.352,78 -1,4% +0,46%

SDAX 14.379,36 -1,7% +3,00%

zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 133,04% +119

YTD - bezogen auf Schlusskurs Vortag

Index Gewinner Verlierer unv. Umsatz Mio Euro Mio Aktien Vortag

DAX 8 32 0 4.726,4 94,9 75,3

MDAX 8 42 0 532,3 31,7 43,0

TecDAX 7 23 0 1.037,1 25,3 19,6

SDAX 16 53 1 143,2 10,1 9,2

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/flf

(END) Dow Jones Newswires

June 14, 2024 11:52 ET (15:52 GMT)

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11.07.2024Rheinmetall OverweightJP Morgan Chase & Co.
21.06.2024Rheinmetall BuyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
13.06.2024Rheinmetall BuyGoldman Sachs Group Inc.
21.05.2024Rheinmetall BuyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
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11.07.2024Rheinmetall OverweightJP Morgan Chase & Co.
21.06.2024Rheinmetall BuyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
13.06.2024Rheinmetall BuyGoldman Sachs Group Inc.
21.05.2024Rheinmetall BuyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
15.05.2024Rheinmetall BuyHauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG
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