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10.09.2021 17:44

XETRA-SCHLUSS/Knapp behauptet - Telekom und FMC unter Druck

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FRANKFURT (Dow Jones)--Leicht im Minus sind die deutschen Aktien am Freitag aus dem Handel gegangen. Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende drückten den Markt im späten Handel in negatives Terrain.

Das Umfeld für Risiko-Assets bleibt nach der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Vortag gleichwohl freundlich - schließlich wird die Geldschwemme nur leicht zurückgefahren. Die kletternde Inflation rund um den Globus spielte kaum eine Rolle: So stiegen die deutschen Verbraucherpreise (CPI) im August um 3,9 Prozent, in den USA legten die Erzeugerpreise (PPI) um 8,3 Prozent zum Vorjahr zu.

Der DAX gab um 0,1 Prozent auf 15.610 Punkte nach.

Die EZB will das Volumen ihres Anleihekaufprogrammes PEPP nur leicht nach unten nehmen. Da im Schlussquartal aber sowieso weniger Staatsanleihen begeben werden, sind deren Käufe durch die Notenbank weiter gesichert. In den kommenden drei Monaten bleibt den Aktien-Investoren damit die Unterstützung seitens der EZB erst einmal erhalten.

Inflation spiegelt sich in den Aktienbranchen

Die EZB-Entscheidungen hinterließen klare Spuren in den Aktienbranchen: Sieger im DAX waren Infineon mit 1,9 Prozent Plus. Die zinssensiblen Technologiewerte wurden europaweit von der Fortsetzung der Nullzinspolitik der EZB getrieben. Ganz vorne lagen jedoch die Rohstoffwerte mit 1,1 Prozent Plus. Sie gelten als Gewinner des sprunghaften Inflationsanstiegs.

FMC-Aktie leidet unter negativen Analysten-Kommentaren

Negative Analystenkommentare ließen Fresenius Medical Care (FMC) um 4,8 Prozent fallen. JP Morgan hat den Wert auf "Underweight" gesenkt und begründete dies laut Händlern mit der hohen Sterblichkeit der US-Dialysepatienten. Dazu hat auch noch Barclays die Aktie auf "Equalweight" zurückgestuft, da sie das Kursniveau vor der Gewinnwarnung wieder erreicht hat.

Für die Aktie der Mutter Fresenius ging es um 1,5 Prozent nach unten.

Auch Deutsche Telekom standen mit 2,2 Prozent Minus unter Druck. Seit das Unternehmen den Verkauf seines Niederlande-Geschäfts vermeldet habe, gebe es kräftige Gewinnmitnahmen, hieß es im Handel. Dazu wurde auch der Aufwärtstrend seit Oktober 2020 gebrochen.

Positive Kommentare von Bryan Garnier stützten Delivery Hero, die unverändert aus dem Handel gingen. Der Essenslieferer könnte zu einer "Super-App" werden, die demnächst auch Gemüse und andere Bedarfsgüter ausliefere.

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INDEX zuletzt +/- % +/- % YTD

DAX 15.609,81 -0,1% +13,78%

DAX-Future 15.599,00 -0,2% +14,27%

XDAX 15.601,65 +0,2% +14,14%

MDAX 36.092,12 -0,1% +17,20%

TecDAX 3.943,32 +0,2% +22,74%

SDAX 17.040,17 -0,1% +15,41%

zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 171,74 -71

Index Gewinner Verlierer unv. Umsatz Mio Euro Mio Aktien Vortag

DAX 10 19 1 2.757,3 55,6 54,6

MDAX 23 35 2 864,1 30,9 35,9

TecDAX 16 14 0 798,9 26,8 19,9

SDAX 27 42 1 166,5 6,9 7,4

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/cln

(END) Dow Jones Newswires

September 10, 2021 11:44 ET (15:44 GMT)

Nachrichten zu Deutsche Telekom AG

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14.10.2021Deutsche Telekom OverweightJP Morgan Chase & Co.
12.10.2021Deutsche Telekom BuyJefferies & Company Inc.
06.10.2021Deutsche Telekom BuyUBS AG
23.09.2021Deutsche Telekom BuyUBS AG
23.09.2021Deutsche Telekom Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
14.10.2021Deutsche Telekom OverweightJP Morgan Chase & Co.
12.10.2021Deutsche Telekom BuyJefferies & Company Inc.
06.10.2021Deutsche Telekom BuyUBS AG
23.09.2021Deutsche Telekom BuyUBS AG
23.09.2021Deutsche Telekom Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
12.05.2021Deutsche Telekom Equal weightBarclays Capital
21.04.2021Deutsche Telekom Equal weightBarclays Capital
22.03.2021Deutsche Telekom Equal weightBarclays Capital
09.03.2021Deutsche Telekom Equal weightBarclays Capital
26.02.2021Deutsche Telekom Equal weightBarclays Capital
30.03.2020Deutsche Telekom UnderweightBarclays Capital
18.03.2020Deutsche Telekom UnderweightBarclays Capital
04.03.2020Deutsche Telekom UnderweightBarclays Capital
20.02.2020Deutsche Telekom verkaufenBarclays Capital
19.02.2020Deutsche Telekom UnderperformJefferies & Company Inc.

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