Mutares-Aktie in Grün: Amaneos-Ausstieg verzögert sich

Die Beteiligungsgesellschaft Mutares dürfte in diesem Jahr noch am Autozulieferer Amaneos festhalten.
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"Wir sind vom Bauchgefühl noch ein gutes Jahr bis zwei Jahre von einem Exit entfernt", sagte Vorstandsmitglied Johannes Laumann der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe). Im Großteil sei man zwar mit der Entwicklung zufrieden, an einer Stelle laufe es aber nicht gut. Durch eine Reihe von Makrofaktoren sei Amaneos "nicht so schnell vorangekommen, wie ich das vielleicht vor zwei, drei Jahren erwartet hätte", sagte Laumann weiter. Nun steige auch noch der Ölpreise an, was Kunststoffe verteuere.
Neben einem Börsengang ist auch ein Verkauf von Amaneos möglich. Der Ausstieg ist "für mich nach wie vor ein Dual Track", so der Manager. Mutares hatte den Autozulieferer 2023 aus drei Unternehmen geschmiedet, die der Investor in den vorangegangenen Jahren erworben hatte. Der Zeitplan war damals, das Unternehmen binnen zwei Jahren börsenreif zu machen und dann ein gutes Zeitfenster für den Gang aufs Parkett abzuwarten. Es sollte "der nächste große Börsengang der Mutares" werden, hatte Laumann damals angekündigt.
Die Mutares-Aktie notiert via XETRA zeitweise 4,52 Prozent stärker bei 24,30 Euro.
/he
MÜNCHEN (dpa-AFX)
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