finanzen.net
13.12.2012 20:57
Bewerten
(0)

US-Anleihen und deutsche Anleihen zeigen sich uneinheitlich

DRUCKEN

New York / Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die US-Staatsanleihen zeigen sich am Donnerstag überwiegend schwächer. 5-jährige Anleihen rentieren mit 0,68 Prozent, nachdem sie am letzten Handelstag bei 0,65 Prozent lagen. Die am Markt viel beachteten 10-jährigen Anleihen rentieren derzeit mit 1,72 Prozent nach 1,70 Prozent am Mittwoch. Die Langläufer mit einer Laufzeit von 30 Jahren rentieren momentan mit 2,90 Prozent, nachdem sie am letzten Handelstag bei 2,90 Prozent lagen.

Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, hat sich die Arbeitsmarktsituation in den USA in der Woche zum 8. Dezember 2012 verbessert. So verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gegenüber der Vorwoche um 29.000 auf 343.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 375.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 370.000 auf 372.000 nach oben korrigiert. Daneben hat sich der Einzelhandelsumsatz in den USA nach Angaben des US-Handelsministeriums im November 2012 erhöht. Auf Monatssicht stiegen die Umsatzerlöse um 0,3 Prozent, während sie im Oktober um 0,3 Prozent gesunken waren. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Anstieg um 0,4 Prozent prognostiziert. Bereinigt um die schwankungsintensiven Umsätze der Automobilbranche blieben die Umsätze gegenüber dem Vormonat unverändert. Experten waren hier ebenfalls von einem unveränderten Wert ausgegangen. Bereits im Vormonat hatten die bereinigten Umsatzerlöse im Einzelhandel auf Monatssicht keine Veränderung gezeigt. Schließlich haben sich die US-Erzeugerpreise im November 2012 reduziert. Binnen Monatsfrist gingen die Preise um 0,8 Prozent zurück. Bereinigt um die schwankungsanfälligen Nahrungsmittel- und Energiepreise stiegen die Preise in der Kernrate jedoch um 0,1 Prozent an. Volkswirte hatten im Vorfeld ein Minus von 0,5 Prozent bzw. ein Plus von 0,1 Prozent prognostiziert. Im Oktober waren die Erzeugerpreise im Vormonatsvergleich um 0,2 Prozent gesunken. Für die Kernrate war im Oktober ein Rückgang um 0,2 Prozent verzeichnet worden. Die Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen sind im Oktober 2012 gegenüber dem Vormonat angestiegen. Dies gab das US-Handelsministerium in Washington bekannt. So kletterten die Lagerbestände gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent. Volkswirte hatten zuvor ebenfalls einen Zuwachs von 0,4 Prozent erwartet. Im Vormonat war bei den Lagerbeständen ein Plus von 0,7 Prozent ausgewiesen worden.

Die deutschen Bundesanleihen tendierten am Donnerstag uneinheitlich. Der Bund Future verlor 0,09 Prozent auf 145,13 Punkte, während der Bobl-Future bei zuletzt 127,61 Punkten (+0,03 Prozent) notierte. Der Schatz-Future wiederum wurde zuletzt bei 110,90 Punkten (+0,00 Prozent) gehandelt. (13.12.2012/ac/n/m)

+ 13% pro Jahr - So erzielen Sie höhere Renditen

Wie können Anleger mehr Rendite aus ihrem Depot holen ohne dabei höhere Risiken einzugehen? Im Online-Seminar erklärt der Finanz­mathematiker Michael Schnoor, wie es funktioniert.
Hier informieren und kostenlos anmelden
Anzeige

Heute im Fokus

DAX geht tiefer in den Feierabend -- Elon Musk kauft Tesla-Aktien -- Fresenius pessimistischer für Gesamtjahr -- Netflix schlägt Erwartungen -- IBM, FMC, Roche im Fokus

"Boomwahrscheinlichkeit" in Deutschland bei knapp 35 Prozent. RIB Software beschließt kleinen Aktienrückkauf. EU genehmigt Verkauf von Praxair-Geschäften nach Japan. BVB-Aktie im Aufwind: 17-Jahres-Hoch. Experten rechnen mit anhaltend steigenden Anleiherenditen.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Fünf deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten!

Das Gute liegt oft so nah. Heimische Internet-Unternehmen rollen den Markt auf. Im neuen Anlegermagazin erwartet Sie ein Special über deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten.
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Glauben Sie, dass Angela Merkel Anfang Dezember auf dem Parteitag der CDU als Parteichefin wiedergewählt wird?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Lufthansa AG823212
Aurora Cannabis IncA12GS7
Netflix Inc.552484
Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA (FMC) St.578580
Wirecard AG747206
Amazon906866
Deutsche Bank AG514000
Fresenius SE & Co. KGaA (St.)578560
Daimler AG710000
EVOTEC AG566480
Apple Inc.865985
TeslaA1CX3T
BVB (Borussia Dortmund)549309
Deutsche Telekom AG555750
BASFBASF11