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22.03.2019 16:22
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Alarmsignal vom Anleihemarkt: US-Zinskurve immer inverser

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NEW YORK/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aussichten für die globale Konjunktur werden immer trüber. Nachdem Konjunkturdaten zunehmend auf eine schwächere Weltwirtschaft hindeuten, kommt jetzt auch noch ein vielbeachtetes Krisensignal aus den USA hinzu: Erstmals seit der schweren Finanzkrise 2007 fiel am Freitag der Zins für zehnjährige US-Staatsanleihen unter den Zins für dreimonatige Geldmarktpapiere.

Der Zinsunterschied zwischen dreimonatigen und zehnjährigen amerikanischen Staatspapieren wird von einigen Fachleuten als Rezessionssignal gesehen. Der Grund: Normalerweise steigt das Zinsniveau mit längerer Laufzeit der zugrunde liegenden Wertpapiere. Fällt es hingegen, sprechen Fachleute von einer inversen Zinskurve. In der Vergangenheit war dies ein recht zuverlässiges Signal für eine Rezession in den USA.

Zurzeit existieren aber mindestens zwei Einwände gegen eine solche Deutung. Zum einen ist die Zinskurve in den USA nicht komplett invers. Durchgängig invers ist sie lediglich im Laufzeitbereich von drei Monaten bis fünf Jahren. Ab fünfjähriger Laufzeit steigen die Zinsen mit der Laufzeit aber wieder an. Fachleute sprechen von einer partiell inversen Zinskurve.

Hinzu kommt, dass Konjunkturdaten aus den USA zuletzt zwar etwas schwächer ausgefallen sind. Eine Rezession lässt sich aus ihnen aber nicht ablesen. Ähnliches gilt für wirtschaftliche Frühindikatoren wie den ISM-Index, die der wirtschaftlichen Entwicklung mehrere Monate vorauslaufen. Sie zeigen gegenwärtig ebenfalls keine Rezession an./bgf/jsl/fba

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