12.12.2017 15:01
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Anlegen und Helfen: Die IKB Weihnachtsanleihe 2017

Anzeige: Anlegen und Helfen: Die IKB Weihnachtsanleihe 2017 | Nachricht | finanzen.net
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Die IKB Deutsche Industriebank AG die Emission einer festverzinslichen Anleihe mit einer Spende an die Non-Profit-Organisation DKMS gemeinnützige GmbH, die sich dem Kampf gegen Blutkrebs verschrieben hat. Christina Neumann von der DKMS und Jörn Schiemann von der IKB erklären im Interview, wie die Weihnachtsanleihe funktioniert und was mit der Spende erreicht werden kann.

Herr Schiemann, unter dem Motto "Anlegen und helfen" emittiert die IKB Deutsche Industriebank AG erneut eine festverzinsliche Weihnachtsanleihe. Wie kam die IKB darauf, die DKMS zu unterstützen?

Jörn Schiemann: Uns als Institution IKB ist es wichtig, neben dem geschäftlichen auch einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Die Diagnose Leukämie kann jeden treffen - alle 15 Minuten wird sie einem Patienten in Deutschland gestellt, besonders bei Kindern und Jugendlichen. Mit unserer Spende möchten wir einen Beitrag zur Verbesserung der Heilungschancen von Blutkrebs leisten.

Sie koppeln Ihre Spende an eine Investition. Könnten Sie uns die Konditionen der Weihnachtsanleihe kurz vorstellen, wie hängt die Spende der IKB damit zusammen?

Jörn Schiemann: Die diesjährige Weihnachtsanleihe der IKB hat eine Laufzeit von fünf Jahren und bietet einen Kupon von 1,50 % im Jahr. Die Mindestanlagesumme liegt bei privatanlegerfreundlichen 1.000 €. Pro 1.000 € Zeichnungssumme spendet die IKB auch in diesem Jahr wieder 2 € an die DKMS. Die Spende wird ausschließlich von der Bank getragen und hat daher keinen Einfluss auf die Rendite der Anleihe. Interessierte Anleger können die Weihnachtsanleihe noch bis zum 13. Dezember 2017 zeichnen.

Frau Neumann, die DKMS setzt sich schon lange für die Therapie und Heilung von Blutkrebs ein. Was sind Ihre größten Herausforderungen heute?

Christina Neumann: Wir tun seit 1991 alles dafür, immer schneller den bestmöglichen Stammzellspender für einen Blutkrebspatienten zu finden. Aus diesem Grund arbeiten wir zum Beispiel mit Hochdruck daran, die Typisierungsqualität der HLA-Befunde unserer Spender immer weiter zu verbessern. Bei den HLA handelt es sich um die so genannten humanen Leukozyten-Antigene - menschliche Gene, die für die Funktion des Immunsystems von zentraler Bedeutung sind. Denn je effizienter wir arbeiten, umso schneller können Patienten im Wettlauf mit der Zeit versorgt werden. Auch das Thema Forschung liegt uns sehr am Herzen. Weil wir den medizinischen Fortschritt aktiv vorantreiben möchten, haben wir am Standort Dresden eine eigene Forschungseinheit für klinische Studien, die DKMS Clinical Trials Unit, gegründet. Denn in der Blutkrebsbehandlung sind noch viele Fragen offen und wir brauchen weltweit einfach mehr aussagekräftige Studien, deren Ergebnisse und Therapieempfehlungen dann wiederum als Leitlinie für Ärzte dienen können - und natürlich auch Geld, um diese Forschung finanzieren zu können.

Wie wichtig sind private Spender für die DKMS?

Christina Neumann: Private Spender sind für uns ganz besonders wichtig. Ein Beispiel: Allein die Kosten für die Registrierung eines neuen Spenders betragen 35 € und werden nicht vom Gesundheitssystem getragen. Viele Spender übernehmen dankenswerterweise ihre Registrierungskosten selbst, aber das ist selbstverständlich nicht allen möglich. Die IKB gehört mit einem Spendenvolumen von insgesamt mehr als 80.000 € mittlerweile zu den größten Einzelspendern der DKMS.

Was konkret wird mit den Spenden finanziert?

Christina Neumann: Zum einen natürlich die Registrierung neuer Spender, also der Ausbau unserer Datenbank, und die Optimierung unserer Spenderdaten mit dem Ziel, noch mehr Menschenleben zu retten. Darüber hinaus sammeln wir Spendengelder, um damit die Forschungsarbeit unserer Clinical Trials Unit (CTU) zu unterstützen. Auch der Bereich der Internationalisierung benötigt dringend Unterstützung durch Spendengelder - denn der Kampf gegen Blutkrebs macht an keiner Ländergrenze Halt. Um noch mehr Patienten in anderen Ländern der Welt helfen zu können, brauchen wir eine weltweite Solidargemeinschaft und Geldspenden. Bisher sind wir als DKMS in Deutschland, USA, Polen, UK und Spanien vertreten. Weitere Standorte sollen folgen.

Herr Schiemann, ist der Ansatz neu, ein Investment mit einer Spende zu verbinden?

Jörn Schiemann: Die Erfinder dieser Idee waren wir sicher nicht. Trotzdem beobachten auch wir, dass im Bereich Geldanlage ethische und soziale Motive immer wichtiger werden. Nicht umsonst steigt seit einiger Zeit beispielsweise die Nachfrage nach ökologischen oder nachhaltigen Investments. Aber auch unabhängig von diesem Trend - unsere erste Weihnachtsanleihe kam 2015 auf den Markt - halten wir gesellschaftliches Engagement für erstrebenswert.

Jörn Schiemann leitet das Privatkundengeschäft der IKB Deutsche Industriebank AG.

Joern.Schiemann@ikb.de
+49 (0)211 8221-8685

Christina Neumann ist Mitarbeiterin im Fundraising für den Bereich Unternehmenskooperationen bei der DKMS

cneumann@dkms.de
+49 221 94 05 82-3746

IKB Weihnachtsanleihe 2017

Produkt WKN Zinssatz p.a. Fälligkeit Rückzahlungs-kurs Ausgabe-aufschlag Mindestan-lagesumme
IKB Weihnachts-anleihe 2017 A2GSGW 1,50 % 15.12.2022 100 % 0,50 % 1.000 €

Es ist zu beachten, dass eine Anlage in Anleihen dem Emittentenrisiko ausgesetzt ist und die Kurse der Anleihen Markteinflüssen unterliegen. Ein Kauf bzw. Verkauf der Anleihen kann vorübergehend erschwert oder nicht möglich sein.

Die Anleihen werden auf Grundlage des Basisprospekts der IKB vom 28.08.2017 einschließlich etwaiger Nachträge sowie der relevanten Endgültigen Bedingungen emittiert, welche im Internet (www.ikb.de/ wertpapiere) oder kostenlos bei der IKB Deutsche Industriebank AG erhältlich sind."

Bildquellen: IKB, IKB, IKB

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