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13.02.2020 17:25

Deutsche Anleihen legen zu - Britische Papiere unter Druck

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen haben am Donnerstag von der Verunsicherung wegen des chinesischen Coronavirus profitiert. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future stieg bis zum Abend um 0,13 Prozent auf 174,27 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel im Gegenzug auf minus 0,39 Prozent. Gegen den Trend verbuchten britische Staatsanleihen Verluste.

Das Coronavirus hat die Finanzmärkte wieder fest im Griff. Nach einer Entspannung an den Vortagen sorgte eine deutlich gestiegene Zahl von Infizierten und Todesfällen in China für Beunruhigung. Zwar soll der sprunghafte Anstieg auf eine neue Diagnosemethodik zurückzuführen sein. Die Frage, ob die Zahlen der chinesischen Behörden vertrauenswürdig sind, ist durch den Vorgang aber noch stärker in den Blick gerückt.

Riskantere Anlagen gerieten aufgrund der Verunsicherung unter Druck, während als sicher empfundene Wertpapiere wie Bundesanleihen gefragt waren. Sonstige Impulse wie Inflationsdaten aus Deutschland oder neue Wachstumsprognosen der EU-Kommission verpufften dagegen. Die Kommission nannte das Coronavirus als neues Wachstumsrisiko für die Eurozone und die EU.

In Großbritannien stiegen die Renditen im Gegensatz zu vielen anderen Anleihemärkten an. Auslöser war der überraschende Rücktritt des britischen Finanzministers Sajid Javid. Beobachter begründeten die Marktreaktion mit Spekulationen auf eine großzügigere Ausgabenpolitik der britischen Regierung unter Javids Nachfolger. Dies könnte eine höhere Ausgabe von Staatspapieren mit sich bringen./bgf/he

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