finanzen.net
11.03.2018 12:00
Bewerten
(0)

Anleihen der Woche: EZB ändert Ansprache

Euro am Sonntag-Anleihecheck: Anleihen der Woche: EZB ändert Ansprache | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Anleihecheck
DRUCKEN
Die EZB hat einen kleinen Schritt in Richtung geldpolitische Normalität gemacht. Welche Anleihen gefragt waren.
€uro am Sonntag
von Redaktion €uro am Sonntag

Die Notenbanker ließen Leitzins und Anleihekaufprogramm bei ihrer Sitzung am vergangenen Donnerstag zwar unangetastet, änderten jedoch ihre Wortwahl zur künftigen Geldpolitik etwas. Da diese Anpassung schon seit Längerem erwartet worden war, zeigt sich die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen auf Wochensicht wenig verändert. Der deutliche Rücksetzer des Bund Future, der den Kurs einer zehnjährigen Bundesanleihe abbildet, liegt am Rollverlust infolge des Kontraktwechsels vom März- in den Juni-Future.


Zu den meistgehandelten Anleihen an der Börse Stuttgart (siehe unten) gehörten Nachrangpapiere der HSH Nordbank. Die Kurse schwankten dabei stark. Hintergrund ist der Verkauf der Bank durch Hamburg und Schleswig-Holstein an die Finanzinvestoren Cerberus und J. C. Flowers. Eine Gruppe von Gläubigern sieht die Ausgestaltung des Verkaufs kritisch, weil ihnen als Halter der Nachrangpapiere damit Verluste drohen.


Ebenfalls rege gehandelt wurde die neue Anleihe von FCR Immobilien, die bei einer Laufzeit bis 2023 mit einem jährlichen Kupon von sechs Prozent ausgestattet ist. Der relativ hohe Zinssatz verdeutlicht das mit der Anleihe verbundene erhöhte Risiko. Ein Rating hat das Unternehmen nicht.

Die meistgehandelten Anleihen

Deutschland Bundesanleihen, ISIN: DE 000 110 239 0
Spanien Eurozone, ISIN: ES 000 001 280 1
Norwegen Industrieländer, ISIN: NO 001 057 287 8
Venezuela Schwellenländer, ISIN: XS 021 724 912 6
Lufthansa Dienstleistung, ISIN: XS 110 911 025 1
Petróleos Mexicanos Energie, ISIN: US 716 56M BP3 2
HSH Nordbank Nachrang, Finanzen, ISIN: DE 000 984 254 2
FCR Immobilien Finanzen/Immobilien, ISIN: DE 000 A2G 9G6 4










___________________________
Bildquellen: BsWei / Shutterstock.com, MaximP / Shutterstock.com, Shutterstock
Anzeige

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- Dow Jones schließt im Plus -- Daimler senkt Gewinnprognose -- Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streit später erwartet -- Apple kündigt weitere Keynote an

Hersteller sollen Google für Apps zahlen. Chinas Wachstum fällt unerwartet stark. Akorn legt Berufung im Prozess gegen Fresenius ein. Porsche: Verfolgen derzeit keinen Börsengang. EU sieht schwere Verstöße Italiens gegen Haushaltsregeln. Software AG übertrifft Erwartungen und bestätigt Jahresprognose. American Express steigert Quartalsgewinn um 22 Prozent.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Fünf deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten!

Das Gute liegt oft so nah. Heimische Internet-Unternehmen rollen den Markt auf. Im neuen Anlegermagazin erwartet Sie ein Special über deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten.
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Glauben Sie, dass Angela Merkel Anfang Dezember auf dem Parteitag der CDU als Parteichefin wiedergewählt wird?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
Aurora Cannabis IncA12GS7
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
Amazon906866
BASFBASF11
Allianz840400
SAP SE716460
BMW AG519000
BVB (Borussia Dortmund)549309
Wirecard AG747206
Lufthansa AG823212
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750