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23.04.2019 14:52
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EZB: EZB-Geldpolitik trug wenig zu Spread-Anstieg Ende 2018 bei

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Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Der im vierten Quartal 2018 zu beobachtende deutliche Anstieg der Anleihe-Spreads hatte nach Aussage der Europäischen Zentralbank (EZB) fast nichts mit der Beendigung der Nettoanlanleihekäufe durch die EZB zu tun. In einem Aufsatz ihres aktuellen Wirtschaftsberichts äußert die EZB die Einschätzung, dass der Anstieg der Renditen von Unternehmensanleihen relativ zur Swap-Kurve (Iboxx) vor allem auf einem weltweiten Anstieg der Risikoaversion und auf Übertragungseffekten aus den USA beruhte.

Laut EZB entfielen auf die Risikoaversion und auf besagte Übertragungseffekte je rund 20 Basispunkte des Anstiegs von insgesamt 60 Basispunkten. Kleinere Beiträge kamen von makroökonomischen Schocks im Euroraum oder waren durch das verwendete Modell nicht erklärbar. Die EZB-Geldpolitik - also die Erwartung, dass die EZB ab Ende 2018 ihre Anleihebestände nicht mehr vergrößern würde - trug demnach lediglich 5 Basispunkte bei.

Gestützt wird diese Lesart laut EZB auch durch die Beobachtung, dass die Renditedifferenzen zwischen Anleihen, die im Rahmen des Unternehmensanleihekaufprogramms (CBPP) erworben werden dürfen und solchen, für die das nicht gilt, im vierten Quartal nicht gestiegen sind. Nach Ankündigung des CBPP im März 2016 hatten sie dagegen spürbar zugenommen.

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/sha

(END) Dow Jones Newswires

April 23, 2019 08:53 ET (12:53 GMT)

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