11.03.2020 11:07

Deutsche Bank verzichtet auf Rückzahlung von AT1-Anleihe

Wirtschaftlichkeit im Fokus: Deutsche Bank verzichtet auf Rückzahlung von AT1-Anleihe | Nachricht | finanzen.net
Wirtschaftlichkeit im Fokus
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Die Deutsche Bank verzichtet auf die Rückzahlung einer speziellen Anleihe.
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Die Option zur Rückzahlung eines sogenannten zusätzlichen Tier-1-Wertpapiers (AT1) in Höhe von 1,25 Milliarden Dollar am 30. April werde die Bank nicht ausüben, teilte das Institut am Mittwoch mit. Finanzchef James von Moltke hatte in den vergangenen Wochen wiederholt gesagt, dass die Bank die Anleihe zurückzahlen werde, wenn es für sie wirtschaftlich sinnvoll sei.

Die Deutsche Bank hat im vergangenen Monat eine neue AT1-Anleihe über 1,25 Milliarden Dollar herausgegeben und damit Erwartung geweckt, dass sie die ausstehenden Schuldverschreibungen im April kündigt. Die Anleihemärkte sind im Zuge der Corona-Krise allerdings so gut wie ausgetrocknet und Banken halten wegen drohender Belastungen ihre Liquidität zusammen.

AT1-Papiere werden unter bestimmten Umständen auf das Eigenkapital einer Bank angerechnet, da sie bei Unterschreiten bestimmter Kapitalquoten in Kernkapital umgewandelt werden. Im Ernstfall haften also die Gläubiger für die Verluste einer Bank mit. Die Titel wurden nach der Finanzkrise entwickelt, um sicherzustellen, dass Investoren und nicht der Steuerzahler bei einer Schieflage der Bank gerade stehen muss.

AT1-Anleihen habe eine unendliche Laufzeit, wurden in der Vergangenheit von den Banken jeweils beim ersten möglichen Kündigungstermin zurückgezahlt. Das spanische Geldhaus Santander traf im vergangenen Jahr eine ähnliche Entscheidung und versetzte die Märkte damit in Aufruhr.

Darüber hinaus teilte die Deutsche Bank mit, eine im Mai auslaufende Nachranganleihe im Volumen von 800 Millionen Dollar an die Investoren zurückzuzahlen. Diese Papiere können laut den aktuellen Regularien im Gegensatz zu den AT1-Anleihen nicht zum Kernkapital hinzugerechnet werden.

Frankfurt (Reuters)

Bildquellen: Cineberg / Shutterstock.com, Mario Tama/Getty Images

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