09.08.2018 12:48
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NZD/USD Kurs bricht nach dovishem RBNZ Statement ein

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Der NZD/USD Kurs setzt nach RBNZ Statement und Aussagen den Abwärtstrend dynamisch fort
Zur Stunde taxiert der Broker IG den australischen Dollar auf 0,66497 US Dollar. Damit hat der NZDUSD Kurs auf Tageskerzenbasis einen Verlust von 0,86 % verzeichnet, auf Wochenkerzenbasis steht ein Verlust von 1,40 % zu Buche.

Zusammenfassung

• NZD/USD Kurs durchbricht die Konsolidierung nach unten und setzt Abwärtstrend fort
• RBNZ belässt Zinsen unverändert, präsentiert aber ein dovishes Statement, Zinsen dürften nicht vor 2020 steigen
• RBNZ fasst BIP und Geschäftsvertrauen ins Blickfeld

Charttechnik

Der NZDUSD Kurs reagierte in dieser Nacht sehr stark auf die dovishe "Forward Guidance" der RBNZ. Die Konsolidierung wurde damit nach unten verlassen. Auf Wochenkerzenbasis wurde gar der starke Unterstützungsbereich bei 0,670 USD je NZD unterschritten. Das nächste mittelfristige Ziel könnte nun im Bereich des 76,4 % Fibonacci-Retracements bei ca. 0,654 USD je NZD liegen.

NZD/USD Kurs Chart auf Wochenbasis

Quelle: IG Handelsplattform

AUF TAGESBASIS IST DER ABWÄRTSTREND WIEDER INTAKT

Im Chart auf Tagesbasis wird sichtbar, dass der NZD/USD Kurs wieder in den intakten Abwärtstrendkanal eingebrochen ist. Sollte dieser nun mustergültig fortgesetzt werden, dann könnte das Ziel sogar noch unterhalb des 76,4 % Fibonacci-Retracments liegen, nämlich im Bereich der unteren Trendkanallinie. Ebenfalls erkennbar wird in diesem Fall, dass die markante Widerstandszone bei 0,6850 USD je NZD nicht überschritten werden konnte, sodass ein Zurückfallen des Kurses immer wahrscheinlicher wurde.

NZD/USD Kurs Chart auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Geldpolitik

Die neuseeländische Notenbank RBNZ hat die Zinsen wie erwartet bei 1,75 % belassen. Allerdings wurden die Prognosen gesenkt sowie wiederholte man, dass der nächste Zinsschritt sowohl nach unten als auch oben erfolgen kann. Zudem gab man klar zu verstehen, dass der nächste Zinsschritt wohl nicht mehr vor dem vierten Quartal 2020 zu erwarten ist. In den anschließenden Aussagen beteuerte RBNZ Governeur Orr, dass er mit dem aktuellen NZD/USD Kurs Level zufrieden sei und dieser den fairen Wert entsprechend dem wirtschaftlichen Umfeld erreicht hat. Sollten sich die konjunkturellen Gegebenheiten, insbesondere das Unternehmensvertrauen sowie das BIP-Wachstum weiter verschlechtern, wäre man bereit "mehr Wind in die Segel" zu geben, ergo weitere Zinssenkungen könnten in diesem Fall folgen. Damit fiel das RBNZ Statement sowie die Aussagen des Governeurs aus Sicht der Marktteilnehmer deutlich dovisher aus als erwartet.

Neuseeland NZIER Geschäftsvertrauen QoQ

Quelle: DailyFX Research

Risikohinweis

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 79% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter (12 Monate zum 1. Juli 2018). Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Bei professionellen Kunden können Verluste Einlagen übersteigen. Der Handel mit Forex-CFDs birgt ein hohes Risiko und kann nicht für jeden Anleger angemessen sein. Die hohe Hebelwirkung kann sich sowohl zu Ihren Gunsten, als auch zu Ihren Ungunsten auswirken. Bevor Sie den Fremdwährungshandel ausüben, sollten Sie sich Ihrer Investitionsziele, Ihrem Erfahrungsgrad und Ihrer Risikobereitschaft vollkommen bewusst sein. Der Handel mit Forex-CFDs kann nicht nur zum Totalverlust Ihres eingesetzten Kapitals führen, sondern auch darüber hinausgehende Verluste nach sich ziehen. Sie sollten sich mit allen dem Fremdwährungshandel verbundenen Risiken vertraut machen und ggf. Beratung von einem unabhängigen Finanzberater einholen.

DailyFX Markteinschätzungen

Bei sämtlichen Meinungsäußerungen, News, Recherchen, Analysen, Preisen oder anderen Informationen auf dieser Website handelt es sich um allgemeine Marktkommentare, die keine Anlageberatung darstellen. DailyFX haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes.

David Iusow, Markt Analyst DailyFX Deutschland (IG Group)

David Iusow beschäftigt sich seit zehn Jahren leidenschaftlich und beruflich mit den Märkten. Angefangen während des Studiums in Finanzwissenschaften, durchlief er zu Beginn mehrere Bereiche des Tradings und lernte auf diese Weise viele Strategien und Handelsprodukte kennen. Die Basis seiner eignen Handelsstrategie fokussiert sich mittlerweile auf makroökonomische Trends, die er mittels der Analyse der liquiden Assetklassen (Währungen, Rohstoffe, Aktienindizes, Anleihen), der sogenannten Intermarketanalyse, versucht zu identifizieren. Dabei spielen die technische Analyse ebenso eine besondere Rolle wie fundamentale Konjunkturdaten, geldpolitische und politische Entscheidungen und die Flexibilität, sodass der Handelshorizont zwischen einem und sechs Monaten variieren kann. Nach dem Studium arbeitete er hauptsächlich als Analyst und Redakteur, gab Ausbildungsseminare für FX-Trader und führte mit einem Partner ein Handelsbüro von dem aus man eigenes Kapital mittels Futures-, CFD- und Aktienhandel verwaltete.

Diese Kolumne wird von den DailyFX Deutschland Marktanalysten verfasst. Alle Analysten sind studierte Fachleute sowie erfahrene Trader. DailyFX ist ein Tochterunternehmen der in London ansässigen IG Group. Eines der größten Brokerhäuser weltweit für den Handel von CFDs und Aktien.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: IG, IG, IG

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