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13.06.2019 12:45
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DE30: BASF fällt nach Trumps Kommentaren zu Nord Stream 2

DRUCKEN

++ US-Präsident Donald Trump erhöht Druck auf Deutschland ++ DE30 prallt von der 12.070 Punkte-Marke ab ++ BASF fällt nach Trumps Bemerkungen zu Nord Stream 2 ++

Die erste Hälfte der europäischen Handelssitzung am Donnerstag war recht optimistisch. In Europa sind an breiter Front Kursgewinne zu beobachten, wobei Aktien aus Österreich und Italien am meisten zulegen konnten. In Osteuropa ist eine gewisse Underperformance zu erkennen, da Aktien aus Russland und Polen zum Zeitpunkt des Schreibens mehr oder weniger flach gehandelt werden.

Der H4-Chart des DE30 zeigt, dass die Bullen die Unterstützung um die 12.070 Punkte-Marke verteidigen konnten. Sollte die optimistische Stimmung anhalten, wäre eine Aufwärtsbewegung in Richtung der lokalen Hochs vom Dienstag nicht auszuschließen. In der Nähe der 12.280 Punkte-Marke ist wiederum der nächste wichtige Widerstand zu finden. Quelle: xStation 5

DONALD TRUMP ERHÖHT DRUCK AUF DEUTSCHLAND
US-Präsident Donald Trump erhöht den Druck auf Deutschland aufgrund dessen Unterstützung für die Nord-Stream 2-Pipeline. Bei der gestrigen Pressekonferenz mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda sagte Trump, dass „die USA Deutschland vor Russland schützen will und Deutschland Russland Milliarden für sein Gas bezahlt". Trump sagte, dass Deutschland mit der anhaltenden Unterstützung von Bundeskanzlerin Angela Merkel für das Nord-Stream-2-Projekt Gefahr läuft, von den USA ins Visier genommen zu werden. Trump wiederholte auch, dass Deutschland nicht genug für die Verteidigung ausgebe, und die USA könnten wiederum beschließen, ihre in Deutschland stationierten Truppen abzuziehen. Diese Bemerkungen zeigen eine weitere Verschlechterung der einst starken deutsch-amerikanischen Beziehungen. Bei den Versuchen der USA, das Nord-Stream-2-Projekt zu blockieren, geht es jedoch nicht nur um die Befürchtung, dass Russland seinen Einfluss ausweitet. Trump hofft, dass die USA ihr Flüssigerdgas (LNG) nach Europa exportieren können, wobei das US-Produkt nicht konkurrenzfähig gegenüber dem Produkt aus Russland ist. In der Zwischenzeit antwortete Russland dem US-Präsidenten, dass er „nichts anderes als Erpressung und eine Form von unlauterem Wettbewerb" betreibe.

DE30-Übersicht um 11:39 Uhr. Quelle: Bloomberg

UNTERNEHMENSNACHRICHTEN
Die BASF (BAS.DE / WKN: BASF11) ist zum Zeitpunkt des Schreibens einer der schwächsten DE30-Werte. Der Aktienkurs des Unternehmens fällt aufgrund der bereits erwähnten Kommentare von Trump zu Nord Stream 2. Die BASF ist eines der Unternehmen, das an der Entwicklung der Nord-Stream-2-Pipeline beteiligt ist. Zu den beteiligten Firmen gehören unter anderem die französische Engie (ENGI.FR / ISIN: FR0010208488), die österreichische OMV (OMV.DE /ISIN: AT0000743059) oder die niederländische Shell (RDSA.NL / ISIN: GB00B03MLX29).

Wirecard (WDI.DE / WKN: 747206) gehört am Donnerstag wiederum zu den größten Gewinnern. Das Zahlungsunternehmen profitiert von einer Heraufstufung der Berenberg Bank. Die Analysten der Bank empfehlen die Aktie wieder zum Kauf und erklärten, dass das Unternehmen wie gewohnt funktioniert. Sie haben jedoch anerkannt, dass das Unternehmen aufgrund der laufenden Untersuchungen mit potenziellen Abwärtsrisiken konfrontiert ist. Es sei daran erinnert, dass das Unternehmen die Kaufempfehlung für Wirecard aufgrund der jüngsten Turbulenzen um die Berichte der Financial Times gesenkt hatte.

Telefonica Deutschland (O2D.DE / A1J5RX) hat mitgeteilt, dass sie im Rahmen der deutschen 5G-Frequenzauktion ein Spektrum im Bereich von 90 MHz erworben hat. Das Unternehmen verfügt nun über ein Mobilfunkspektrum von rund 310 MHz.

BASF verteidigte die Unterstützungszone um die 57,75 EUR-Marke. Die Aktie nähert sich nun langsam der Widerstandszone nahe der 64,85 EUR-Marke. Ein erfolgreicher Durchbruch könnte den Weg in Richtung 70 EUR ebnen. Man sollte jedoch vorsichtig sein, da die Aktie wahrscheinlich empfindlich auf alle Neuigkeiten zu Nord Stream 2 reagieren könnte. Quelle: xStation 5

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