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12.07.2019 12:20
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DE30: Daimler gibt weitere Gewinnwarnung raus

++ Aktie von Daimler fällt nach erneuter Gewinnwarnung ++ DE30 tendiert in Richtung einer wichtigen Unterstützungszone ++ Deutsche-Bank-Chef Sewing spricht im Handelsblatt-Interview über M&A-Thema ++

Ein Großteil der europäischen Bluechip-Indizes handelt am Freitag höher, wobei Aktien aus Schweden und Portugal die Spitzenpositionen einnehmen. Der deutsche Leitindex hat jedoch Schwierigkeiten sich zu erholen und wird flach bzw. leicht unterhalb seines gestrigen Schlusskurses gehandelt.

Der Pullback am DE30-Markt setzt sich fort. Der deutsche Leitindex brach unter das Ausbruchsniveau um die 12.400-Punkte-Marke und testet zum Zeitpunkt des Schreibens die 12.300-Punkte-Marke. Die Bullen konnten diesen Bereich gestern verteidigen, doch wird ihnen dies erneut gelingen? Ein Unterschreiten könnte den Weg in Richtung der nächsten Unterstützungszone (12.170 Punkte) ebnen. Quelle: xStation 5

DEUTSCHE-BANK-CHEF SEWING SPRICHT IM HANDELSBLATT-INTERVIEW ÜBER M&A-THEMA
Nach dem Interview von Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank (DBK.DE / WKN: 514000), mit dem Handelsblatt ist es unwahrscheinlich, dass der Kreditgeber in naher Zukunft einen M&A-Prozess durchführen wird. Sewing sagte, dass es keinen Sinn ergebe, den dritten oder vierten Fusionsversuch mit der Commerzbank (SYM.DE / WKN: CBK100) zu unternehmen, und die Deutsche Bank entschied sich ihrerseits, allein weiterzumachen. Sewing sagte auch, dass grenzüberschreitende europäische Bankenfusionen logischer seien als nationale Fusionen. Er sagte aber auch, dass er in den nächsten drei Jahren keine größeren Fusionen im europäischen Bankensektor sieht. Auf die Frage nach dem von der Deutschen Bank angekündigten massiven Stellenabbau antwortete er, dass in Deutschland erhebliche Entlassungen durchgeführt werden sollen. Unterdessen gaben die Analysten der UBS (SYM.CH / ISIN: CH0244767585) der Deutschen Bank durch eine Heraufstufung etwas Auftrieb. Der Schweizer Kreditgeber hob die Empfehlung für die deutsche Bank von „Verkaufen" auf „Neutral" an.

DE30-Übersicht um 10:55 Uhr. Quelle: Bloomberg

WEITERE UNTERNEHMENSNACHRICHTEN
Die unabhängige Flugbegleiter Organisation „UFO” wird heute bekannt geben, wann die Mitglieder der Gewerkschaft über einen Streik abstimmen werden. Von den Streiks werden zwei Tochtergesellschaften der Lufthansa (LHA.DE / WKN: 823212), Eurowings und Germanwings, betroffen sein. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Abstimmung im Juli stattfindet und im Anschluss ein Streik erfolgt. Die Auswirkungen auf die Aktienbewertung der Lufthansa hängen letztendlich vom Umfang des Streiks ab. Die Flugbegleiter planen einen Streik, nachdem die Gespräche über bessere Arbeitsbedingungen vor einigen Wochen gescheitert sind.

Die Aktie von Daimler (DAI.DE / WKN: 710000) fällt heute, nachdem der Automobilhersteller innerhalb von etwas mehr als einem Jahr die vierte Gewinnwarnung herausgegeben hat. Das Unternehmen sagte, dass das Ergebnis für das Gesamtjahr niedriger ausfallen könne als das Ergebnis für 2018. Daimler macht den Rückruf für fehlerhafte Airbags sowie die aufgebauten Rücklagen für Diesel-bedingte Fälle für die schwache Peformance verantwortlich. In der vorangegangenen Gewinnwarnung im Juni deutete Daimler an, dass das diesjährige Ergebnis mit dem von 2018 übereinstimmen könnte. Während sich die Aussichten auch für andere Automobilhersteller verschlechtern, ist Daimler der einzige, der so oft Gewinnwarnungen herausgibt.

A propos Automobilhersteller: Volkswagen (VOW3.DE / WKN: 766403) erweitert seine Zusammenarbeit mit Ford (F.US / WKN: 502391). Der deutsche Automobilhersteller wird in den autonomen Automobilpartner „Argo AI” investieren, der sich im Besitz von Ford befindet. Darüber hinaus wird der autonome Fahrbereich von Audi, der Tochtergesellschaft von Volkswagen, in Argo AI zusammengefasst. Die Informationen wurden von keinem der genannten Unternehmen bestätigt, aber die Führungskräfte von Volkswagen und Ford werden heute um 16:00 Uhr ein Briefing abhalten. Die erweiterte Allianz könnte im Rahmen eines Briefings offiziell bekannt gegeben werden.

Die Aktie von Lufthansa konnte sich nach einem deutlichen Einbruch Mitte Juni nicht erholen. Der Aktienkurs versucht sich von der langfristigen Unterstützungszone von 14,65 EUR bis 14,90 EUR zu distanzieren. Der mögliche Streik der Flugbegleiter sollte der wichtigste kurzfristige Katalysator für die Aktienkursentwicklung sein. Quelle: xStation 5

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