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20.05.2020 12:05
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DE30 schwankt um die 11.000-Punkte-Marke

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++ Aktien in Europa kämpfen um eine klare Richtung ++ DE30 notiert in einem engen Bereich nahe der 11.000-Punkte-Marke ++ Hunderte von Lufthansa-Flugzeugen (LHA.DE) sollen 2021 und 2022 am Boden bleiben ++

Der Optimismus an den Aktienmärkten hat nachgelassen, und wir können beobachten, dass die europäischen Indizes heute gemischt gehandelt werden. Der DE30 wird flach gehandelt, der niederländische AEX steigt und der französische CAC 40 fällt. Das FOMC-Sitzungsprotokoll wird heute veröffentlicht, aber der neue Vorschlag für den EU-Sanierungsfonds wird wahrscheinlich mehr Einfluss auf die europäischen Vermögenswerte haben.

Neuer Vorschlag für EU-Sanierungsfonds?

Anfang der Woche hatten sich Frankreich und Deutschland auf die Idee eines europäischen Sanierungsfonds geeinigt. Der Fonds in Höhe von 500 Milliarden EUR soll nach der Pandemie das Wachstum in der Europäischen Union wieder ankurbeln und unter den am schlimmsten betroffenen Ländern verteilt werden. Eine Gruppe von EU-Ländern ist jedoch gegen die Idee, die Mittel als Zuschüsse bereitzustellen. Österreich, die Niederlande, Dänemark und Schweden bereiten ihren eigenen Vorschlag vor, und Bloomberg berichtet, dass dieser im Laufe des Tages, wahrscheinlich gegen 14:00 Uhr, bekannt gegeben werden könnte. Die Händler sollten dies im Hinterkopf behalten, wenn sie heute die europäischen Vermögenswerte handeln, da dies ein potenzieller Market Mover sein könnte.

Quelle: xStation 5

Nach dem Ausbruch über 11.000 Punkte ließ die Rallye beim DE30 nach. Der Index begann innerhalb einer engen Spanne zwischen 10.970 und 11.100 Punkten zu notieren. Die Anleger befinden sich in einer abwartenden Haltung, da einige Bedenken über die Ergebnisse des Impfstoffs von Moderna aufgetaucht sind. Was für die europäischen Märkte wahrscheinlich wichtiger ist, ist der neue Vorschlag für den EU-Sanierungsfonds, also denken Sie daran, dass die Volatilität am frühen Nachmittag zunehmen könnte. Sollte es zu einem Durchbruch unter die untere Grenze der Spanne kommen, könnte die erste kurzfristige Unterstützung beim Swing-Level von 10.875 Punkten gefunden werden. Wichtiger ist jedoch die Zone um die 10.750-Punkte-Marke. Die jüngsten Hochs (10.200 und 10.300 Punkte) sind kurzfristige Widerstandsniveaus, aber ihre Bedeutung ist möglicherweise nicht allzu groß.

Fresenius Medical Care (FME.DE) durchbricht das Fibonacci-Retracement von 50% des im Oktober 2018 begonnenen Ausverkaufs. Angeheizt durch eine Heraufstufung bei Morgan Stanley steigt der Kurs heute um rund 3%. Beachten Sie, dass sich die Aktie bereits vollständig von dem Coronavirus-Ausverkauf erholt hat und auf dem Niveau von Mitte Februar gehandelt wird. Die nächste wichtige Widerstandszone befindet sich bei 80 EUR, sodass die Aktie weitere 6,5% zulegen könnte, bevor es zu Problemen kommt. Quelle: xStation 5

TCI Fund Management, ein in Großbritannien ansässiger Vermögensverwalter, reichte bei der Staatsanwaltschaft in München Strafanzeige gegen Führungskräfte von Wirecard (WDI.DE) ein. TCI gab an, dass die Grundlage für die Klage die Prüfung durch KPMG und aktuelle Medienberichte, darunter die Berichte der Financial Times, seien.

Reuters gelang es, einen Blick auf ein internes Schreiben zu werfen, das an Mitarbeiter der Lufthansa (LHA.DE) geschickt wurde. Die Nachrichtenagentur berichtete, dass die Fluggesellschaft damit rechne, dass 300 ihrer Flugzeuge im Jahr 2021 und 200 im Jahr 2022 aufgrund der Folgen der Coronavirus-Pandemie am Boden bleiben werden. Außerdem rechnet die Lufthansa mit einem weiteren Stellenabbau bei Wartung und Verpflegung.

Fresenius (FRE.DE) und Fresenius Medical Care (FRM.DE) sind heute unter den führenden Unternehmen zu finden. Beide Aktien erhielten bei Morgan Stanley eine Heraufstufung. Fresenius wurde auf „Kaufen" angehoben (Kursziel: 51 EUR), während ihre Tochtergesellschaft auf „Neutral" heraufgestuft wurde (Kursziel: 70 EUR).

Theodor Weimer, der CEO der Deutschen Börse (DB1.DE), sagte, er wolle bis zum Ende seiner Amtszeit (Ende 2024) im Amt bleiben. Die Erklärung kam inmitten von Spekulationen, dass er möglicherweise das Amt des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank übernehmen werde, wenn Paul Achleitner 2022 in den Ruhestand geht.

Der Vorstand von Covestro (1COV.DE) schlug eine Dividende von 1,20 EUR für das Geschäftsjahr 2019 vor. Der Vorschlag wird auf der für den 30. Juli geplanten Jahreshauptversammlung geprüft werden. Der vorgeschlagene Betrag entspricht einer Dividendenrendite von rund 3,9%.

Covestro (1COV.DE) notiert wieder einmal in der Nähe einer wichtigen kurzfristigen Widerstandszone. Die Zone, die unter 31 EUR liegt, hat die Aufwärtsbewegung während der Erholungsrallye begrenzt. Die Tatsache, dass das Unternehmen in der Lage ist, Dividenden auszuschütten, sollte eine gewisse Nachfrage anziehen, aber wie man sehen kann, findet keine große Rallye statt. Quelle: xStation 5
 

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