02.04.2020 12:30
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DE30 wieder über 9.500 Punkten

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++ Europäischer Aktienmarkt heute mit leichten Anstiegen ++ DE30 erholt sich von seinem Dip ++ Handelsumsatz an der Deutschen Börse (DB1.DE) ist im März in die Höhe geschossen ++

Die wichtigsten Aktienindizes aus Europa verzeichnen am Donnerstag leichte Kursgewinne. Da die Neugewichtung am Quartalsende bereits abgeschlossen ist, hat der Aktienmarkt eine wichtige Nachfragequelle verloren. Daher werden die Indizes möglicherweise nicht mehr so schnell steigen wie in der vergangenen Woche. Einige Daten aus den USA werden im Laufe des Nachmittags veröffentlicht, aber die Aufmerksamkeit gilt in erster Linie den Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe (14:30 Uhr). Beachten Sie, dass der Markt in der vergangenen Woche die sehr schwachen Werte ignoriert hat und eine Rallye erfuhr.

Quelle xStation 5

Der DE30 hat gestern eine sehr starke Abwärtsbewegung vollzogen. Der Index zog sich von der oberen Grenze der Handelsspanne zurück und durchbrach die untere Grenze. Bei 9.300 Punkten wurde ein Tief erreicht. Heute ist jedoch eine Erholung zu erkennen und der DE30 durchbrach die Kurszone bei 9.500 Punkten. Der Index kämpft nach dem anfänglichen Anstieg um eine klare Richtung und wird dies möglicherweise so lange tun, bis die Daten zu den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht werden (14:30 Uhr). Der Bereich, in dem der DE30 derzeit gehandelt wird (9.550 bis 9.570 Punkte), hat Anfang der Woche einige Kursreaktionen und Umkehrungen erlebt, sodass ein Ausbruch nach oben ein Signal für die Bullen sein könnte. Angesichts der Nähe zur unteren Grenze der Handelsspanne bleibt das Risiko eines Unterschreitens hoch.

Die Deutsche Börse (DB1.DE) konnte das Fibonacci-Retracement von 50% des Einbruchs von Februar bis März (126 EUR) nicht überschreiten. Die Aktie zieht sich zurück und testet das Fibo-Niveau von 38,2% bei 118 EUR. Sollte ein Durchbruch gelingen, könnte das nächste Ziel das Swing-Level von 111,50 EUR sein, das in den Jahren 2018 und 2019 zahlreiche Kursreaktionen erlebt hat. Die sehr hohen Umsätze im März dürften die Erträge des Unternehmens im ersten Quartal durch höhere Gebühren und Provisionen steigern. Quelle: xStation 5

Laut einem Handelsblatt-Bericht haben gestern die Führungskräfte der Automobilhersteller von Daimler (DAI.DE), Volkswagen (VOW3.DE) und BMW (BMW.DE) mit Angela Merkel telefoniert. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, wie die deutsche Automobilbranche aus dem anhaltenden Stillstand herausgeführt werden könne. Das Erreichen des Ziels könnte jedoch durch Störungen auf der Angebots- und Nachfrageseite schwierig sein.

Die Deutsche Börse (DB1.DE) veröffentlichte im März die Daten zum Handelsumsatz am Kassamarkt. Die Kassamärkte der Deutschen Börse erzielten einen Umsatz von 300,7 Milliarden EUR, was einen massiven Anstieg gegenüber den 130,3 Milliarden EUR vom März 2019 bedeutet. Dies sollte nicht überraschen, da die Märkte im März 2020 wesentlich volatiler waren als im März 2019. Auf Aktien entfielen 256,8 Milliarden EUR, während auf ETFs 39 Milliarden EUR entfielen. SAP (SAP.DE) war mit einem Umsatz von 15,8 Milliarden EUR der umsatzstärkste Titel aus dem DE30, während die Commerzbank (CBK.DE) das aktivste Mitglied aus dem deutschen Mid-Cap-Index war (Umsatz von 1,8 Milliarden EUR). HelloFresh (HFG.DE) belegte mit einem Umsatz von 570 Millionen EUR den Spitzenplatz unter den Mitgliedern des Small-Cap-Index.

Die Lufthansa (LHA.DE) hat rund 87 Tsd. Beschäftigte in Teilzeitarbeit geschickt. Die Entscheidung fiel, weil die Nachfrage nach Flugtickets einbrach und die Fluggesellschaft nach Möglichkeiten sucht, um die Kosten zu senken. Da die Lufthansa weltweit 135 bis 140 Tsd. Mitarbeiter beschäftigt, betrifft die Entscheidung mehr als die Hälfte der Mitarbeiter.

Volkswagen (VOW3.DE) hat in der vergangenen Woche die 120-EUR-Marke erreicht, konnte die Gewinne jedoch nicht halten. Die Aktie zieht sich in dieser Woche zurück, obwohl sie nach dem Wochenende höher eröffnete hat. Die wichtigste Unterstützung, die man beobachten sollte, sind die Tiefs von 2015 (91 EUR). Da die Autohersteller jedoch gleichzeitig mit Angebots- und Nachfrageproblemen zu kämpfen haben, erscheint jede Erholung fragwürdig. Quelle: xStation 5
 

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