finanzen.net
16.03.2012 06:00
Bewerten
(9)

CFDs sind transparent und kostengünstig

ETX Capital bietet Anlegern europaweit CFDs (Contract for Difference) an. Finanzen.net sprach mit Hannes Schadek über die Besonderheiten dieser Finanzprodukte.
finanzen.net: Das Arsenal an Hebelprodukten hat sich in den vergangenen Jahren massiv ausgedehnt. Worin sehen Sie die Hauptvorteile von CFDs – also Differenzterminkontrakten – gegenüber herkömmlichen Optionsscheinen bzw. Knock-Out-Zertifikaten?
Mittlerweile liegt die Zahl der verschiedenen Optionsscheine und Knock-out-Produkte bei mehreren hundert tausend, womit es Tradern schon schwer fallen kann, das optimale Produkt in kürzester Zeit heraus zu suchen. Dies gilt insbesondere, wenn eine schnelle Anlageentscheidung gefragt ist. CFDs hingegen sind nicht standardisiert. Sie sind nicht durch vorgeschriebene Stopps, Laufzeiten oder Kontraktgrößen beschränkt. Vielmehr hat der Kunde die Flexibilität, durch Auswahl der Kriterien, den CFD so auszugestalten, wie er es möchte. Auch wenn Optionsscheine und Knock-out-Zertifikate sicher ihre Daseinsberechtigung haben, sprechen für CFDs vor allem die geringeren Transaktionskosten sowie die zum Teil engeren Spreads. Auch entfallen Einflussgrößen wie die Volatilität oder der Zeitwertverlust, wie sie insbesondere bei Optionsscheinen der Fall ist. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass CFDs deutlich transparenter und kostengünstiger sind als vergleichbare Produkte.

Gibt es Einsatzmöglichkeiten oder Strategien, die sich über CFDs besser oder günstiger realisieren lassen?
Es spielt keine Rolle, welche Strategie Sie anwenden, denn der CFD-Handel ist auf vielen Gebieten unschlagbar. Sie können zum Beispiel in Sekundenschnelle eine Long/Short-Strategie anwenden, in dem Sie mit einem einzigen Mausklick auf steigende oder fallende Kurse setzen – und dies zu Realtime-Kursen und den aller niedrigsten Gebühren. Bei einer Long-Position auf Aktien zahlen Sie bei ETX Capital gerade einmal 0.1% des Basiswertes, ohne weitere Mindestgebühr und das oftmals mit einem Hebel von 10 bis 20. Bei Indizes- und Forex Kontrakten ist im Intraday-Trading der Spread sogar die einzige Gebühr und der Hebel ist hier oftmals noch höher als bei Aktien. So kann der DAX mit einem Spread von nur einem Punkt und einem Hebel von 100 angeboten werden. Der Trader hat natürlich jederzeit die Möglichkeit, seine Stopps und Limits anzupassen, um seine Positionen zu managen. Insgesamt lassen sich durch die Flexibilität, die niedrigen Preise und die unterschiedlichen Anlageklassen von CFDs verschiedenste Strategien umsetzen. Was will man mehr?

Es wird immer wieder behauptet, dass nur erfahrene Trader mit CFDs langfristig erfolgreich sind. Können Sie dies mit Blick auf Ihre eigenen Kunden entkräften?
Sicherlich ist Erfahrung beim CFD-Handel hilfreich, vor allem wenn es darum geht, Fehler zu vermeiden und langfristig erfolgreich zu sein. Wir haben aber auch festgestellt, dass neuere Kunden mit wenig Erfahrung, über längere Zeit erfolgreich sein können. Die meisten dieser Kunden zeigten trotz fehlender Erfahrung ein sehr gutes Wissen über die Entwicklungen an den Märkten und über die Produkte, die sie handeln. Zudem bekommt jeder unserer Kunden einen täglichen Newsletter, um sich über die wichtigsten Geschehnisse am Markt zu informieren. Generell empfehlen wir Tradern, genau zu wissen, wieso sie ein Produkt handeln und wo sie ihren Stopp Loss und Limit setzen wollen. Insofern ist Erfahrung sicher sehr wichtig, Produktwissen und Überblick über das Marktgeschehen aber genau so.

Welche Ratschläge können Sie Anlegern an die Hand geben, damit diese CFDs auf Dauer erfolgreich einsetzen können?
Zunächst einmal sollten sich Neueinsteiger mit dem Produkt CFD genauestens vertraut machen. Dazu bieten wir zahlreiche Seminare und Webinare an. Zudem empfiehlt sich unser Demokonto für die ersten „Trocken-Übungen“. Neueinsteiger sollten zu Beginn auch auf die Größe ihrer Positionen achten und gutes Risikomanagement betreiben, denn die Hebelwirkung wirkt in beide Richtungen. Auch sollte man eine klare Marktmeinung zum gewählten Basiswert besitzen, ansonsten sollte man besser die Finger von CFDs lassen. Um auf Dauer erfolgreich zu sein, ist ein gutes Risikomanagement unerlässlich.
Dabei gilt: Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen. Für diesen Zweck eignen sich Stopps und Limits hervorragend, vor allem wenn man seine Trades nicht den ganzen Tag überwachen kann. Steigen die Kurse, kann man seine Stopps sukzessive nachziehen, um einmal erreichte Gewinne nicht leichtfertig wieder zu verlieren. Denn eine Position eröffnen kann jeder, doch das Aussteigen ist die Kunst. Ein guter Trader weiß, wann der richtige Zeitpunkt ist, seine Position glatt zu stellen.

Unterscheiden sich die Vorlieben von CFD-Kunden von den Handelsgewohnheiten der breiten Masse? Welche Basiswerte sind stark gefragt, welche eher verpönt?
Zu den beliebtesten CFD-Produkten unserer Kunden zählen Indizes (DAX, Dow Jones und FTSE 100), Währungen (Euro-US-Dollar, Euro-Pfund, US-Dollar-Pfund) sowie die Rohstoffe Gold und Silber. Erst dann folgen deutsche und amerikanische Einzelaktien. Das ist aber nicht besonders erstaunlich, denn bei Indizes, Währungen und Edelmetallen sind deutlich höhere Hebel möglich als bei Einzelaktien. Zudem werden die Kurse teilweise von Sonntagabend bis Freitagabend durchgehend gehandelt.

Auf Ihrer Website bezeichnen Sie Ihre Handelsplattform als den wertvollsten Rohstoff Ihres Unternehmens. Was macht diese so besonders?
Wir haben letztes Jahr unsere neue Handelsplattform herausgebracht, die in Bezug auf Schnelligkeit, intuitives Design und Benutzerfreundlichkeit neue Standards setzt. Komplettiert wird die Handelspattform durch eine leistungsstarke iPhone App. Unsere Plattform ist vollständig webbasiert, so dass keine weitere Software nötig ist. Die Kunden können die Handelsplattform leicht Ihren persönlichen Trading-Bedürfnissen anpassen, da sie eine flexible Reihe von Marktorders und Einstellungen bietet. Zusätzlich haben wir vor kurzem unsere Tradingplattform um die sogenannten Trade-through Charts erweitert, die das Handeln aus dem Chart heraus erlauben. Sie sind in Zusammenarbeit mit Tradern für Trader entwickelt worden und ermöglichen unseren Kunden das Ausführen von Trades mit einem einzigen Mausklick. Dadurch steht ihnen ein schneller Zugang zu den globalen Marktplätzen von heute zur Verfügung. Mit Ihr können unsere Kunden auf über 4.000 Finanzinstrumente zugreifen, bei Spreads von bis zu einem Punkt auf einigen Indizes. In einer Welt, in der jede Sekunde zählt, bietet unsere Handelsplattform genau die Schnelligkeit und Präzision, die unsere Kunden benötigen, um sich beim Handel einen Vorteil zu verschaffen.

ETX Capital bietet Neukunden für die ersten zehn Handelstage eine Absicherung gegen Nettoverluste im Volumen von bis zu 300 Euro. Was hat es damit auf sich und bei wie viel Prozent der neu eröffneten Konten trat in der Vergangenheit der Versicherungsfall ein?
ETX Capital hat das 300-Euro-Cashback Angebot eingeführt, damit unsere Kunden die Plattform und ihre eigenen Strategien ganz in Ruhe, und ohne Risiko ausprobieren können. Es hat sich jedoch erfreulicherweise herausgestellt, dass nur knapp über 30% aller Neukunden dieses Angebot überhaupt in Anspruch nehmen mussten. Ungefähr zwei Drittel unserer Kunden haben somit in den ersten 10 Tagen keinen Nettoverlust realisiert.

In Zeiten wie diesen machen sich viele Privatanleger sorgen um ihr Geld. Welche Sicherheitsmechanismen schützen die Einlagen und die offenen Positionen deutscher CFD-Kunden im Konkursfall des Anbieters? Können CFD-Kunden im Worst-Case-Szenario zumindest ihre eröffneten Positionen weiterhandeln?
ETX Capital ist ein englischer CFD-Broker und ist deshalb von der Financial Services Authority (FSA) reguliert. Retailkundengelder müssen unter der FSA komplett separat von Firmengeldern gehalten werden und dürfen im Falle einer Insolvenz nicht für mögliche Schulden der Firma verwendet werden. Zudem ist im extrem seltenen Fall, dass ein Brokerhaus in Konkurs geht und es auch noch zu Unregelmäßigkeiten der Kundengelder kommen sollte, jeder einzelne Retailkunde durch den „Financial Service Compensation Scheme“ (FSCS) geschützt. Die maximale Auszahlung liegt in solchen Fällen bei £50.000 je Retailkunde.

Die EU hat sich die Regulierung der Finanzbranche auf die Fahnen geschrieben. Befürchten Sie negative Auswirkungen auch auf Ihr Produkt?
Es ist klar, dass heutzutage viele Unsicherheiten bestehen, was die Regulierung der Finanzbranche angeht. Jedoch sind alle Überlegungen hinsichtlich mehr Regulierung der Finanzbrache bisher reine Spekulation. Ob es nun zu einer EU-weiten Regelung kommt, oder zu einer Änderung auf Staatenebene, ist schwer vorher zu sagen. Und ob solch eine Entwicklung irgendwann sogar zu negativen Auswirkungen auf die CFD-Branche führen könnte, liegt letztlich auch daran, wie die genaue Ausgestaltung der Regelungen dann sein wird. Dass die Finanzbranche derzeit nicht reguliert sei, ist ohnehin ein Mythos. Ein Blick in die entsprechenden Gesetze belegt genau das Gegenteil. So unterliegt ETX Capital gemäß FSA-Vorschriften schon jetzt strengen Standards, vor allem was die Kapitalausstattung betrifft. Wir von ETX Capital begrüßen jedoch alle Anstrengungen, die dem Anlegerschutz dienen, denn letztendlich profitieren am Ende wir alle davon.

Herr Schadek, vielen Dank für das Gespräch.

Weitere Informationen zum CFD-Handel mit ETX Capital finden Sie unter:www.etxcapital.de

Heute im Fokus

Dow schließt mit Rekord über 28.000 Punkten -- DAX geht höher ins Wochenende -- Aurora Cannabis schockt bei Umsatz -- Volkswagen bekräftigt Prognose -- LEG Immobilien, Stabilus, Daimler im Fokus

Qiagen erhält mehrere Interessenbekunden. Kundgebung gegen Werksschließung des Reifenherstellers Michelin. Mediaset könnte ProSieben-Anteil weiter erhöhen. Delticom will sich nach Verlusten auf Reifen konzentrieren. Roche kauft US-Biotechfirma. Handelsstreit-Einigung mit China könnte schon bald stehen. Amazon testet gebündelte Lieferung zum Wunschtermin. Lufthansa-Chef Spohr attackiert Klimapolitik.
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Die Spitzen der Großen Koalition haben sich auf einen Grundrenten-Kompromiss verständigt. Was halten Sie davon?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Microsoft Corp.870747
Deutsche Bank AG514000
AramcoARCO11
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
Wirecard AG747206
Amazon906866
Ballard Power Inc.A0RENB
TeslaA1CX3T
NEL ASAA0B733
Allianz840400
MedigeneA1X3W0
E.ON SEENAG99
BMW AG519000