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19.03.2019 10:45
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Marktkommentar: Aktienmärkte weiter bullisch eingestellt

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++ Vergleich mit Situation im Jahr 2016 ++ May stößt auf Widerstand für neue Abstimmung ++ DE30 mit neuen Anstiegen zur Eröffnung in Europa ++

Der Wall Street konnte am Montag an die Gewinne der Vorwoche anknüpfen und ihren Abstand zu den Allzeithochs weiter verringern. Der marktbreite S&P 500 stieg um 0,37% auf 2.833 Punkte und benötigt nur noch etwas mehr als 100 Punkte, um seinen im September 2018 erreichten Höchststand zu erreichen. Nachdem vor zwei Wochen das Bearish-Engulfing-Muster im W1-Chart nicht in einer stärkeren korrektiven Bewegung, sondern in einer beeindruckenden erneuten Umkehrung resultierte, scheint der Markt vorerst weiter bullisch eingestellt zu sein. In jüngster Zeit tauchen insbesondere Vergleiche zur Situation im Jahr 2016 auf, als der US-Aktienmarkt weitere Anstiege erfuhr. In diesem Kontext sind die Worte von Mike Wilson, Equity Strategist bei Morgan Stanley, zu erwähnen, der bereits Anfang Januar Anleger dazu riet, defensiver zu werden und sich insbesondere auf eine Gewinnrezession vorzubereiten. Der Analyst sagte am Montag, dass „eine deutlich restriktivere Geldpolitik in den USA, eine chinesische Regierung, die weniger auf Stimulus setzt, und eine Binnenwirtschaft, die mehr als ausgelastet ist“ derzeit eine solche Wiederholung verhindern könnte. Die höheren Kreditkosten dürften sensible Sektoren wie die Immobilienbranche bereits belasten. China ist weiterhin bemüht, seine Wirtschaft wiederzubeleben, allerdings zeichnet sich in den Daten bisher kein Rebound ab. Die US-Wirtschaft befindet sich im fortschgeschrittenen Konjunkturzyklus und wegfallende positive Effekte der Steuerreform von Trump sowie höhere Staatsausgaben könnten belasten. Die Entwicklung der Etragslage der US-Unternehmen wird daher unter besonderer Beobachtung stehen. Die Portfoliostruktur zu überdenken und sich auf potenzielle Überraschungen vorzubereiten, könnte in einem Umfeld zunehmender Risiken an Bedeutung gewinnen.  

Der Sprecher des britischen Unterhauses, John Bercow, stellte sich am Montagnachmittag gegen Theresa Mays Plan ihren Deal ein drittes Mal zur Abstimmung zu stellen, sollte sich dieser nicht „grundlegend“ vom bisherigen Inhalt unterscheiden. „Es ist eine notwendige Regel, um die vernünftige Nutzung der Zeit des Parlaments und den angemessenen Respekt der von ihm getroffenen Entscheidungen zu gewährleisten“, sagte das ehemalige Mitglied der Konservativen Partei. Die Zeit ist knapp und die Chance vor dem am Donnerstag beginnenden EU-Gipfel, bei dem May die EU-Staats- und Regierungschef zu einer Verschiebung fragen wird, eine Abstimmung und eine Genehmigung zu erhalten, stehen schlecht. Eine lange Verschiebung könnte zwar zu einer Überdenkung der bisherigen Haltung zu Mays Abkommen führen, würde andererseits den offiziellen EU-Austrittstermin vom 29. März um 9 bis 12 Monaten nach hinten verlagern, so dass unterm Strich weiter Unklarheit über den zukünftigen Brexit-Prozess herrscht. GPBUSD geriet am Montag im Intraday-Handel ziemlich unter Druck, konnte aber bis zum Ende des Handelstages einen Teil der Verluste ausgleichen. Am heutigen frühen Morgen ist eine leichte Aufwärtstendenz zu erkennen und das Paar notiert wieder bei 1,3265.

Der DE30 erlebte einen eher enttäuschenden Wochenstart, am Dienstag ist jedoch direkt nach der europäischen Eröffnung eine ordentliche Aufwärtsdynamik zu beobachten. Ziel wäre ein nachhaltiger Tageschlusskurs oberhalb der 11.700 Punkte-Marke sowie ein Ausbau der bisherigen Wochengewinne.   

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Das britische Unterhaus hat sich gegen einen ungeregelten "harten" Brexit ausgesprochen und möchte am liebsten den Austrittstermin verschieben. Alle 27 EU-Mitgliedsstaaten müssen jedoch zustimmen. Droht also doch ein "harter" Brexit? Und wie könnte man sich als Anleger auf einen solchen vorbereiten? Der Sonderbericht 7 mögliche Desaster in 2019 befasst sich mit dieser und sechs weiteren potenziellen Gefahren für die Weltmärkte

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