20.09.2021 17:01

Devisen: Euro knüpft an jüngste Verluste an

Folgen
Werbung

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Montag seine Verluste aus der vergangen Woche ausgeweitet. Am Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1714 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch etwas höher notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1711 (Freitag: 1,1780) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8539 (0,8489) Euro.

Werbung
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 30 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
Hinweis zu Plus500: 74% der Privatanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Plus500UK Ltd ist zugelassen und reguliert durch Financial Conduct Authority (FRN 509909). Plus500CY Ltd ist autorisiert und reguliert durch CySEC (#250/14).

Ausschlaggebend für die Euro-Verluste war die schlechte Stimmung an den Finanzmärkten. Der Dollar als Weltleitwährung wurde mehr nachgefragt. Belastet wurden die Börsen unter anderem durch die finanziellen Probleme des großen Immobilienentwicklers Evergrande aus China. Analysten und Anleger stellen sich die Frage, welche Auswirkungen die Probleme auf die Finanzstabilität der Volksrepublik haben. China ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. In diesem Umfeld profitierten als sicher geltende Währungen wie der Schweizer Franken und der japanische Yen, die zu anderen wichtigen Währungen zulegten.

Etwas besser als erwartet ausgefallene Daten vom US-Häusermarkt bewegten den Devisenmarkt kaum. Höhepunkt der Woche ist die Zinssitzung der US-Notenbank Fed. Sie gibt die Ergebnisse am Mittwochabend bekannt. Entscheidend wird sein, ob die Fed konkretere Hinweise für eine um die Jahreswende herum erwartete geldpolitische Wende gibt. Der erwartete Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik stützt tendenziell den Dollar.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85705 (0,85363) britische Pfund, 128,18 (129,61) japanische Yen und 1,0883 (1,0931) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1766 Dollar gehandelt. Das waren rund 12 Dollar mehr als am Freitag./jsl/la/jha/

Jetzt noch kostenlos anmelden!

Im B2B-Seminar am Montag um 11 Uhr zeigen Ihnen die Investment-Experten Victoria Arnold und Dr. Manuel Bermes den neuen Anlagestandard in Krisenzeiten für mehr Rendite und Stabilität Ihres ETF-Portfolios.
Jetzt kostenlos anmelden!
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1645-0,0001
-0,00
Japanischer Yen132,1550-0,0350
-0,03
Pfundkurs0,84600,0019
0,22
Schweizer Franken1,06670,0000
0,00
Russischer Rubel81,88300,0000
0,00
Bitcoin52538,0898-106,0000
-0,20
Chinesischer Yuan7,4352-0,0004
-0,01

Heute im Fokus

US-Börsen letztlich uneins -- DAX geht stärker ins Wochenende -- Continental senkt Ausblick 2021 -- Snap enttäuscht Anleger -- Intel steigert Umsatz und Gewinn -- Evergrande, American Express im Fokus

Powell: Drosselung der Anleihekäufe sollte Mitte 2022 abgeschlossen sein. Goldman gewährt CEO Solomon und President Waldron einmaligen Bonus. Facebook schließt Lizenz-Vereinbarung mit französischen Verlagen. Honeywell senkt Umsatzprognose 2021. Schlumberger kehrt mit Wachstum deutlich in die Gewinnzone zurück. Siemens Energy zieht sich aus Wasserkraft-JV mit Voith zurück.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Wo steht der DAX zum Jahresende?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln