24.05.2018 13:13
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Devisen: Eurokurs gestiegen

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Donnerstag zugelegt. Am Mittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1720 US-Dollar gehandelt, nachdem der Kurs am Morgen noch nahe der Marke von 1,17 Dollar gelegen hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,1708 Dollar festgesetzt.

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Nach Einschätzung von Marktbeobachtern konnten neue Hinweise zur künftigen Geldpolitik in den USA dem Euro Auftrieb geben. Nach der Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed am Vorabend wird am Markt damit gerechnet, dass die amerikanischen Währungshüter die Zinsen weiterhin eher langsam erhöhen werden. Das hat den Dollar belastet und den Euro im Gegenzug gestützt.

Zuvor hatte die Sorge vor einer italienischen Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und der rechtspopulistischer Lega den Euro kräftig belastet. Zeitweise war der Kurs zur Wochenmitte knapp unter 1,17 Dollar gerutscht und damit auf den tiefsten Stand seit vergangenen November. Auf dem Weg zu einer neuen Regierung in Rom ist die Suche nach den passenden Ministern in vollem Gange. Staatspräsident Sergio Mattarella hatte am Mittwoch dem Juristen Giuseppe Conte den Regierungsauftrag gegeben.

Die EZB ist mit Blick auf Italien beunruhigt. Eine Ansteckungsgefahr für andere Länder der Eurozone sei "noch nicht ganz vom Tisch", sagte EZB-Vizepräsident Vitor Constancio am Donnerstag. Dies gelte insbesondere dann, falls der starke Anstieg der Renditen italienischer Staatsanleihen weiter gehe. Bisher gebe es jedoch wenige Anzeichen für eine derartige Gefahr.

Eine überraschende Zinserhöhung der türkischen Notenbank zeigte am Devisenmarkt derweil keine größere nachhaltige Wirkung. Am Donnerstag kam es erneut zu deutlichen Kursverlusten der Landeswährung Lira. Zuletzt mussten für einen Euro 5,52 Lira gezahlt werden. Seit dem Morgen hat die Lira damit mehr als drei Prozent an Wert verloren.

Am Mittwoch hatte die türkische Zentralbank in einer Krisensitzung beschlossen, einen ihrer Leitzinsen - den Spätausleihungssatz - von 13,5 Prozent auf 16,5 Prozent anzuheben. Mit der Maßnahme versuchen die Währungshüter den Wertverfall der Währung zu stoppen und die hohe Inflation einzudämmen./tos/jsl/mis

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NameKurs+/-%
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-0,01
Japanischer Yen127,9500-0,3800
-0,30
Pfundkurs0,87340,0003
0,03
Schweizer Franken1,1554-0,0007
-0,06
Russischer Rubel73,0800-0,1385
-0,19
Bitcoin5558,7900-12,8301
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Chinesischer Yuan7,4561-0,0070
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