finanzen.net
14.02.2020 16:45

Devisen: Eurokurs weiter auf dreijährigem Tiefstand

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Freitag kaum von seinen Verlusten in den vergangenen Tagen und Wochen erholen können. Nachdem die Gemeinschaftswährung am Morgen neuerlich auf ein Dreijahrestief von 1,0827 US-Dollar gefallen war, kostete sie am späten Nachmittag mit 1,0850 Dollar nur etwas mehr. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0842 (Donnerstag: 1,0867) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9223 (0,9202) Euro.

Werbung
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 30 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Unter Druck steht der Euro bereits seit Jahresbeginn, verstärkt jedoch seit Anfang Februar. Als wichtigster Grund gilt die sich eintrübende Konjunktur. Auslöser ist das von China ausgehende Coronavirus, das die Wirtschaftstätigkeit nicht nur dort belasten dürfte. "Die negativen wirtschaftlichen Folgen für die chinesische Wirtschaft werden auch die Exportunternehmen im Euroraum zu spüren bekommen", sagt Commerzbank-Experte Christoph Weil.

Neue Wachstumsdaten zeigten, dass die Wirtschaft von dem Corona-Risiko in einem ohnehin geschwächten Zustand heimgesucht wird. Die deutsche Wirtschaft kam zum Jahresende über eine Stagnation nicht hinaus, während die Eurozone im vierten Quartal um lediglich 0,1 Prozent wuchs. Insbesondere die exportabhängige Industrie hat sich in den vergangenen Monaten äußerst schwach entwickelt. Besserung ist wegen der Corona-Krise nicht in Sicht.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83208 (0,83375) britische Pfund, 119,11 (119,21) japanische Yen und 1,0641 (1,0633) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag in London mit 1582 Dollar gehandelt. Das waren gut sechs Dollar mehr als am Vortag./bgf/he

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,10280,0023
0,21
Japanischer Yen119,2000-1,3200
-1,10
Pfundkurs0,86020,0066
0,77
Schweizer Franken1,0647-0,0011
-0,10
Russischer Rubel73,58950,5730
0,78
Bitcoin7895,4399-115,4102
-1,44
Chinesischer Yuan7,70960,0028
0,04

Heute im Fokus

DAX verabschiedet sich tiefrot ins Wochenende -- Dow Jones schwächer -- Volkswagen erzielt Rekordgewinn -- Munich Re steigert Gewinn -- Post, Wirecard, BASF, Beyond Meat, thyssenkrupp im Fokus

RHÖN-KLINIKUM-Aktie schnellt hoch - zeitweise vom Handel ausgesetzt: Asklepios greift nach RHÖN-KLINIKUM. Drägerwerk profitiert von Nachfrage nach Atemschutzmasken. 'Dreamliner'-Triebwerksprobleme belasten Rolls-Royce. British-Airways-Mutter IAG wagt wegen Covid-19 keine Gewinnprognose.
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Machen Sie sich Sorgen um eine Coronavirus-Epidemie in Europa?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
NEL ASAA0B733
TeslaA1CX3T
Wirecard AG747206
Ballard Power Inc.A0RENB
Apple Inc.865985
PowerCell Sweden ABA14TK6
BASFBASF11
Daimler AG710000
Allianz840400
Microsoft Corp.870747
Lufthansa AG823212
Amazon906866
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Deutsche Bank AG514000
Deutsche Telekom AG555750