Warum der Euro zum Dollar etwas zulegt

Der Euro hat am Dienstag im US-Handel sein höheres Niveau zum Dollar im US-Geschäft verteidigt.
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Die europäische Gemeinschaftswährung Euro kostete zuletzt 1,1574 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1557 (Donnerstag: 1,1525) Dollar festgesetzt. Der US-Dollar hatte damit 0,8652 (0,8676) Euro gekostet.
Die Unsicherheit am Devisenmarkt ist angesichts der drohenden weiteren Eskalation im Iran-Krieg hoch. Vor dem Ablauf am Mittwoch um 2.00 Uhr verschärfte Trump seine Rhetorik noch einmal. "Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen, um nie wieder zurückzukehren", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Er wolle nicht, dass das passiere, aber es werde wahrscheinlich dazu kommen.
Schwache Konjunkturdaten aus der Eurozone belasteten den Markt kaum. Der Iran-Krieg hat die Bewertung der konjunkturellen Entwicklung durch Finanzmarktexperten stark belastet. Der vom Analyseinstitut Sentix erhobene Konjunkturindikator für die Eurozone ist im April regelrecht eingebrochen und auf den niedrigsten Wert seit April 2025 gefallen. Besonders stark belasten die drastisch gesunkenen Erwartungen, die den Gesamtindex für Euroland erheblich nach unten ziehen", kommentierte Sentix und verweist auf die Folgen des Iran-Kriegs. "Investoren erkennen zunehmend, dass das Risiko einer erneuten Rezession wieder in den Fokus rückt."
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87258 (0,87253) britische Pfund, 184,73 (183,94) japanische Yen und 0,9242 (0,9213) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.645 Dollar. Das waren rund 4 Dollar weniger als am Vortag.
NEW YORK (dpa-AFX)
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