16.04.2018 18:01
Bewerten
(2)

Lagarde: Politiker sollten mit Bitcoin & Co offen umgehen

Keine Vorurteile: Lagarde: Politiker sollten mit Bitcoin & Co offen umgehen | Nachricht | finanzen.net
Keine Vorurteile
DRUCKEN
IWF-Chefin Christine Lagarde fordert einen offenen Umgang mit Kryptowährungen wie Bitcoin.
"Ein sachlicher Blick auf die Krytowährungen sollte uns weder zu deren Verdammung nur zu einer Krypto-Euphorie verleiten", schrieb sie in einem Blog am Montag. Die neuen digitalen Instrumente könnten erhebliche Auswirkungen haben auf die Art haben, wie die Menschen sparten, investierten oder ihre Rechnungen bezahlten. "Deshalb sollten die Politiker eine offene Haltung einnehmen und daran arbeiten, einen fairen regulatorischen Rahmen zu entwerfen, der die Risiken minimiert, den kreativen Prozessen aber Raum lässt, um Früchte zu tragen".
Anzeige, Capital at risk
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 300 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 30.000 Euro Kapital profitieren! Jetzt Bonus sichern.
Jetzt informieren

Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:
» Bitcoin kaufen, Ripple kaufen, IOTA kaufen, Litecoin kaufen, Ethereum kaufen, Monero kaufen.

Zu den absehbaren Vorteilen zählte Lagarde vor allem schnelle und kostengünstige Transaktionen. Einige Zahlungs-Dienstleistungen schafften inzwischen Überweisungen rund um den Erdball in Stunden. Zudem seien die Prozesse transparenter, was in anderen Bereichen wie im Gesundheitswesen ebenfalls von Wert sein könne. Auch wenn privat ausgegebene Krypto-Währungen riskant und instabil blieben, so könnte sich eine Nachfrage gegenüber den Zentralbanken entwickeln, eine digitale Form von Geld zu schaffen - eine Idee, der sich der IWF eingehender widmen will.

"Nach meiner Auffassung wird die Fintech-Revolution vertrauensvolle Vermittler wie Broker oder Banken nicht überflüssig machen", schrieb Lagarde. Es bestehe insgesamt die Hoffnung, eine diversifiziertere Landschaft im Finanzbereich zu bekommen mit einer besseren Balance zwischen zentralisierten und dezentralisierten Dienstleistungen. Damit könne ein Finanzsystem entstehen, "das effizienter und potenziell widerstandsfähiger ist gegenüber Bedrohungen". Allerdings könnten Banken und Finanzinstitute gezwungen werden, ihr Geschäftsmodell anzupassen. Zudem müssten die Aufseher wachsam bleiben, weil Kryptowähungen das Potenzial hätten, bestehende Risiken zu multiplizieren und ihren Niederschlag zu beschleunigen.

Washington/Berlin (Reuters)

Das könnte Sie auch interessieren: finanzen.net Ratgeber Bitcoin kaufen - So geht's

Bildquellen: Wit Olszewski / Shutterstock.com, Stanislav Duben / Shutterstock.com

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,21740,0010
0,08
Japanischer Yen133,14450,1245
0,09
Pfundkurs0,87470,0018
0,20
Schweizer Franken1,19770,0014
0,12
Russischer Rubel76,56780,6394
0,84
Bitcoin7199,5400-82,3901
-1,13
Chinesischer Yuan7,70520,0115
0,15

Heute im Fokus

DAX stabil -- VW bekräftigt Ausblick -- Deutsche Bank mit Gewinneinbruch -- Lufthansa verringert Verlust -- Facebook-Bilanz besser als erwartet -- AIXTRON, Covestro, PayPal, eBay im Fokus

Steuert auch Google auf einen großen Datenskandal zu? Bundesregierung rechnet offenbar nicht mit Ausnahme-Verlängerung bei US-Zöllen. Hyundai wegen Problemen in China und USA mit Gewinnrückgang. Auto-Aktien legen zu: China halbiert womöglich Einfuhrzölle. RWE-Chef verteidigt innogy-Zerschlagung als beste Option.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Procter & Gamble – derzeit einer der Top-Value-Titel in den USA

In der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins befindet sich die Aktie von Procter & Gamble in der Rangliste „Joels Zauberformel“ auf Platz 13 der 2.000 größten US-Aktien. Grund genug für uns, um über den Konsumgütergiganten zu berichten.
Weiterlesen!

Top-Rankings

Hier macht Arbeiten Spaß
Die beliebtesten Arbeitgeber weltweit
Die beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland
Hier gibt es die beliebtesten Jobs
Die zehn teuersten Fußball-Transfers aller Zeiten
Was sind die teuersten Spielerwechsel der Fußballgeschichte?

Umfrage

Mit Andrea Nahles wurde erstmals eine Frau zur Parteivorsitzenden der SPD gewählt. Glauben Sie, dass Nahles die Richtige ist, um die Partei aus der Krise zu führen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Siemens Healthineers AGSHL100
Facebook Inc.A1JWVX
Steinhoff International N.V.A14XB9
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
OSRAM AGLED400
Amazon906866
Deutsche Telekom AG555750
Apple Inc.865985
EVOTEC AG566480
Deutsche Post AG555200
E.ON SEENAG99
RWE AG St.703712
Allianz840400