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18.09.2018 13:08
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Deshalb bewegt sich der Euro trotz Strafzöllen kaum

Knapp unter 1,17 US-Dollar: Deshalb bewegt sich der Euro trotz Strafzöllen kaum | Nachricht | finanzen.net
Knapp unter 1,17 US-Dollar
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Der Euro hat sich am Dienstag knapp unter der Marke von 1,17 US-Dollar gehalten.
Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1680 Dollar und damit in etwa so viel wie am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1671 Dollar festgesetzt.
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Kurzzeitig war der Euro im frühen Handel über 1,17 Dollar gestiegen und hatte ein Tageshoch bei 1,1718 Dollar erreicht. Eine neue Eskalationsstufe im Handelsstreit zwischen den USA und China dämpfte dann allerdings die Risikofreude der Anleger. Der traditionell als sicher empfundene US-Dollar wurde zuletzt etwas stärker nachgefragt, während der Euro im Gegenzug die frühen Gewinne wieder abgeben musste.

Der Handelsstreit zwischen China und den USA spitzt sich weiter zu. Nur kurze Zeit, nachdem die US-Regierung unter Präsident Donald Trump neue Sonderzölle auf China-Importe verhängt hatte, kam die Reaktion aus Peking. "Um seine legitimen Rechte und Interessen und die globale Freihandelsordnung zu wahren, muss China Gegenmaßnahmen ergreifen", hieß es in einer Mitteilung des Pekinger Handelsministeriums.

Unter anhaltendem Druck stand die türkische Lira. Gegenüber dem US-Dollar verlor sie zuletzt ein Prozent an Wert. Im Gegenzug kostete der Dollar wieder mehr als 6,4 Lira. Die Kursgewinne der Lira nach der starken Zinserhöhung der türkischen Notenbank von vergangener Woche sind damit verpufft. Die Analysten der BayernLB führen die Entwicklung auf neuerliche Kritik von Staatspräsident Erdogan an der Zentralbank zurück. Ohne eine klare Kehrtwende Erdogans sei zu befürchten, dass sich die Türkei auf eine Zahlungsbilanzkrise mit entsprechenden Insolvenzrisiken und Kapitalverkehrskontrollen zubewege.

/bgf/jsl/fba

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: iStock, gosphotodesign / Shutterstock.com, Mathias Richter / Shutterstock.com, ILYA AKINSHIN / Shutterstock.com

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