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15.02.2018 12:56
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Mit der Bitcoin Group durch die Hölle und wieder zurück ...

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Während es an den Aktienmärkten in der abgelaufenen Woche noch zu heftigen Turbulenzen kam, haben sich die Kurse der meisten Kryptowährungen wieder deutlich erholen können. Auch die Bitcoin Group dreht. 

Während es an den Aktienmärkten in der abgelaufenen Woche noch zu heftigen Turbulenzen kam, haben sich die Kurse der meisten Kryptowährungen wieder deutlich erholen können. Und das, obwohl es zu Bitcoin & Co. fast täglich schlechte Presse gibt. EZB-Direktor Yves Mersch sieht für die "Kryptos" keine Chancen, mit den von der Europäischen Zentralbank unterstützten Echtzeitzahlungssystemen mitzuhalten. Die führenden Finanzaufseher der Europäischen Union warnen ausdrücklich vor entsprechenden Investments und der Chefökonom von Vanguard sieht sogar eine "realistische Wahrscheinlichkeit", dass der Kurs des Bitcoin auf null sinken wird.

Viele Anleger ignorieren solche Warnungen und sorgen mit ihren Transaktionen für einen Boom bei Handelsplattformen, welche den Kauf und Verkauf der digitalen Währungen ermöglichen. Die Bitcoin Group, mit ihrer hierzulande führenden Plattform Bitcoin.de, hat ihren Umsatz im abgelaufenen Jahr dadurch von 1,1 Millionen auf 12,6 Millionen Euro steigern können und einen Vorsteuergewinn von 10,8 Millionen Euro erzielt. Im Vorjahr waren hier lediglich 0,2 Millionen Euro hängen geblieben. Die mittlerweile mehr als 665.000 Kunden haben 2017 ein Handelsvolumen von 1,2 Milliarden Euro generiert. An dieses Wachstum will das Unternehmen anknüpfen und seinen Kunden dafür künftig auch den Handel mit weiteren Kryptowährungen wie Ripple, Litecoin oder IOTA anbieten.

Trader springt auf den fahrenden Bitcoin-Zug

Die Aktie, die seit November um 70 Prozent eingebrochen war, hat sich dank der starken Ergebnisse innerhalb von drei Tagen schon wieder fast verdoppelt und pendelt aktuell um die Marke von 50 Euro. Bei Markus Mueller ("rockeTrader") ist die Bitcoin Group in dem wikifolio "Hello New World" zurzeit mit einem Depotanteil von fast 18 Prozent als größte Position vertreten. Insgesamt umfasst das Portfolio neun Einzelwerte. Der Trader, der seit dem Jahr 2000 bei einer „großen Investmentgesellschaft“ arbeitet, hat die Aktie am vergangenen Donnerstag zu einem Kurs von 44,50 Euro erworben und liegt daher aktuell mit rund 10 Prozent im Plus. Sein Kommentar zu dem Trade: "Ich springe noch mal auf den Zug. Aber ich werde höllisch aufpassen."

Bei seinem ersten Investment hatte er bereits ein gutes Händchen bewiesen. Im Herbst konnte er innerhalb von gut einem Monat einen Gewinn von 27 Prozent realisieren und dabei die Aktie noch vor dem Absturz verkaufen. In dem wikifolio, das seit der Eröffnung im Oktober 2016 bei einem maximalen Verlust von 13 Prozent um 39 Prozent gestiegen ist, setzt der Trader auf „kommende Megatrends“ bzw. die seiner Meinung nach „größten Profiteure kommender Zukunftstechnologien“. Das wikifolio ist seit dem vergangenen Sommer als wikifolio-Zertifikat investierbar, was Anlegern bislang Gewinne von gut 12 Prozent ermöglicht hat.

Schlechter Einstieg und perfekter Nachkauf führen auch zu Gewinnen

Rainer Wich ("Rato") hat im Herbst des vergangenen Jahres ebenfalls positive Erfahrungen mit der Bitcoin Group gemacht. Er verbuchte in seinem wikifolio "Erst säen und dann ernten" damals einen Gewinn von 22 Prozent. Der Wiedereinstieg kurz vor Weihnachten erfolgte dann allerdings deutlich zu früh, weshalb er Anfang Februar die Position noch mal verbilligte. Gerade noch rechtzeitig, um von dem jüngsten Anstieg so richtig zu profitieren. In seinem Kommentar schildert er das Auf und Ab der Gefühle in dieser Phase: "Jepp, die Bitcoin Group hat mich in den vergangenen Wochen viel Nerven gekostet. 100 Stück im Dezember bei ca. 80 Euro gekauft, dann letzte Woche 300 Stück bei ca. 29 Euro nachgekauft. Nun 250 Stück im Schnitt bei 45 Euro verkauft. Unter dem Strich einen Gewinn eingefahren."

Neben dieser Aktie, die nach dem Teilverkauf noch mit sechs Prozent gewichtet ist, setzt der Trader aktuell auf acht weitere Titel. Große Risiken will er dabei aber nicht eingehen: „Insgesamt bin ich für den Gesamtmarkt eher bearish. Daher halte ich momentan über 40% in Cash“. Durch diese Strategie konnte der Maximum Drawdown seit dem Start im November 2016 auf überschaubare 12 Prozent reduziert werden. Das wikifolio und das dazugehörige Indexzertifikat liegen mit 24 bzw. 17 Prozent im Plus.

Die 10 Aktien mit den meisten Trades (07.02.2018-13.02.2018): 

# Name ISIN Handelsvolumen Alle Trades Käufe Verkäufe
1 Wirecard DE0007472060 713 312 367 217 150
2 Amazon US0231351067 240 838 335 192 143
3 Lufthansa DE0008232125 870 912 304 168 136
4 Infineon DE0006231004 4 167 065 283 162 121
5 Deutsche Bank DE0005140008 55 248 247 151 96
6 Siltronic DE000WAF3001 1 160 096 246 133 113
7 Evotec DE0005664809 779 640 243 129 114
8 Bitcoin Group DE000A1TNV91 253 325 238 110 128
9 BMW DE0005190003 1 607 811 232 131 101
10 iRobot US4627261005 283 902 226 173 53
11 Nvidia US67066G1040 70 405 225 127 98

Alle wikifolios mit Bitcoin Group (ISIN: DE000A1TNV91) im Depot.


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