Nach Zinserhöhung der Fed: Euro stabilisiert sich nach deutlichen Kursverlusten
Der Euro hat am Donnerstag seine zuletzt beschleunigte Talfahrt gestoppt.
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Im New Yorker Handel kostete die Gemeinschaftswährung Euro 1,1475 US-Dollar, nachdem sie davor zeitweise auf ein Tief seit Ende Juli gesunken war. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1481 (Mittwoch: 1,1537) Dollar festgesetzt.
Die US-Notenbank Fed hatte den Euro am Mittwoch mit ihrer ersten Leitzinsanhebung seit über drei Jahren massiv unter Druck gesetzt. Überraschend kam der Schritt für die Finanzmärkte zwar nicht. Doch bis zum Jahresende wird eine weitere Leitzinsanhebung erwartet.
Obwohl US-Präsident Donald Trump vehement eine Zinssenkung gefordert hatte, stimmten die Fed-Mitglieder überraschend einstimmig für die Anhebung um 0,25 Prozentpunkte. "Dass die Leitzinsen erhöht wurden, ist positiv zu sehen, denn so demonstrieren die Währungshüter Entschlossenheit und vor allem Unabhängigkeit gegenüber der US-Administration", kommentierten die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen.
Gestützt wurde der Euro zudem durch einen weiteren Rückgang der zuvor steil gestiegenen Ölpreise. Die Weltleitwährung Dollar wurde daher weniger gefragt. Die USA sind ein Nettoexporteur von Öl und die US-Wirtschaft wird tendenziell weniger belastet. Rohöl wird zudem in Dollar gehandelt. Höhere Preise erhöhen also die Nachfrage nach dem Dollar.
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NEW YORK (dpa-AFX)
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