finanzen.net
03.01.2019 17:13
Bewerten
(0)

Warum sich der Eurokurs nach Marktturbulenzen erholt

US-Daten im Fokus: Warum sich der Eurokurs nach Marktturbulenzen erholt | Nachricht | finanzen.net
US-Daten im Fokus
DRUCKEN
Der Eurokurs ist am Donnerstag nach schwachen US-Daten gestiegen.
Die Gemeinschaftswährung Euro sprang am Nachmittag auf 1,1409 Dollar und lag somit etwa einen halben Cent höher als am Mittag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1348 (Mittwoch: 1,1397) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8812 (0,8774) Euro gekostet.
Anzeige
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 30 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
80,6% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Am Nachmittag belasteten überraschend schlechte Konjunkturdaten aus den USA den Dollar. Der Einkaufsmanagerindex ISM für die Industrie hatte im Dezember den stärksten monatliche Rückgang seit 2008 verzeichnet und war auf den niedrigsten Stand seit November 2016 gefallen. Der Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA.

Der Rückgang sei deutlich größer als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). "Zwar muss dies vor dem Hintergrund der hohen Werte in den vorherigen Monaten gesehen werden, dennoch werden die konjunkturellen Sorgenfalten der Marktteilnehmer wohl nicht kleiner."

Die Grundstimmung am Markt ist von Verunsicherung geprägt. Zum einen hatte sich die Konjunktur in China zuletzt abgekühlt, zum anderen verursachen politische Aussagen Anspannung. Zuletzt hatte etwa China Taiwan mit einer gewaltsamen "Wiedervereinigung" gedroht.

Die Talfahrt des US-Dollars begann bereits in der Nacht zum Donnerstag nach einer Umsatzwarnung von Apple. Die US-Währung verlor daraufhin vor allem zum japanischen Yen, aber auch zu anderen Währungen an Wert. Dabei kam es vorübergehend zu kurzen, sehr großen Schwankungen - einem sogenannten "Flash-Crash". Dabei werden Kursausschläge durch automatische Handelssysteme verstärkt. Von der Dollarschwäche profitierte vor allem der japanische Yen, der als Fluchtwährung in unsicheren Zeiten gilt. Insgesamt hat der Handel zu Jahresbeginn noch nicht wieder richtig Fahrt aufgenommen, in Japan ist ein Feiertag.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,90312 (0,90165) britische Pfund, 122,21 (124,28) japanische Yen und 1,1219 (1,1239) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag mit 1290,06 Dollar gehandelt. Das waren 5,46 Dollar mehr als am Montag.

/elm/jsl/he

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Denis Vrublevski / Shutterstock.com, elen studio / Shutterstock.com

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1292-0,0004
-0,03
Japanischer Yen124,7250-0,1000
-0,08
Pfundkurs0,8762-0,0064
-0,73
Schweizer Franken1,13520,0001
0,00
Russischer Rubel74,8755-0,4170
-0,55
Bitcoin3196,330122,2900
0,70
Chinesischer Yuan7,65450,0043
0,06

Heute im Fokus

DAX geht stark ins Wochenende -- Dow Jones weit im Plus -- Allianz verdient mehr -- EZB senkt Eigenkapitalanforderungen für Commerzbank -- Scout24: Neues Übernahmeangebot -- EDF, Zalando im Fokus

Vapiano enttäuscht mit Umsatz und Ergebnis. Warren Buffetts Depot: Apple-Aktien verkauft. TUI-Chef Joussen kauft für fast 1 Million Euro TUI-Aktien. NVIDIA-Gewinn halbiert - Anleger aber zufrieden. Regierungskrise in Spanien. Applied Materials enttäuscht Anleger mit Umsatzausblick. Möglicherweise Milliarden-Bußgeld gegen Facebook in USA.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Sind Sie in Cannabis-Aktien investiert?

finanzen.net Brokerage

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Apple Inc.865985
Amazon906866
CommerzbankCBK100
Allianz840400
Scout24 AGA12DM8
TeslaA1CX3T
Aurora Cannabis IncA12GS7
BASFBASF11
Deutsche Telekom AG555750
E.ON SEENAG99
Siemens AG723610
BayerBAY001