13.02.2013 16:48
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Anlagenotstand – Die Suche nach realen Erträgen

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Das zurückliegende Jahr hat sich trotz des weltweit geringen Wirtschaftswachstums für Anleger erfreulich entwickelt. Dabei zeigte sich, dass Risikobereitschaft belohnt wurde. Aktien oder Unternehmensanleihen erzielten höhere Renditen als Tagesgeldkonten oder Staatsanleihen der wichtigsten Industrienationen. Doch wie sollen sich Anleger für das Jahr 2013 positionieren?

Anlagenotstand – Die Suche nach realen Erträgen

 

Viele Anleger scheuen immer noch das Risiko. Kein Wunder, werden sie doch weiterhin mit negativen Nachrichten konfrontiert. Allerdings können wir insgesamt auf ein robustes Marktumfeld blicken: So stehen die Staaten der Europäischen Union heute dichter zusammen als dies noch vor einem Jahr der Fall war. Auch die Angst vor einer Abkühlung der chinesischen Konjunktur konnte das Reich der Mitte mit einem beeindruckenden Wachstum von 9,2 Prozent allein im dritten Quartal 2012 deutlich entkräften. Von diesem Wachstum profitieren wiederum die von China abhängigen Märkte, aber auch der Konsumsektor, da sich die Regierung verstärkt hier engagieren möchte.

Andere große Schwellenländer dürften diesem Beispiel folgen und ebenfalls den Privatkonsum als Motor für das Wirtschaftswachstum stimulieren. Es gibt also gute Gründe für Aktien und Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern. Und im Land der unbegrenzten Möglichkeiten hellt sich die wirtschaftliche Perspektive wieder auf, nachdem der amerikanische Immobilienmarkt sich unserer Ansicht nach erholt und der Senat dem Kompromissvorschlag im Haushaltsstreit zugestimmt hat. So werden die USA nun wohl nicht mehr über ihre fiskalische Klippe stolpern. Allerdings birgt das amerikanische Budgetdefizit weiterhin Gefahren - auch für den weltweiten Wirtschaftsverlauf.

Eine Anlagewelt ohne Risiko wird es also auch in 2013 nicht geben. Ernüchternd sind die Aussichten bei Staatsanleihen der bedeutendsten Wirtschaftnationen, etwa in Deutschland. Anleger können mit diesen Papieren zwar nominell noch eine geringe Rendite erzielen; unter Berücksichtigung einer Inflationsrate von 2 Prozent erzielen sie jedoch eine negative reale Verzinsung und vernichten somit ihr Kapital, statt es zu erhalten oder gar zu mehren.

Die Rechnung verdeutlicht: Es herrscht weiterhin „Anlagenotstand“ und die Suche nach hohen laufenden Erträgen wird auch in diesem Jahr viele Investoren antreiben. Vier Prozent sollten Anleger im aktuellen Marktumfeld erwirtschaften, um nach Steuern und Inflation zumindest ihr Kapital zu erhalten. Dieses Ziel lässt sich derzeit mit hochverzinsten Unternehmensanleihen, Schwellenländeranleihen, ausgewählten Immobilienaktien und dividendenstarken Papieren erreichen.

Dabei liegt der Trumpf in einer guten Risikosteuerung. Viele Investoren sind immer noch davon überzeugt, dass das richtige Timing und das Gespür für kurzfristige Trends den Schlüssel zum langfristigen Erfolg darstellen. Studien belegen das Gegenteil: Die strategische Vermögensaufteilung ist es, das langfristigen Anlageerfolg kennzeichnet. Vor diesem Hintergrund bieten sich für private Anleger Investmentfonds an, die einen einfachen Zugang zu den ertragreichen Anlageklassen ermöglichen und weltweit flexibel investieren können. Immer wichtiger werden dabei stabile Erträge: der JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund etwa kommt auf jährliche Ausschüttungen von rund 4 Prozent. Und das ungeachtet der Wertentwicklung, die seit seiner Auflegung im Dezember 2008 bei jährlich rund 13,5 Prozent liegt, 14,8 Prozent waren es 2012.

JPMorgan Investment Funds - Global Income Fund
Anteilklasse A (div) - EUR
WKN A0RBX2

 

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