finanzen.net
06.03.2014 11:10
Bewerten
(0)

First Private Europa Aktien ULM-Fonds mit AAA- bewertet - Fondsanalyse

DRUCKEN

Wiesbaden (www.fondscheck.de) - Der First Private Europa Aktien ULM (First Private Europa Aktien ULM A) wird nach einem gut strukturierten Investmentprozess gemanagt, der einem quantitativen Ansatz folgt und sich auf Aktien des MSCI Europa und Stoxx (SXXP) konzentriert, so die Experten der TELOS GmbH.

Die Vorgehensweise basiere auf einer leicht verständlichen Philosophie, die sich voll und ganz im Investmentprozess wiederfindee. In das Portfolio würden Titel aufgenommen, die im Rahmen eines "Multifaktormodells" eine niedrige Bewertung aufweisen, gleichzeitig aber auch ein aus Sicht der Portfoliomanager solides Wachstum versprechen würden.

Der erste Teil des Investmentprozesses sei ein quantitativer Filterprozess, der ohne jeden subjektiven Einfluss durchgeführt werde. Dabei würden Werte aussortiert, die nicht ausreichend liquide seien oder eine kritische Finanzstruktur aufweisen würden. Ausgewählt würden dagegen Titel, die ein solides Ertragswachstum würden erwarten lassen und ein attraktives Bewertungsniveau aufzeigen würden.

Der anschließende Teil des Investmentprozesses umfasse eine systematische "Portfolio-Optimierung", die darauf abziele, Portfolionutzen bzw. erwartetes Alpha abzüglich Tracking Error und Transaktionskosten zu maximieren. In diesem Zusammenhang werde im Rahmen einer "quantitativen Qualitätskontrolle" für 100 bis 150 ausgewählte Aktien zunächst überprüft, ob die Werte über eine solide Bilanzqualität und stabile Fundamentaldaten verfügen würden. Natürlich würden hierbei sektorspezifische Besonderheiten berücksichtigt.

Weiterhin erfolge eine qualitative Prüfung durch das Portfoliomanagement (negatives "Screening"). Hierzu folge eine Überprüfung daraufhin, was gegen einen Kauf sprechen könnte. Im Rahmen dessen würden Titel aufgrund ihres individuellen Risikos ausgeschlossen.

Des Weiteren gehe es darum, größere Klumpenrisiken bezüglich der Länder- oder Branchenallokation zu vermeiden. Seit 2012 greife das Fondsmanagement auf die Forensic Alpha Datenbank zu, die als eine zusätzliche Säule in der Qualitätskontrolle diene. Dabei würden vor allem Corporate Gouvernance Daten qualitativ analysiert.

Im letzten Schritt greife die "Portfolio-Optimierung" unter Risikogesichtspunkten nicht immer auf den attraktivsten Wert zurück, sondern überspringe mitunter Werte, die entweder bereits einzeln gesehen zu riskant (volatil) seien oder eben z.B. ein ungünstiges Klumpenrisiko auslösen würden. Im Rahmen der Portfolio-Optimierung erfolge unter anderem eine "Mean-Variance" Betrachtung.

Im Hinblick auf die Marktturbulenzen sei im Zuge der Subrime-Krise das Investmentkonzept Anfang 2008 angepasst worden. Davor seien alle Titel im Fonds gleichgewichtet gewesen, was zu einer konstruktionsbedingten Large-Cap-Untergewichtung und einer potentiell starken Branchenkonzentration geführt habe.

Zur Neutralisierung dieses Effektes würden die Gewichte der Titel mittlerweile zwischen 0,5 und 4% variiert. Ins Portfolio würden die 40 bis 65 besten Aktien des Universums aufgenommen. Der Investmentprozess werde alle drei Monate vollständig durchlaufen, wobei das Portfolio kontinuierlich auf den bestehenden Rebalancing-Bedarf analysiert werde. Der Aktienselektionsprozess habe sich seit Auflegung im Kern nicht geändert. Der Vergleichsindex sei nicht Grundlage der Portfoliokonstruktion.

Das Fondsmanagement verfolge das Ziel einer 5%igen Outperformance gegenüber dem Vergleichsindex (betrachtet über den gesamten Businesszyklus). Gleichzeitig solle die Volatilität geringer als die des Vergleichsindexes sein. Über die letzten zehn Jahre habe sich die annualisierte Performance auf 4,5% belaufen. Das Sharpe-Ratio liege in der rollierenden Betrachtung langfristig (zehn Jahre) im positiven Bereich.

Im vergangenen Jahr habe die Performance des Fonds klar über der des Vergleichsindexes MSCI Europa gelegen. Die Ergebnisse der Aktienselektion seien dabei überzeugend ausgefallen. Auf Sektorebene hätten die Sektoren "Verbrauchsgüter", "Verbraucherservice" und "Industrieunternehmen" die größten positiven Beiträge geliefert. Auf der Länderseite seien Großbritannien und Deutschland die besten Länder gewesen und Norwegen und Italien hätten negative Beiträge geliefert.

Der First Private Europa Aktien Ulm erhält auch wegen des erfahrenen Teams um Tobias Klein die Bewertung AAA-, so die Experten der TELOS GmbH. (Ausgabe 02/2014) (06.03.2014/fc/a/f)

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX zurückhaltend -- Asiens Börsen uneinheitlich -- Ceconomy schreibt nur Mini-Gewinn - Dividende fällt aus -- Italien hat sich im Haushaltsstreit mit EU offenbar geeinigt

FedEx senkt Jahresprognose. Tesla-Chef eröffnet Test-Tunnel in Los Angele. US-Finanzminister hofft auf Annäherung im Handelsstreit mit China. Börsendebüt für Softbanks Mobilfunktochter enttäuscht. Chiphersteller Micron verfehlt Markterwartungen. Barclays wegen Mängeln im Whistleblower-Programm bestaft.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Fünf deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten!

Das Gute liegt oft so nah. Heimische Internet-Unternehmen rollen den Markt auf. Im neuen Anlegermagazin erwartet Sie ein Special über deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten.
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Glauben Sie, dass es noch zu einem geordneten Brexit kommen wird?

finanzen.net Brokerage

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Saint-Gobain S.A. (Compagnie de Saint-Gobain)872087
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Amazon906866
Apple Inc.865985
CommerzbankCBK100
BASFBASF11
Wirecard AG747206
TeslaA1CX3T
Aurora Cannabis IncA12GS7
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Deutsche Telekom AG555750
Steinhoff International N.V.A14XB9
BayerBAY001
Barrick Gold Corp.870450