22.02.2012 14:51
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FondsCheck: Mit dem Aberdeen Global Emerging Markets auf einen anhaltenden Boom der Schwellenländer setzen

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Westerburg (www.fondscheck.de) - Ein Investment in Schwellenländern gestaltet sich nach Ansicht der Experten von fondscheck.de oft schwierig. So seien die hierfür notwendigen Informationen oft nur schwer zu beschaffen. Eine attraktive Möglichkeit, trotzdem von dem Boom der Schwellenländer zu profitieren, stellt nach Meinung der Experten der Aberdeen Global Emerging Markets Fond (Aberdeen Global Emerging Markets Equity Fund A2) dar.

Das Anlageziel des Fonds, der von Morningstar mit fünf Sternen bewertet werde, sei eine langfristige Gesamtrendite durch Investition von mindestens zwei Dritteln des Fondsvermögens in Aktien und aktienähnliche Wertpapiere von Unternehmen mit eingetragenem Sitz in Schwellenländern bzw. von Gesellschaften, die hauptsächlich in den Schwellenländern tätig sind.

Das Fondsvolumen habe sich zum 31. Januar 2012 bereits auf mehr als 11,6 Mrd. US-Dollar belaufen und sei damit sehr hoch. Der Ausgabeaufschlag liege bei 4,25 Prozent und die jährliche Verwaltungsgebühr betrage ebenfalls relativ hohe 1,75 Prozent. Allerdings habe der Fonds zuletzt durch eine sehr gute Performance überzeugen können. So habe er den Vergleichsindex MSCI EM NR im vergangenen Jahr deutlich abhängen können. Allein im laufenden Jahr habe der Fonds fast 13 Prozent hinzugewonnen. In den vergangenen drei Jahren habe die jährliche Wertsteigerung bei durchschnittlich mehr als 34 Prozent gelegen.

Der Fonds investiere fast ausschließlich in große und sehr große Unternehmen. Unter regionalen Gesichtspunkten seien Ende Januar rund 35 Prozent des Kapitals in die Schwellenländer Asiens investiert gewesen. Auf Lateinamerika seien mehr als 28 Prozent entfallen. Die europäischen Schwellenländer seien mit gut 12 Prozent vertreten gewesen. Hinsichtlich der Sektorengewichtung hätten Finanzdienstleistungen mit rund 28 Prozent den größten Anteil gestellt, gefolgt von Energie mit knapp 15 Prozent und zyklische Konsumgüter mit mehr als 12 Prozent. Die beiden größten Einzelpositionen seien der brasilianische Eisenerzproduzent und Rohstoffkonzern Vale (Vale SA) sowie der chinesische Mobilfunkanbieter China Mobile (China Mobile (Hong Kong) Ltd.) mit einem Anteil von jeweils etwas mehr als vier Prozent gewesen. Insgesamt sei der Fonds in 63 verschiedenen Aktienpositionen investiert gewesen.

Die weiteren Wachstumsperspektiven für die Schwellenländer sind nach Ansicht der Experten grundsätzlich positiv einzuschätzen. Zwar könne davon ausgegangen werden, dass die Wachstumsraten in den Schwellenländern infolge der sich abzeichnenden gesamtwirtschaftlichen Abkühlung im laufenden Jahr ebenfalls etwas niedriger ausfallen würden. Allerdings rechne man auch damit, dass sich eben diese Schwellenländer am schnellsten von etwaigen Wachstumsabschwächungen wieder erholen könnten.

Vor diesem Hintergrund sehen die Experten von fondscheck.de in dem Aberdeen Global Emerging Markets Fond eine attraktive Möglichkeit, um von dem Boom in den Schwellenländern profitieren zu können. (Analyse vom 22.02.2012) (22.02.2012/fc/a/f)

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