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08.03.2011 11:41
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Hamburger Fondshandel leichter Rückgang

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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Nach starken Umsätzen im Vormonat hat sich die Unsicherheit über die politische Lage in Nordafrika im Februar auch im Fondshandel an der Börse Hamburg niedergeschlagen, so die Börse Hamburg.

Anleger hätten Anteile im Wert von 142,8 Millionen Euro gehandelt - etwa 9 Prozent weniger als im Januar (157,2 Mio. Euro). Stark gefragt seien erneut Offene Immobilienfonds gewesen, bei denen die Fondsgesellschaften derzeit keine Anteile zurücknehmen würden. So seien die sieben umsatzstärksten Fonds im Februar erneut vorübergehend eingefrorene Immobilienfonds gewesen.

In einzelnen Offenen Immobilienfonds seien die Umsätze im Februar deutlich gestiegen. Spitzenreiter sei wie im Vormonat der CS Euroreal (CS Euroreal A EUR) mit einem Umsatz von 28,2 Mio. Euro gewesen - der Handel mit Anteilen an diesem Fonds habe um fast ein Viertel zugelegt (Vormonat 22,8 Mio. Euro). Platz zwei habe der SEB Immoinvest (SEB ImmoInvest P) belegt, in dem Anteile im Wert von 13,8 Mio. Euro gehandelt worden seien (Vormonat 12,7 Mio. Euro). Den drittstärksten Umsatz im Februar habe die Börse Hamburg mit 8,1 Millionen Euro bei Anteilen des DEGI Europa verzeichnet. Dieser Immobilienfonds werde derzeit abgewickelt. Im Januar sei die erste Tranche ausgezahlt worden.

"Die Börse ist für Anleger mit Anteilen an eingefrorenen Immobilienfonds die einzige Möglichkeit, direkt an ihr Geld zu kommen. Und Käufern bietet die Börse die Chance, bis zur Wiederöffnung oder Liquidierung und Auszahlung des Nettoinventarwerts eine ansehnliche Rendite zu erhalten", erkläre Niklas Breckling, Makler bei der SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank. Und die Nachfrage treibe zum Teil den Preis nach oben. Der SEB Immoinvest habe im Februar zum Beispiel zu den großen Performance-Gewinnern gehört. Er habe im Wert um mehr als sieben Prozent zugelegt und Ende des Monats bei 50,85 Euro je Anteil notiert.

Noch größere, zum Teil zweistellige Wertsteigerungen habe es bei Rohstofffonds gegeben. Der Stabilitas Silber und Weißmetalle (STABILITAS - SILBER+WEISSMETALLE P) habe 10,57 Prozent Zuwachs erzielt, der JB Multipart.-Gold Equity (Gold Equity Fund (USD) B) habe um 10,01 Prozent zugelegt. Und unter den Top-20 seien noch zwölf weitere Gold- oder Edelmetallfonds mit Monatsrenditen von sieben Prozent und mehr. Verkäufer seien im Rohstoffsektor im Plus gewesen: "Die jüngsten Anstiege der Rohstoffpreise haben die Anleger zu Gewinnmitnahmen verleitet", kommentiere Breckling. Performance-Spitzenreiter im Februar sei der weltweit investierende Aktienfonds MSI-Global Investments (Minerva Global Investments) mit einer Wertsteigerung von 14,62 Prozent gewesen.

Grundsätzlich seien die Anleger im Februar verunsichert gewesen. "Der Dax befindet sich mittlerweile auf einem Niveau, dass einigen Anlegern Angst bereitet. Dazu kommt noch die undurchsichtige Lage in den Nordafrikanischen Ländern", sage Breckling. "Der Wirtschaft in Deutschland geht es zwar gut - aber der gesamte Markt ist beunruhigt. Das macht sich auch im Umsatz bemerkbar." (08.03.2011/fc/a/f)

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