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15.04.2014 09:01
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LBBW Multi Global-Fonds: 03/2014-Bericht, Wertzuwachs von 0,36% - Fondsanalyse

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Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Multi Global ist ein defensiver Mischfonds, so die Experten von LBBW Asset Management.

Er investiere international in Pfandbriefe, Staats- und Unternehmensanleihen mit überwiegend guter bis sehr guter Bonität. Einen Schwerpunkt bilde dabei der Europäische Wirtschaftsraum. Durch die gezielte Auswahl von Unternehmensanleihen solle eine Mehrrendite gegenüber Staatsanleihen und Pfandbriefen erzielt werden. Die Aktienquote werde zwischen 0% und 30% gesteuert, abhängig von der Markteinschätzung.

Der Fokus bei der Titelselektion liege auf zukunftsrelevanten Themen (Megatrends) und Aktien mit stabilen Gewinntrends. Durch den Verkauf von Optionen könnten weitere Zusatzerträge generiert werden. Ziel sei eine nachhaltige Wertsteigerung unter geringen Kursschwankungen.

Die Krise in der Ukraine und erneute Spekulationen über eine Lockerung der Geldpolitik seitens der EZB seien die Hauptfaktoren und treibenden Kräfte im März gewesen und hätten für eine volatile Kapitalmarktentwicklung gesorgt.

In der Eurozone habe sich der Einkaufsmanagerindex (PMI) auf 53,2 verringert und die starke Aufwärtsbewegung der letzten Monate nicht mehr fortsetzen können. Insbesondere der Rückgang beim deutschen PMI habe für Ernüchterung gesorgt. Eine überraschend positive Entwicklung habe dagegen Frankreich als zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone gezeigt.

In Spanien hätten die Frühindikatoren die Erfolge bei der Wettbewerbsfähigkeit bestätigt und erste Anzeichen hätten eine Wende am Arbeitsmarkt signalisiert. Der ifo-Geschäftsklimaindex habe unter dem Einfluss der Ukraine-Krise auf 110,7 korrigiert - bewege sich aber weiterhin auf hohem Niveau und bestätige die positive wirtschaftliche Entwicklung.

Die Entwicklung der Rentenmärkte im März habe überwiegend im Zeichen des Krim-Konflikts gestanden. Den Bundesanleihen sei vorübergehend eine gewisse Risikoscheu zugute gekommen, demgegenüber hätten sich die Staatsanleihen der Peripheriestaaten nur wenig beeindruckt gezeigt: Weder seien sie Ziel von Fluchtgeldern gewesen, noch sei Kapital in nennenswerter Größenordnung abgezogen worden.

In den USA sei davon auszugehen, dass das Tapering wie geplant fortgesetzt werde und zum Herbst hin zum Ende kommen sollte. Danach werde sich der Fokus darauf richten, wann die FED den Leitzins wieder anheben werde. Eine Leitzinswende werde aktuell vom Markt frühestens im zweiten Quartal 2015 erwartet.

Die paneuropäischen Aktienmärkte hätten im März nachgegeben (STOXX Europe 50: -1,3%; STOXX Europe 600: -0,8%) und die Eurolandindices hätten leicht zugelegt (EURO STOXX 50: +0,5%; EURO STOXX: +0,4%). Die deutschen Aktienmärkte hätten sich schwächer als die europäischen entwickelt. Der Dax habe um -1,4% nachgegeben, der MDAX um -2,6% und der TecDax um -2,7%.

Der LBBW Multi Global R habe im März um +0,36% zugelegt. Die 1-Jahres-Performance stelle sich auf +5,44% bei einer Volatilität von 3,34%.

Der Fonds habe im Monat März an attraktiven Neuemissionen von Corporate Bonds und Pfandbriefen teilgenommen. Ebenso seien Hybridpapiere der EnBW und VW AG für den Fonds erworben worden. Corporate Bonds würden mit rund 70% den größten Anteil am Rentenbestand gefolgt von Pfandbriefen bilden. Die Duration inkl. Kasse habe sich leicht von 3,41 auf 3,47 Jahre erhöht. Die Rendite auf die Wertpapiere liege nach dem fortgesetzten Zinsrückgang bei 1,93%.

Der LBBW Multi Global R habe sich der schwachen und volatilen Entwicklung der Aktienmärkte im März nicht vollständig entziehen können. Die Aktieninvestitionsquote sei in den Kursrückgang Mitte März von rund 18% auf über 20% erhöht worden. Der Volatilitätsanstieg am Aktienmarkt sei zur verstärkten Vereinnahmung von Optionsprämien genutzt worden.

Der Schwerpunkt sei mit 85,5% der Euroraum, gefolgt von Großbritannien mit rund 7,7%. Den Branchenschwerpunkt würden derzeit mit 14,2% die Industriewerte bilden, gefolgt von Technologie mit 13,8% und Öl & Gas mit 9,8%. Top-Performer seien unter anderem der französische Telekomwert Orange (ex France Telecom) mit +18,2%, die italienische Großbank Intesa SanPaolo mit +9,5%, bzw. der deutsche Automobilbauer BMW, der um 8,2% habe zulegen können, gewesen. (Stand vom 31.03.2014) (15.04.2014/fc/a/f)

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