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19.08.2016 14:16
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Metzler: Stabiles Konjunkturumfeld

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Die in den vergangenen Wochen veröffentlichten Konjunkturdaten zeichnen das Bild einer moderat wachsenden Weltwirtschaft, die sich auch vom Brexit-Schock nicht vom Kurs abbringen ließ.

Dementsprechend dürften die Einkaufsmanagerindizes (Dienstag) aus der Eurozone sowie der ifo-Index (Donnerstag) im August gegenüber Juli nahezu unverändert geblieben sein. Selbst das schwache Wachstum in der Eurozone von nur 0,3 % im zweiten Quartal 2016 ging einher mit einer zurückgehenden Arbeitslosenquote: Sie sank von 10,2 % im März auf 10,1 % im Juni. Das nur moderate Wachstum der Weltwirtschaft reicht demnach aus, genügend neue Stellen zu schaffen, sodass die Arbeitslosigkeit weltweit tendenziell fällt. 

Eurozone: Stetig wachsende Kreditvergabe 

Eine Voraussetzung für einen anhaltenden Aufschwung in der Eurozone und für eine steigende Inflationsrate ist eine weiterhin zunehmende Kreditvergabe (Freitag). Die Kreditvergabe erholt sich bisher zwar etwas langsam, dafür jedoch immerhin stetig. Wenn sich dieser Aufwärtstrend fortsetzen sollte, würde es immer unwahrscheinlicher, dass die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik noch weiter lockert. 

USA: Deutlich dynamischeres Wachstum 

In den USA ist sogar eine merklich beschleunigte Wachstumsdynamik erkennbar. In ihrem Nowcast-Modell prognostizieren die Experten der Atlanta Fed derzeit ein Wirtschaftswachstum von 3,6 % im dritten Quartal. Vor diesem Hintergrund dürften die Neubauverkäufe (Dienstag) nach einem sehr starken Anstieg im Juni nur gering im Juli zurückgegangen sein. Darüber hinaus sollten sich auch die Investitionsausgaben langsam erholen, was sich schon im Juli in einem merklichen Anstieg der Auftragseingänge (Donnerstag) niedergeschlagen haben dürfte. Last but not least werden noch Daten zum Konsumentenvertrauen (Dienstag) veröffentlicht – und die Zahlen zur ersten Revision des Bruttoinlandsprodukts (BIP; Freitag) im zweiten Quartal. 

Japan: Konstant moderate Inflation 

In Japan werden die Inflationsdaten (Freitag) veröffentlicht. Zwar hat die japanische Zentralbank ihr Inflationsziel von 2,0 % bisher weit verfehlt, es aber immerhin geschafft, die Kerninflation in den vergangenen Monaten bei 0,5 % zu stabilisieren. Und allein das ist als deutliche Verbesserung gegenüber der zuvor langen Deflationsphase zu werten. 

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