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14.05.2013 12:16
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Sauren Global Growth-Fonds: 04/2013-Bericht, Wertminderung von 1,4%

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Köln (www.fondscheck.de) - Die Hauptaktienmärkte verzeichneten im April Kurssteigerungen, so die Experten von Sauren im Kommentar zum Sauren Global Growth-Fonds (Sauren Global Growth A).

Hätten zu Beginn des Monats noch Zweifel an der konjunkturellen Entwicklung und an den Unternehmensergebnissen im Raum gestanden, so sei zum Monatsende die Hoffnung auf eine weitere Zinssenkung in den Fokus gerückt. Besonders deutlich seien die Kurssteigerungen an den Märkten des Euro-Raums und vor allem in Japan ausgefallen. Standardwerte hätten sich dabei in allen Regionen besser als Nebenwerte entwickelt. An den Währungsmärkten hätten im April fast alle Währungen gegenüber dem Euro nachgegeben, was für den in Euro kalkulierenden Investor am US-amerikanischen sowie am britischen Aktienmarkt zu einer negativen Wertentwicklung geführt habe. Die Märkte der Schwellenländer hätten im April auf Euro-Basis in allen Regionen Wertminderungen hinzunehmen, wobei auch diese Entwicklung wesentlich von der Währungsseite mitbestimmt worden sei.

Die einzelnen Aktienmärkte hätten im April auf Euro-Basis folgende Ergebnisse verzeichnet: Euro-Raum +3,4% (gemessen am EURO STOXX 50-Kursindex), Großbritannien -0,3% (gemessen am FTSE 100-Kursindex), USA -1,0% (gemessen am S&P 500-Kursindex), Japan +5,4% (gemessen am Nikkei 225-Kursindex), Schwellenländer -2,2% (gemessen am MSCI Emerging Markets-Kursindex), Nebenwerte -1,6% (gemessen am MSCI World Small Cap-Kursindex) und Welt +0,2% (gemessen am MSCI World-Kursindex).

Der Sauren Global Growth habe im April unter der Berücksichtigung von Nebenwertefonds sowie der strategischen Einbeziehung der Märkte der Schwellenländer gelitten und habe eine Wertminderung in Höhe von 1,4% hinzunehmen gehabt. Darüber hinaus sei im April die Mehrzahl der ausgewählten Fonds hinter ihrem jeweiligen Marktindex zurückgeblieben. Trotz dieses etwas enttäuschenden Ergebnisses weise der Sauren Global Growth seit Jahresbeginn eine attraktive Wertsteigerung in Höhe von 8,0% auf.

An den europäischen Aktienmärkten hätten insbesondere Finanzwerte und Versorger deutlich zugelegt, während sich qualitativ hochwertige Wachstumswerte relativ schwach entwickelt hätten. Dies und die Einbeziehung von Nebenwerten in die Portfolios habe dazu geführt, dass die von den Experten sorgfältig ausgewählten Europa-Fonds mehrheitlich hinter der allgemeinen Marktentwicklung zurückgeblieben seien bzw. den Monat sogar mit Verlusten abgeschlossen hätten.

Mit 2,7% habe der von Olgerd Eichler sehr pragmatisch verwaltete MainFirst Top European Ideas (MainFirst Top European Ideas A) im April den höchsten Wertzuwachs erzielt. Dagegen hätten der von Heiko Veit verantwortete Metzler European Growth (Metzler European Growth A) sowie der von Dirk Enderlein verwaltete Wellington Strategic European Equity Portfolio (ISIN IE00B6TYHG95/ WKN A1JRCV), beides stark auf Wachstumswerte ausgerichtete Fonds, Wertrückgänge in Höhe von 1,3% bzw. 0,9% hinzunehmen gehabt.

Die USA-Fonds des Portfolios hätten im April Verluste verzeichnet, wobei sich die Hälfte der Fonds etwas besser als der Marktindex habe halten können. Sehr erfreulich sei die Entwicklung der beiden Japan-Fonds des Portfolios gewesen, die mit Wertzuwächsen in Höhe von 6,1% bzw. 7,4% nicht nur hohe absolute Erträge vorgewiesen hätten, sondern damit auch noch ihren jeweiligen Marktindex hätten übertreffen können.

Unter den Schwellenländerfonds habe der Asienfonds einen leichten Wertzuwachs in Höhe von 0,7% erzielt, während der Lateinamerikafonds sowie der Osteuropafonds 2,6% bzw. 4,6% verloren hätten. Überzeugend habe sich einmal mehr der Strategic China Panda Fund (Strategic China Panda Fund Hedged-EUR) entwickelt. Während der MSCI China Kursindex auf Euro-Basis 1,5% verloren habe, habe der von Lilian Co verantwortete Fonds insbesondere aufgrund erfolgreicher Aktienselektion im Segment kleinerer Werte um 0,3% zulegen können.

Im April sei es am Goldmarkt zu einem Kurseinbruch gekommen, wovon auch der Goldminenwertefonds des Portfolios mit einem Verlust in Höhe von 20,2% stark in Mitleidenschaft gezogen worden sei. Die Experten hätten den Rückgang genutzt und ihre Position auf die Basisgewichtung von ca. 1,25% rebalanciert. (Stand vom 30.04.2013) (14.05.2013/fc/a/f)

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