02.01.2013 13:18
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Schwellenländeraktien und asiatische Aktien sind die beliebtesten Anlageklassen von professionellen Anlegern

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Etwa die Hälfte (47%) der professionellen Anleger in Deutschland Schwellenländeraktien ‘sehr‘ positiv gegenüber stehen. Europäische Aktien werden trotz Krise in der Eurozone und Schuldenprobleme stark bevorzugt. Am unbeliebtesten sind Aktien aus Japan, den USA und Großbritannien.

Für professionelle Anleger in Deutschland sind die beliebtesten Anlageklassen Schwellenländeraktien und asiatische Aktien (ex Japan), wie eine aktuelle Studie von Baring Asset Management (Barings) heraus fand. Etwa die Hälfte (47%) der Teilnehmer von Barings‘ Investmentbarometer gab an, Schwellenländeraktien ‘sehr‘ positiv gegenüber zu stehen, während 38% angaben, entsprechend positiv gegenüber asiatischen Aktien (ex Japan) eingestellt zu sein.

Die Studie ergab außerdem, dass trotz aller Bedenken um die Wirtschaft und um die hohen Staatsschuldenstände in der Eurozone, europäische Aktien bei professionellen Anlegern recht beliebt sind: 17% waren ‘sehr‘ positiv und 57% ‘ziemlich‘ positiv gegenüber der Anlageklasse eingestellt. Lediglich 6% gaben an, der Anlageklasse ‘sehr‘ negativ gegenüber zu stehen.

Verglichen damit gab fast jeder Fünfte (19%) an, ‘sehr‘ negativ gegenüber japanischen Aktien eingestellt zu sein, ein Drittel (34%) ist momentan negativ gegenüber Kasse eingestellt und etwas mehr als ein Viertel (26%) ist der gleichen Meinung hinsichtlich festverzinslichen Anlagen. Zwar sind nur 4% der Befragten ‘sehr‘ negativ gegenüber Aktien aus Großbritannien eingestellt aber fast drei Viertel (72%) – und damit das höchste Ergebnis – gaben an, dem Land ‘ziemlich‘ negativ gegenüber zu stehen.

Laut Barometer, das konzipiert wurde, um gegenwärtige Meinungen über das wirtschaftliche Umfeld und den derzeitigen Ausblick einzufangen, finden 94% der Investmentexperten, dass ihre Kunden den Anteil an Schwellenländeraktien im Portfolio erhöhen sollten. Fast zwei Drittel (63%) denken, dass sie die Allokation von asiatischen Aktien (ex Japan) erhöhen sollten und ein Drittel (32%) glaubt, dass ihre Kunden den Anteil an Multi-Asset-Produkten erhöhen sollten. Dem gegenüber meinen mehr als zwei Drittel (70%), dass ihre Kunden den Anteil an festverzinslichen Anlagen reduzieren sollten – für Schwellenländeranleihen war jedoch fast jeder Fünfte (19%) ‘sehr‘ positiv eingestellt.

Oliver Morath, Head of European Sales bei Barings, sagt: “Trotz des Umfeldes erheblicher Unsicherheit haben sich Schwellenländeraktien und asiatische Aktien (ex Japan) sehr widerstandsfähig gezeigt und laut unserem Barometer sind professionelle Anleger in Deutschland in diesen dynamischen Märkten auf der Suche nach Wachstumschancen. Wir nehmen zudem einen Stimmungswechsel hin zu Schwellenländeranleihen wahr und interessanterweise auch zu europäischen Aktien. Dies zeigt, dass Anlageberater auf der Suche nach Wachstumsund Marktchancen ein erhöhtes Interesse daran haben, Vermögen auf mehrere Anlageklassen aufzuteilen.”

Laut Meinung der Befragten von Barings‘ Investmentbarometer sind die drei größten globalen makroökonomischen Herausforderungen der nächsten sechs Monate die Unfähigkeit von überschuldeten Wirtschaften, ihren Schuldenstand zu reduzieren (72%); die Schuldenkrise in der Eurozone (67%); und die Befürchtung einer erneuten Rezession (30%). Auf die Frage hin, was sie tun, um ihren Kunden durch die Phase erhöhter Marktschwankungen zu helfen, gaben 83% der Befragen die Empfehlung zur vermehrten Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen an. Fast zwei Drittel (63%) sagten, sie führten vermehrt Risiko- und Ertragsanalysen durch die Hälfte (50%) gab an, regelmäßigere Überprüfungen des Anlageportfolios zu empfehlen.

Herr Morath sagt zusammenfassend: “Nach den jüngsten Ankündigungen aus der europäischen und US-amerikanischen Politik, die eine noch entschlossenere und drastischere Haltung der Zentralbanken andeuten, sind wir bei Barings positiver gegenüber risikobehafteten Anlageklassen eingestellt. Kurzfristig werden Staatsanleihen zwar immer noch von den Lockerungsmaßnahmen der Zentralbanken weltweit gestützt, trotzdem sind wir weiterhin auf der Suche nach Anlagechancen im restlichen Fixed Income Bereich, insbesondere bei Unternehmensanleihen und Schwellenländeranleihen.“

Die Aufteilung des Vermögens ist ein sich klar abzeichnender Trend und der Multi-Asset-Ansatz ist ein Weg, wie unsere Kunden versuchen Wachstumschancen wahrzunehmen. Das Multi-Asset-Team von Barings verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Verwaltung von Multi-Asset-Produkten, die langfristig ähnliche Erträge wie Aktien vorweisen können, bei jedoch niedrigerer Volatilität durch das aktive Management von defensiven Titeln und Wachstumswerten. Die Flexibilität in der Portfoliokonstruktion gibt uns in unsicheren Zeiten die Möglichkeit, taktisch in weniger risikobehaftete Anlagen wie Kasse, Gold und Staatsanleihen umzuschichten, da dies einen langfristigen Kapitalerhalt möglich macht.”

Die Pressemitteilung im pdf-Dokument

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