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16.01.2018 15:35
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Aktienfonds Mellinckrodt will Uniper-Anteile nicht an Fortum verkaufen

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BERLIN (Dow Jones)--Der Aktienfonds Mellinckrodt will seine Anteile an dem Energieversorger Uniper nicht an den finnischen Stromkonzern Fortum abgeben. "Wir werden unsere, im Mellinckrodt-Fonds gehaltenen, Uniper-Aktien nicht andienen", kündigte Verwaltungsratschef Georg Oehm an. Die von Fortum gebotenen 22 Euro je Titel "spiegeln nicht den wahren Unternehmenswert wider".

Nach eigenen Angaben hält der Fonds Papiere im Wert von etwas mehr als 3 Millionen Euro.

Dienstag um Mitternacht endet die Annahmefrist für das Angebot von Fortum. Die Finnen werden sich die knapp 47 Prozent an Uniper einverleiben, die der Mutterkonzern Eon noch besitzt. Die Essener hatten 2016 ihr Traditionsgeschäft mit Kraftwerken und dem Energiehandel abgespalten und an die Börse gebracht. Binnen eines Jahres konnte der Kurs mehr als verdoppelt werden. Aktuell notiert das Uniper Papier bei 24,98 Euro.

Der Eon-Aufsichtsrat gab vergangene Woche grünes Licht für den Einstieg Fortums. Der Wettbewerber überweist dafür knapp 4 Milliarden Euro. Weil Fortum mehr als 30 Prozent an Uniper erwerben will, musste das Unternehmen ein Angebot an alle Aktionäre vorlegen.

Mit Stand Montag sind Fortum laut eigener Mitteilung 0,4 Prozent zusätzlicher Aktien angedient worden. Anteilseigener haben allerdings noch ein wenig Zeit, um eine Entscheidung zu fällen. Die erweiterte Annahmefrist gilt bis zum 2. Februar.

Uniper hatte das Übernahmeangebot über Monate als feindlich bekämpft. Mittlerweile bemüht sich Vorstandschef Klaus Schäfer aber um eine konkrete Betriebsvereinbarung für sein Unternehmen, um die von Fortum versprochene Stellengarantie festzuschreiben.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/chg/mgo

(END) Dow Jones Newswires

January 16, 2018 09:36 ET (14:36 GMT)

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