25.01.2013 11:44
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hausInvest-News - Ausgabe 1/2013

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Vorzeitige Mietvertragsverlängerungen in Frankreich. Immobilien von deutschen Anlegern bevorzugt. Stimmung in der Immobilienbranche hellt sich weiter auf. Ende 2012 Schlussspurt auf dem Gewerbeimmobilienmarkt. Deutsche können 2013 im Schnitt 554 Euro mehr ausgeben.

Vorzeitige Mietvertragsverlängerungen in Frankreich

Hohe Qualitätsstandards in der Objektauswahl und im Assetmanagement erweisen sich für hausInvest einmal mehr als erfolgreich. Rund um den Jahreswechsel konnten die Mietverhältnisse für große Büroflächen zweier Immobilien im Großraum Paris frühzeitig verlängert werden. Darin drückt sich die besondere Wertschätzung der Mieter für die Standort- und Ausstattungsmerkmale der von ihnen genutzten Gebäude aus. So wird Bouygues Telecom das Objekt Vélizy in der südwestlichen Peripherie der französischen Hauptstadt nunmehr bis November 2024 exklusiv nutzen. Die Immobilie umfasst auf acht Geschossen über 54.200 Quadratmeter Bürofläche und war von hausInvest 2007 als Projektentwicklung in das Fondsportfolio übernommen worden. Ursprünglich wäre der Mietvertrag mit Bouygues Telecom, dem drittgrößten Mobilfunkanbieter Frankreichs, im September 2018 ausgelaufen.

Weiterhin langfristig zu 100 Prozent vermietet bleibt auch das Objekt Rives de Bercy im Südosten von Paris. Alleinnutzer Crédit Foncier hat den Mietvertrag für die Büroimmobilie vorzeitig um sieben Jahre bis Ende 2021 verlängert. Das Bürogebäude verfügt insgesamt über knapp 32.000 Quadratmeter vermietbare Fläche und befindet sich im Portfolio des französischen Real Estate Investment Trust (REIT) CeGeREAL, den die Commerz Real 2006 an die Pariser Börse gebracht hat. CeGeREAL ist spezialisiert auf Büroimmobilien der Klasse A im Raum Paris. hausInvest ist mit einer Beteiligung von 59,8 Prozent Mehrheitsaktionär der CeGeReal.

Immobilien von deutschen Anlegern bevorzugt

Im Jahr 2013 würde jeder zweite Deutsche in Immobilien investieren, wenn er einen größeren Geldbetrag zur Verfügung hätte. Dies ist ein zentrales Ergebnis der im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Banken durchgeführten Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Demnach könnten sich 46 Prozent der Befragten aktuell eine Geldanlage in Immobilien vorstellen. Zum Vorjahreszeitpunkt waren es gerade einmal 17 Prozent.

Das Bedürfnis nach Sicherheit bei der Geldanlage ist nach wie vor ein wichtiges Thema. Insoweit verwundert es nicht, dass risikoreichere und damit potenziell renditestärkere Investments kaum überzeugen können. Trotz des anhaltend niedrigen Zinsniveaus können sich 86 Prozent der befragten Männer und sogar 96 Prozent der Frauen nicht vorstellen, für eine höhere Rendite ein größeres Risiko in Kauf zu nehmen. Gerade im Bezug auf das Rendite-Risiko-Profil schneiden indirekte Immobilienanlagen wie Offene Immobilienfonds im Vergleich zu anderen Anlageklassen langfristig oftmals besser ab.

Rendite-Risiko-Vergleich verschiedener Anlageklassen:

 

Stimmung in der Immobilienbranche hellt sich weiter auf

Auch zum Jahresende 2012 setzte sich der positive Stimmungstrend in der deutschen Immobilienwirtschaft fort. Dies ist das Ergebnis der monatlich unter 1.000 Branchenexperten durchgeführten Umfrage der Deutschen Hypo, deren Erkenntnisse in den Deutsche-Hypo-Index Eingang finden. Lag der Index im vergangenen November schon bei bemerkenswerten 113,7 Punkten, so konnte er sich im Dezember um weitere 4,2 auf 118,5 Punkte steigern. Somit bewegte er sich weiterhin deutlich über der 100 Punkte-Grenze, bei der sich positive und negative Markteinschätzungen die Waage halten.

Im Rahmen der jüngsten Umfrage haben sich die Einschätzungen zu allen Marktsegmenten im Dezember verbessert. Das Industrieklima verzeichnete ein Plus von 4,8 Punkten auf 106,3 Punkte. Die Steigerungen beim Handels- und Wohnklima fielen mit 2,4 und 2,7 Punkten zwar am geringsten aus, jedoch erreichte das Wohnsegment mit 170,4 Punkten einen neuen Spitzenwert.

Auch die Bewertungen zum Ertrags- und das Investmentklima haben sich mit 117,1 bzw. 119,8 Punkten erhöht. Den stärksten Anstieg konnte mit einem Zuwachs von 6,8 Punkten die Stimmung im Bürosegment verbuchen, allerdings verbleibt dieses mit 98,8 Punkten auf einem niedrigeren Niveau.

Ende 2012 Schlussspurt auf dem Gewerbeimmobilienmarkt

Während sich der vergangene Dezember am deutschen Transaktionsmarkt für Gewerbeimmobilien zunächst verhalten zeigte, stiegen die Umsätze in der zweiten Monatshälfte noch einmal kräftig an. Wie der Immobiliendienstleister Jones Lang Lasalle (JLL) berichtet, hat dieser Schlussspurt dazu beigetragen, das Volumen des Gesamtjahres auf 25,3 Milliarden Euro zu heben und damit gegenüber 2012 um 8 Prozent zu steigern. JLL zufolge waren an diesen Transaktionen vor allem ausländische Investoren beteiligt, die damit ihr Vertrauen in den deutschen Immobilienmarkt dokumentiert haben.

Den größten Anteil am Transaktionsvolumen des vergangenen Jahres hatten nach JLL-Angaben bundesweit mit 40 Prozent die Büroimmobilien. In den sieben führenden Märkten (Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Frankfurt am Main, München und Stuttgart) entfielen sogar fast 60 Prozent auf diese Assetklasse. Nach dem Bürosektor folgten im deutschen Gesamtmarkt das Einzelhandelssegment (31 Prozent), gemischt genutzte Immobilien (11 Prozent) und Logistikobjekte (knapp 7 Prozent).

Deutsche können 2013 im Schnitt 554 Euro mehr ausgeben

In seiner Studie „GfK Kaufkraft Deutschland 2013“ prognostiziert das Marktforschungsinstitut GfK, dass die Deutschen in diesem Jahr pro Kopf durchschnittlich 20.621 Euro und damit gegenüber dem Vorjahr 554 Euro mehr zur Verfügung haben. Insgesamt kommt Deutschland auf eine Kaufkraftsumme von 1,688 Milliarden Euro – im Vergleich zu 2012 ein Anstieg um 2,9 Prozent. Über die größte Kaufkraft pro Einwohner verfügen auf der Ebene der Bundesländer laut der Studie 2013 die Hamburger (110,4 Indexpunkte) und die Bayern (109,2 Indexpunkte). Im Kreisranking verdrängt der Landkreis Starnberg (147,9 Indexpunkte) den Hochtaunuskreis (146,3 Indexpunkte) auf den zweiten Platz.

Bei einer von der Bundesbank prognostizierten Inflationsrate von 1,5 Prozent können sich die Deutschen über einen realen Kaufkraftzuwachs von rund 1,4 Prozent freuen. Vor diesem Hintergrund erwartet die GfK für 2013 eine leicht positive Konsumentwicklung.

Die GfK Kaufkraft ist definiert als die Summe aller Nettoeinkünfte der Bevölkerung, bezogen auf den Wohnort. Neben dem Nettoeinkommen aus selbstständiger und nichtselbstständiger Arbeit werden ebenso Kapitaleinkünfte und staatliche Transferzahlungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld und Renten zur Kaufkraft hinzugerechnet. Von diesem verfügbaren Einkommen sind allerdings noch nicht die Ausgaben für Lebenshaltungskosten, Versicherungen, Miete und Nebenkosten wie Gas oder Strom, Bekleidung oder das Sparen abgezogen.

hausInvest Aktuell 1/2013 im pdf-Dokument

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