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29.06.2020 19:08

Merkel und Macron machen sich für EU-Fonds stark

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BERLIN (Dow Jones)--Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron haben bei einem gemeinsamen Treffen für den EU-Wiederaufbaufonds zur Überwindung der Corona-Krise geworben. Der gemeinsame deutsch-französische Vorschlag mache deutlich, "Europa ist unsere Zukunft", sagte Merkel nach einem gemeinsamen Treffen mit auf Schloss Meseberg bei Berlin. "Nur in der europäischen Gemeinschaft werden wir stark sein und unsere Rolle in der Welt spielen können."

Es war der erste Besuch eines ausländischen Staatschefs bei Merkel seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Mit der Zusammenarbeit wollten beide Länder einen Beitrag dazu leisten, "einen positiven Impuls" für Europa zu geben. Macron betonte, es sei nun "ein Moment der Wahrheit für Europa" gekommen. "Wir können ihn zu einem Erfolgsmoment machen", sagte Macron, dessen Partei La République en Marche gerade einen Rückschlag bei den Kommunalwahlen in Frankreich am Sonntag einräumen musste.

Beide hatten im Mai vorgeschlagen, den EU-Wiederaufbaufonds mit 500 Milliarden Euro auszustatten. Daraufhin legte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen einen Plan von 750 Milliarden Euro vor. Davon sollen 500 Milliarden als direkte Zuschüsse fließen und der Rest als Kredite ausgegeben werden.

Dagegen hatte sich Widerstand von Österreich, den Niederlanden, Schweden und Dänemark - den sogenannten Sparsamen Vier - geregt. Sie wollen die Hilfsgelder überwiegend als Kredite vergeben, die die Empfängerländer wieder zurückzahlen sollen. Merkel hofft darauf, dass bis zur Sondertagung des Europäischen Rates am 17. und 18. Juli eine Entscheidung fallen könnte.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/jhe

(END) Dow Jones Newswires

June 29, 2020 13:09 ET (17:09 GMT)

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