finanzen.net
29.06.2020 20:01

Merkel und Macron: Wiederaufbaufonds muss wirksam sein

Folgen
Werbung

MESEBERG (dpa-AFX) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in der Debatte über den europäischen Wiederaufbaufonds Kompromissbereitschaft signalisiert, aber vor einer Verwässerung gewarnt. "Für mich ist wichtig, dass wir zum Schluss mit einem starken Instrument aus der Debatte kommen", sagte die CDU-Politikerin am Montag nach einem Gespräch mit dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron in Schloss Meseberg nördlich von Berlin. Natürlich werde es Änderungen am Vorschlag der EU-Kommission geben. "Aber es muss ein Fonds bleiben, der hilft, der wirklich auch den Ländern hilft, die sonst drohen, von der Krise sehr viel stärker betroffen zu sein."

Das Ergebnis müsse schon "substanziell" sein, sagte Merkel. "Natürlich sind hier noch eine ganze Menge Widerstände zu überbrücken." Wichtig sei der Wunsch, gemeinsam stark aus der Krise zu kommen. Mit einem Finanzplan und einem Aufbauplan für Europa allein sei die Arbeit nicht getan. Jeder Staat müsse zuhause schauen, zukunftsfähig zu werden. Man könne die nationale Reformagenda verbinden mit dem EU-Instrument. Dies könnte aus Merkels Sicht eine Brücke für die Kritiker des Vorschlags der EU-Kommission sein.

Auch Macron betonte: "Es ist wichtig, dass der Wiederaufbaufonds Wirkung zeigt." Im Zentrum stünden Haushaltszuschüsse, denn diese zeigten Wirkungen auf die sehr stark von der Corona-Krise betroffenen Volkswirtschaften. Darlehen und Kredite erhöhten nur die Verschuldung und hätten wenig Auswirkungen.

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte einen schuldenfinanzierten Wiederaufbauplan mit einem Volumen von 750 Milliarden Euro vorgeschlagen. Davon sollen 500 Milliarden Euro als Zuschüsse und 250 Milliarden als Kredite an EU-Staaten vergeben werden./sk/bk/rm/mfi/DP/fba

Werbung

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX schließt rot -- US-Börsen schwächer -- Post mit Gewinnanstieg -- Deutsche Bank mit Zuversicht -- Palantir kündigt IPO an -- Goldpreis, Tesla, HeidelbergCement, Talanx, Wirecard im Fokus

Lufthansa beschließt weitere Einsparungen in Corona-Krise. BASF kauft Softwareunternehmen Cloudfarms. ElringKlinger stimmt Aktionäre auf Einbußen ein. Anleger hoffen bei Commerzbank auf Neuanfang. BaFin prüft möglichen Insiderhandel mit OSRAM-Aktien. Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen erholen sich weiter. Eni schreibt wegen Corona Milliarden ab. Shop Apotheke-Aktie und Co.: Erste Gewinnmitnahmen bei Online-Apotheken nach Rekordhochs.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Deutschland debattiert über ein Ende der coronabedingten Maskenpflicht im Handel. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
NEL ASAA0B733
TeslaA1CX3T
BioNTech SE (spons. ADRs)A2PSR2
BayerBAY001
Deutsche Bank AG514000
Ballard Power Inc.A0RENB
Lufthansa AG823212
CommerzbankCBK100
Daimler AG710000
Plug Power Inc.A1JA81
Amazon906866
Deutsche Telekom AG555750
NikolaA2P4A9
BASFBASF11